Die Deutsche Telekom will im Rahmen des Sparprogramms „Save for Service“ rund 1.600 Arbeitsstellen der bisher besetzten rund 4.000 Stellen in der Konzernzentrale in Bonn abbauen. Das Sparprogramm ist seit 2007 aktiv und hat bisher Einsparungen von rund acht Milliarden Euro eingebracht. 

Nun sollen Verwaltungsfunktionen in Form des Stellenabbaus minimiert werden. In welcher Größenordnung sich der Stellenabbau bewegen wird, ist noch unklar. Die Telekom wird den Umfang in den nächsten Wochen bekannt geben. Seit dem Jahr 2007 werden im Rahmen des Sparprogrammes keine Zahlen mehr vom Stellenabbau veröffentlicht.

Die Telekom beschäftigt derzeit 247.000 Mitarbeiter, darunter 76.000 in Deutschland. Im Jahr 2010 stellte der Konzern rund 4.000 neue Mitarbeiter ein. Etwa 2.000 davon wurden nach der Ausbildung übernommen. Der Bonner Stellenabbau wird in der Verwaltungszentrale innerhalb der nächsten vier Jahre vollzogen. Etwa 40 Prozent der Mitarbeiter, darunter auch Beamte, sollen betroffen sein.

Den betroffenen Beamten sollen, wenn es zu der geplanten Streichung der Stellen kommt, Möglichkeiten zur Versetzung angeboten werden. Beim Stellenabbau soll es sich aber nicht um betriebsbedingte Kündigungen handeln.

Die Telekom will für alle Beteiligten „sozialverträgliche Lösungen“ schaffen, wie der Konzern mitteilte. So sollen bis zu 250.000 Euro als Abfindung je nach Position des Mitarbeiters im Unternehmen gezahlt werden.

Quelle: welt.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener