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Seit der Föderalismusreform I im Jahr 2006 regeln die einzelnen Bundesländer selbst die Vergütung ihrer Lehrer. Dies bedeutet, dass Beamte nach dem Dienstrecht und den entsprechenden Besoldungstabellen des Landes vergütet werden. Angestellte Lehrer werden oftmals nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt. Es gibt aber auch Lehrer, dessen Gehalt weder tariflich noch als Besoldung gezahlt wird. Diese Lehrer sind in einem Angestelltenverhältnis ohne einen Tarifvertrag tätig. Zumeist handelt es sich dabei um Quereinsteiger, Springer oder Aushilfslehrer.

Nach den hergebrachten Grundsätzen im Artikel 33 Abs. 5 haben Beamte keinen Anspruch auf eine Form des Streikrechts. Jedoch fehlt mit Ausnahme der Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz eine gesetzliche Regelung zum Streikverbot.

Frühere Regelung

Eltern erhielten Elterngeld zu ursprünglich 67 Prozent des Nettogehaltes des durchschnittlichen vorherigen Einkommens des Elternteils, welches die Elternzeit beansprucht. Es wurde für maximal 12 Monate zusätzlich zum Kindergeld gezahlt.

Der AVR-Umstellungsrechner kann ab sofort für die Anlagen 30 bis 33 zu den AVR der Caritas genutzt werden. Der AVR-Umstellungsrechner berechnet unter Berücksichtigung der einzelnen Bundeskommissionsbeschlüsse zu den Regionen die Vergütung für übergeleitete Beschäftigte und deren Differenzbeträge zum vorangegangen Entgelt.

Mitarbeiter der AVR-Caritas haben dann Anspruch auf Urlaubsgeld, sofern die Anspruchsvoraussetzungen gemäß Anlage 14, Satz II, § 6 Absatz 1, 2, oder 3 erfüllt sind. Die Höhe des Urlaubsgeldes richtet sich nach den Vergütungsgruppen und dem Umfang der Beschäftigung. Ausgezahlt wird das Urlaubsgeld mit den Bezügen im Juli. Das Urlaubsgeld stellt eine einmaligen Jahressonderzahlung dar und ist - anders als im TVöD und TV-L - in den AVR noch als Einmalzahlung verankert.

Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom AG werden verschärft. Am Montag, den 21. Februar 2011 wurde erneut gestreikt. Rund 7.000 Streikende hatten sich in Berlin zusammengefunden.

Am 16. Februar 2011 fand die dritte Tarifverhandlung für die rund 105.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom statt, die jedoch von Seiten der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgebrochen wurde.

Zeitarbeit bzw. Leiharbeit ist in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Rund eine Million Leiharbeiter sind aktuell deutschlandweit tätig.
Gerade bei Unternehmen sind Zeitarbeiter äußerst beliebt. Ein wesentlicher Grund dafür sind die enormen Einsparungen, die damit erzielt werden können.

Beschäftigte der Caritas erhalten in Anlehnung an den TVöD eine Kinderzulage, wenn sie Anspruch auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz bzw. nach dem Bundeskindergeldgesetz oder ohne die Berücksichtigung des § 64 und § 65 des Einkommenssteuergesetzes bzw. § 3 und § 4 des Bundeskindergeldgesetzes besitzen. Die Zahlung erfolgt in monatlichen Intervallen, sofern der Anspruch auf Kinderzulage mindestens einen Tag im Monat vorliegt. Die Höhe der Kinderzulage richtet sich nach dem dienstlichen Eintrittsjahr in die Caritas sowie nach der Anzahl der Kinder.

 

TVöD: Tarifvertrag 2022, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst