Aktuelle Nachrichten, Informationen und News für den öffentlichen Dienst


Archivtabelle für den Bereich TV-L Länder für das Jahr 2021.

Die Hans-Böckler-Stiftung hat den Kündigungsterminkalender zu den Tarifrunden 2023 für insgesamt rund 11 Millionen Beschäftigten bekanntgegeben. Hauptaugenmerk liegt auf die Inflation, die mit einer kräftigen Entgelterhöhung zumindest ausgeglichen werden soll. Der öffentliche Dienst mit den Beschäftigten im TVöD macht dabei den Anfang. Am 24.01.2023 starten hierzu die Tarifverhandlungen. Parallel dazu werden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post AG geführt. Später im Laufe des Jahres 2023 werden Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn, dem Groß- und Außenhandel, mit Brauereien, dem Kfz-Gewerbe und vielen anderen Sparten geführt werden.

Wenn sich das eigene Team oder auch Kunden gegen einen Mitarbeiter stellen, so kann das eine Druckkündigung rechtfertigen. Aber was ist eine Druckkündigung? Gibt es sie auch im öffentlichen Dienst, etwa im TVöD oder TV-L? Können Polizisten, Lehrer und Erzieher auch betroffen sein? Auf diese Fragen gehen wir nachfolgend ein.

Wenn Beschäftigte ignoriert werden, nicht mehr zu Meetings eingeladen, kein Lob mehr erhalten und ständig unnötige Aufgaben erledigen müssen, dann kann Quiet Firing, eine schleichende Kündigung, dahinter stecken. 

Die Tarifrunde der Deutschen Post AG wird am 6. Januar 2023 starten. ver.di hat die Entgelttabellen zum 31. Dezember 2022 gekündigt. Nun fordert die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von 15 Prozent für die rund 160.000 Tarifbeschäftigten. 

Getrennt lebende Kindern haben 2023 Anspruch auf mehr Unterhalt. Gemäß der vierten Verordnung zur Änderung der Mindestunterhaltsverordnung wird der Mindestunterhalt zum 01.01.2023 erneut steigen. Die erste Altersstufe wird von 396 Euro auf 437 Euro, die zweite Altersstufe von 455 Euro auf 502 Euro und die dritte Altersstufe von 533 Euro auf 588 Euro zum 01.01.2023 angehoben werden. Ebenso angehoben werden die Bedarfssätze der Düsseldorfer Tabelle. Durch die zu erwartende Anhebung des Regelsatzes zum 01.01.2023 werden auch die Selbstbehaltssätze 2023 einschließlich des enthaltenen Wohnkostenanteils angepasst werden müssen.

Der Arbeitgeberverband der AWO "Wohlfahrt in Brandenburg" und die Gewerkschaft ver.di einigten sich über einen neuen Tarifvertrag für die rund 3.100 Beschäftigten in der Wohlfahrtspflege und Sozialwirtschaft Brandenburgs. Insgesamt gibt es 12,5 Prozent mehr Geld und eine Reduzierung der Arbeitszeit auf wöchentlich 39 Stunden. Die Einstiegsvergütungen liegen deutlich über dem Pflegemindestlohn.



Wie nahezu jeden Monat gibt es auch im Dezember 2022 einige wichtige Änderungen für Verbraucher, die wir nachfolgend zusammengetragen haben.

Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte am 10. August 2022 sein Entlastungspaket für die Bürger vorgestellt. Insgesamt sollten die Maßnahmen 10.1 Milliarden Euro kosten - darunter ist auch eine Kindergelderhöhung für das Jahr 2023. Überraschenderweise hat die Ampel-Koalition das Kindergeld für 2023 deutlich erhöht, wie sie im November 2022 bekannt gab. Eltern erhalten somit ab 01. Januar 2023 mehr Geld für ihre Kinder.

 

TVöD: Tarifvertrag 2023, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst