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Die Eingruppierungsrichtlinien für Lehrkräfte
Eingruppierung
Bundesangestelltentarifvertrag
Leistungsentgelt für die Länder nach § 18 TV-L
Entgelttabellen TV-L 2018
Regelmäßige Arbeitszeit
Jahressonderzahlung TV-L

TV-L Rechner

Seit dem 01.November 2006 gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder- der TV-L mit eigener Tabelle. Die Überleitungsregelungen ermöglichen den Beschäftigten, die über den 31. Oktober 2006 beschäftigt sind, mit Besitzständen in den TV-L übergeleitet zu werden. Dabei regelt der TV-L eine ganze Reihe an Konstellationen, die abweichend bzw. zusätzlich vom TVöD, bestehen.

TV-L Tabelle 2020

Die neuen Eingruppierungsrichtlinien für Lehrkräfte

Mit dem TV-L will die TdL eine einheitliche Richtlinie schaffen, nach der die Arbeitsverträge für Lehrkräfte abgeschlossen werden sollen. Dabei handelt es sich um die so genannten Eingruppierungsrichtlinien. Die Richtlinien in den Arbeitsverträgen werden dabei dynamisch gestaltet und bewirkt, dass auch einseitig Änderungen durch den TdL wirksam werden, die einzelne Lehrkräfte unmittelbar betreffen. Auch im Osten gibt es Richtlinien zur Eingruppierung der Lehrkräfte. Hier ergänzen sie jedoch die Eingruppierungsregelungen die im Besoldungsrecht geregelt werden. Die Verhandlungen zur neuen Entgeltordnung für Lehrer sollen zum Abschluss haben, dass Lehrkräfte in Zukunft tarifiert werden.

Wichtig: Zum 01.01.2017 entfielen die Kürzungsbeträge für Lehrkräfte im TV-L. Es finden damit die Entgelttabellen TV-L allgemeiner Teil Anwendung.

Allgemeine Eingruppierung öffentlicher Dienst der Länder

In den Tarifvertrag für die Länder im öffentlichen Dienst - kurz TV-L - werden alle Beschäftigte in 15 Entgeltgruppen und 6 Stufen bzw. je nach Fall auch in eine der Überleitungsgruppen eingruppiert. Dabei findet eine Einstufung nach Dienstaltersstufen nicht mehr statt. Stattdessen werden allen Beschäftigten Grund - und Erfahrungsstufen zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt anhand der Qualifikation und der Erfahrungszeit.

Der frühere Bundesangestelltentarifvertrag BAT

Der Bundesangestelltentarifvertrag stammt aus dem Jahr 1961 und wird kurz als BAT bezeichnet. Der BAT-O stammt aus dem Jahr 1990 und sollte gemeinsam mit dem BAT durch den TVöD ersetzt werden. Durch eine Überleitungsphase bleiben aber sowohl der BAT als auch der BAT-O noch weiterhin in Kraft, da für die übergeleiteten Beschäftigten des Bundes und der Länder hiermit noch übergangsweise Regeln gelten. So gelten der BAT und BAT-O beispielsweise noch für Beschäftigte, die nach dem BAT bezahlt werden, aber nicht beim Bund oder den Ländern oder Kommunen beschäftigt sind. Auch für diejenigen kommunalen Arbeitgeber, deren Mitgliedschaft im jeweiligen Arbeitgeberverband vor dem 01.Oktober 2005 beendet wurde, gelten nach wie vor BAT und BAT-O.

§ 18 TV-L - Leistungsentgelt für die Länder

Am 19. Mai 2006 haben die Gewerkschaften dbb-tarifunion und verdi für einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) verständigt. Am 01. November 2006 trat der TV-L erstmals in Kraft. Am 01. Januar 2007 wurde zusätzlich ein Leistungsentgelt zum Tabellenentgelt nach § 18 TV-L eingeführt.

Interaktive Tabellen öffentlicher Dienst ab dem Jahr 2013 bis 2021

Entgelttabellen 2019 - 2021 nach TVöD, TV-L, TV-H (Interaktive Tabellen im Excelformat) 

Entgelttabellen 2017 - 2018 nach TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin (Interaktive Tabellen im Excelformat) 

Entgelttabellen 2016 - 2017 - TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin (VKA: Berücksichtigung EntgO ab 01.01.2017)
Entgelt- und Anwendungstabellen 2014 - 2015 nach TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin Stand 01.03.2014
Entgelt- und Anwendungstabellen 2013 - 2014 nach TVöD, TV-L, TV-H, TV-Berlin (Bund: Berücksichtigung EntgO ab 01.01.2014) Stand 19.02.2014
Strukturausgleichstabellen zum TVÜ-Bund, -VKA und -Länder (Stand: 01.03.2009) (Interaktiven Tabellen im Excelformat)
Entgelt- und Anwendungstabellen 2013 - 2014 nach TVöD, TV-L, TV-H, TV-Berlin (Interaktiven Tabellen im Excelformat)

 

Wochenarbeitszeiten im TV-L

Die Tabelle zeigt die neuen Regelungen zur Gestaltung der Arbeitszeit.

 Bundesland  Wochenarbeitszeit
 Baden-Württemberg 39:30 Stunden
Bayern 40:06 Stunden
Brandenburg 40:00 Stunden
 Bremen 39:12 Stunden
 Hamburg 39:00 Stunden
 Mecklenburg-Vorpommern 40:00 Stunden
 Niedersachsen 39:48 Stunden
 Nordrhein-Westfalen 39:50 Stunden
 Rheinland-Pfalz 39:00 Stunden
 Saarland 39:30 Stunden
 Sachsen 40:00 Stunden
 Sachsen-Anhalt 40:00 Stunden
 Schleswig-Holstein 38:42 Stunden
 Thüringen 40:30 Stunden
   

TV-L Jahressonderzahlung

Für die Beschäftigten des TV-L ist eine jährliche Sonderzahlung vorgesehen. Beschäftigte, die am 1. Dezember eines Jahres im Arbeitsverhältnis stehen, haben Anspruch auf eine Jahressonderzahlung.

Für die ENtgeltgruppen E1 bis E8 beträgt die Jahressonderzahlung (ehemals Weihnachtsgeld) im Bereich West 95 v.H., im Bereich Ost 90,3 v.H. Die Entgeltgruppen E9 bis E11 erhalten eine Jahressonderzahlung in Höhe von 80 v.H. in beiden Bereichen, E12 bis E13 50 v.H. undE14 bis E15 35 v.H.

Bemessungsgrundlage

Die Jahressonderzahlung bemisst sich im Sinne des Abs. 2 Satz 1 des gültigen Tarifvertrages am monatlichen Entgelt, welches dem Beschäftigten in den Kalendermonaten Juli, August und September gezahlt wurde. Nicht mit einberechnet werden Vergütungen aus Überstunden und Mehrarbeit, Leistungszulagen, Leistungs- und Erfolgsprämien.

Der zugrunde gelegte Bemessungssatz wird nach der Entgeltgruppe am 1. September des entsprechenden Jahres bemessen.

Beschäftigte mit einem Beginn der Arbeitszeit nach dem 31. August erhalten ebenso eine Sonderzahlung. Hierbei wird an die Stelle des Bemessungszeitraums der erste volle Kalendermonat des Arbeitsverhältnisses zugrunde gelegt. Für den Bemessungssatz der Entgeltgruppe am 1. September wird die Entgeltgruppe des Einstellungstages herangezogen.

Weiterführende Informationen

Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst 2020

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener