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In der zweiten Tarifverhandlung im öffentlichen Dienst (TVöD) konnte erneut kein Ergebnis vorgelegt werden. Demnach werden Warnstreiks von Lehrern sowie von Straßenwärtern immer wahrscheinlicher. In der kommenden Woche ab dem 01. März 2011 könnten erste Warnstreiks beginnen.

Der AVR-Umstellungsrechner kann ab sofort für die Anlagen 30 bis 33 zu den AVR der Caritas genutzt werden. Der AVR-Umstellungsrechner berechnet unter Berücksichtigung der einzelnen Bundeskommissionsbeschlüsse zu den Regionen die Vergütung für übergeleitete Beschäftigte und deren Differenzbeträge zum vorangegangen Entgelt.

Mitarbeiter der AVR-Caritas haben dann Anspruch auf Urlaubsgeld, sofern die Anspruchsvoraussetzungen gemäß Anlage 14, Satz II, § 6 Absatz 1, 2, oder 3 erfüllt sind. Die Höhe des Urlaubsgeldes richtet sich nach den Vergütungsgruppen und dem Umfang der Beschäftigung. Ausgezahlt wird das Urlaubsgeld mit den Bezügen im Juli. Das Urlaubsgeld stellt eine einmaligen Jahressonderzahlung dar und ist - anders als im TVöD und TV-L - in den AVR noch als Einmalzahlung verankert.

Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom AG werden verschärft. Am Montag, den 21. Februar 2011 wurde erneut gestreikt. Rund 7.000 Streikende hatten sich in Berlin zusammengefunden.

Am 16. Februar 2011 fand die dritte Tarifverhandlung für die rund 105.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom statt, die jedoch von Seiten der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgebrochen wurde.

Zeitarbeit bzw. Leiharbeit ist in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Rund eine Million Leiharbeiter sind aktuell deutschlandweit tätig.
Gerade bei Unternehmen sind Zeitarbeiter äußerst beliebt. Ein wesentlicher Grund dafür sind die enormen Einsparungen, die damit erzielt werden können.

Ab Montag, den 21. Februar 2011, müssen sich Bahnreisende auf Zugverspätungen und Zugausfällen einstellen, denn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) macht ihre Androhung zu den geplanten Streikaktionen wahr.

Frühere Regelung

Eltern erhielten Elterngeld zu ursprünglich 67 Prozent des Nettogehaltes des durchschnittlichen vorherigen Einkommens des Elternteils, welches die Elternzeit beansprucht. Es wurde für maximal 12 Monate zusätzlich zum Kindergeld gezahlt.

Beschäftigte der Caritas erhalten in Anlehnung an den TVöD eine Kinderzulage, wenn sie Anspruch auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz bzw. nach dem Bundeskindergeldgesetz oder ohne die Berücksichtigung des § 64 und § 65 des Einkommenssteuergesetzes bzw. § 3 und § 4 des Bundeskindergeldgesetzes besitzen. Die Zahlung erfolgt in monatlichen Intervallen, sofern der Anspruch auf Kinderzulage mindestens einen Tag im Monat vorliegt. Die Höhe der Kinderzulage richtet sich nach dem dienstlichen Eintrittsjahr in die Caritas sowie nach der Anzahl der Kinder.

 

TVöD: Tarifvertrag 2021, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener