Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema Corona-Pandemie (COVID-19)

TVöD Beschäftigte erleben die Corona-Krise aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Viele Beschäftigte arbeiten im Homeoffice, andere gar nicht und andere wiederum müssen täglich zur Arbeit fahren, da sie in einem dringend benötigten Arbeitsbereich tätig sind. Dazu gehören insbesondere Ärzte und Pflegekräfte aller Sparten. Doch welche Rechte und Pflichten bestehen im TVöD in der Corona-Krise? Die wichtigsten Regeln sind nachfolgend erklärt.

21.04.2021: Neue Corona-Welle in Chile trotz Impfung - Hilft der Impfstoff doch nicht?

In Chile sind aktuell 40 Prozent der Bevölkerung (19 Millionen Einwohner) geimpft, mehr als 28 Prozent haben bereits die zweite Impfdosis erhalten. Doch nun sind die Infektionszahlen wieder massiv gestiegen. Chile rätselt über den Grund. Liegt es am Impfstoff oder an der Sorglosigkeit der Bevölkerung? Seit Anfang März steigen die Infektionszahlen in dem Land wieder massiv. Viele leiden unter Symptomen der Atemwegserkrankung. Jeden Tag werden mehr als 7.000 neue Corona-Fälle gemeldet und die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Im ganzen Land waren am Montag, den 20.04., nur noch 198 von 4.373 Intensivbetten verfügbar.

Regierung reagiert mit scharfen Regeln

Nun hat die Regierung mit neuen Regeln reagiert. Seit Anfang April sind alle Grenzen geschlossen. Chilenen können weder ein- noch ausreisen, das ganze Land befindet sich im Lockdown, was in Chile heißt, am Wochenende ist selbst der Gang zum Supermarkt verboten und die Einwohner können ihre Wohnung nur maximal zweimal pro Woche verlassen. Chile rätselt nun über den Grund der neuen Welle. Hilft das chinesische CoronaVac doch nicht ausreichend? Anfangs wurde in Chile noch mit Pfizer/Biontech geimpft, später stellte man auf CoronaVac um. In Brasilien, wo ebenso mit CoronaVac geimpft wird, hinterfragt und kritisiert man die Wirkung bereits seit Längerem.

Besteht mit CoronaVac ein Schutz?

CoronaVac soll laut einer Studie des Butantan-Instituts weniger Ansteckungen verhindern. Nur rund die Hälfte könnten mit dem Vakzin verhindert werden, ein nennenswerter Schutz kann auch nur nach der zweiten Impfung erreicht werden. Nach der ersten Impfung bestünde kaum ein Schutz. Chilenische Wissenschaftler widersprechen basilianischen Wissenschaftlern. Zwar könne CoronaVac nicht jede Ansteckung verhindern, dennoch könne es aber einen zuverlässigen Schutz gegen einen schweren oder gar tödlichen Verlauf von COVID-19 bieten.

Ist die Sorglosigkeit der Bewohner Schuld an der Corona-Welle?

Eine erst kürzlich veröffentlichte neue Studie der Chilenen offenbart, dass CoronaVac nach der zweiten Impfung 85 Prozent der Krankenhaus-Aufenthalte verhindern kann. Zu 89 Prozent schütze das Vakzin vor einer intensivmedizinischen Behandlung. Zu diesem Ergebnis kommen auch Wissenschaftler in der Türkei und nun auch in Brasilien. Also scheint es doch eher die Sorglosigkeit der Bewohner zu sein, die zu einer neuen Welle führte, denn im Januar und Februar 2021 war in Chile die Ferienzeit, wo viele an das Meer gefahren sind. Dort wurden viele Personen ohne Mundschutz gesehen. Auch der Mindestabstand wurde kaum noch eingehalten.

20.04.2021: Ab heute gilt: Unternehmen müssen Beschäftigten Corona-Test anbieten

Seit heute gelten neue Corona-Regelungen. Unternehmen sind ab heute verpflichtet, ihren Beschäftigten einen Corona-Test pro Woche anzubieten. Anbieten heißt aber nicht, den Beschäftigten zum Test zu verpflichten. Auch das Testergebnis darf nicht kontrolliert werden.

19.04.2021: Impfung für alle im Mai?

Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung geht davon aus, dass im Mai die bisherigen Priorisierungen beim Impfen aufgehoben werden können, da dann die 2,25 Millionen Impfdosen, die jetzt an die Impfzentren gingen, auch an die Hausärzte und Fachärzte gingen. Ab Mai sollen neben Hausärzten auch Fachärzte impfen. Die Impfung soll dann ohne Priorisierung vorgenommen werden.

14.04.2021: Mehr als 21.000 Neuinfektionen

Das RKI meldet binnen 24 Stunden in Deutschland 21.693 Neuinfektionen und 342 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 153,2.

Der Impfmonitor der Berliner Morgenpost zeigt aktuelle Zahlen, wie viele Menschen bereits geimpft wurden.

Impfung

Screenshot Quellenangaben: morgenpost.de - https://interaktiv.morgenpost.de/corona-impfungen-deutschland-bundeslaender-weltweit/

13.04.2021: Mehr als 6.000 Intensivpatienten erwartet

Gemäß der Intensivmediziner-Vereinigung Divi erwartet die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin angesichts der steigenden Infektionszahlen mehr als 6.000 Corona-Intensivpatienten bis Ende April. Heute meldete das RKI 10.810 Neuinfektionen und 294 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ebenso heute will das Bundeskabinett über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes abstimmen, um die gesetzliche Grundlage für die sogenannte Bundesnotbremse schaffen zu können.

31.03.2021: Was kostet eine Impfdosis gegen das Coronavirus?

Gemäß den Angaben des Genfer Zentrums soll der Impfstoff von BioNTech/Pfizer pro Dosis zwischen 6,75 und 23,50 Dollar kosten. Der Impfstoff von Moderna soll pro Dosis zwischen 15 und 18 Dollar kosten, der von AstraZeneca zwischen 2,50 und 8,00 Dollar und der chinesische Impfstoff Sinopharm zwischen 18,55 und 35,72 Dollar. Somit ist AstraZeneca bisher der günstigste Impfstoff gegen das Coronavirus.

30.03.2021: Testpflicht gilt ab heute für Reiserückkehrer

Seit heute gilt für alle Reiserückkehrer eine Testpflicht. Die Einreise per Flugzeug nach Deutschland ist nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die entsprechende Regelung trat um Mitternacht in Kraft.

29.03.2021: Übertragung des Coronavirus durch tiefgefrorene Lebensmittel?

Gemäß einer gemeinsamen Studie von WHO und China soll das Coronavirus nicht nur durch Fledermäuse übertragen worden sein, sondern sehr wahrscheinlich auch durch eine zweite Tierart. So zumindest stufen die Experten im Entwurf heute die Situation ein. Zudem hielten sie es auch für möglich, dass durch gefrorene und gekühlte Lebensmittel, das Virus verbreitet werden kann. Allerdings halten sie es für nicht wahrscheinlich, jedoch ist es möglich. Als extrem unwahrscheinlich halten Experten hingegen die Übertragung auf den Menschen durch ein Entweichen im Labor.

24.03.2021: 15,3 Millionen Impfdosen im April erwartet

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet mit einer Lieferung von 15,3 Millionen Impfstoffdosen vom 5. April bis zum 01. Mai. Genau genommen soll es sich um mehr als 10 Millionen Impfdosen von Biontech/Pfizer, rund 3,84 Millionen Dosen von AstraZeneca und 1,43 Millionen von Moderna handeln. Das Bundesgesundheitsministerium gibt an, dass es sich ausschließlich um Prognosen handelt. Bisher wurden bis zum 22. März mehr als 14,3 Millionen Impfstoffdosen an die Bundesländer ausgeliefert, wie das Gesundheitsministerium angibt.

23.03.2021: Lockdown bis zum 18.04. verlängert

Angesicht der steigenden Infektionszahlen ist der Lockdown bis zum 18.04. verlängert worden. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz jedoch an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aufweisen, so treten die alten Regeln wieder in Kraft. Der 01. April (Gründonnerstag) und der 03. April (Samstag) werden einmalig als Ruhetag definiert. Diese Tage gelten wie gesetzliche Feiertage. Nur Lebensmittelläden sollen geöffnet haben. Unternehmen, die auch an Sonntagen und Feiertagen tätig sind, können, wenn sie möchten, weiterarbeiten.

22.03.2021: Überprüfung der Reisemöglichkeiten für heute gefordert

Angesichts der steigenden Anzahl der deutschen Mallorca-Urlauber fordert Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine Überprüfung der Reisemöglichkeit nach Mallorca. Weil plädiert für Urlaub im eigenen Bundesland mit Selbstversorgung statt für Urlaub außerhalb Deutschlands. Das wäre sicherer und man könne somit die Ansteckung mit dem Coronavirus eingrenzen.

Die drei Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen indes schlagen einen kontaktarmen Urlaub über Ostern an der Nord- und Ostsee vor. Allerdings dürfen nur Personen an die Küsten reisen, die auch in dem entsprechenden Bundesland leben. Auch hier würden Selbstversorger-Unterkünfte zulässig sein. Die Reisemöglichkeiten sollen am heutigen Montag mit Bundeskanzlerin Merkel besprochen und gegebenenfalls festgesetzt werden.

20.03.2021: Wie viele Menschen wurden in Deutschland bereits geimpft?

Der Impfmonitor der Berliner Morgenpost zeigt aktuelle Zahlen, wie viele Menschen bereits geimpft wurden.

Tabelle: Gesamtzahl der Corona-Impfungen in Deutschland

Screenshot Quellenangaben: morgenpost.de - https://interaktiv.morgenpost.de/corona-impfungen-deutschland-bundeslaender-weltweit/

17.03.2021: Neuinfektionen legen stark zu

Das RKI gibt 13.435 Neuinfektionen binnen eines Tages an. Genau vor einer Woche lagen die Werte noch um 9.146 Neuinfektionen tiefer. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 86,2, was weitere Lockerungen höchst wahrscheinlich in weite Ferne rücken lässt.

16.03.2021: Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte in einer Pressekonferenz am 15.03., dass die Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca als "reine Vorsichtsmaßnahme" ausgesetzt werden, um die damit verbundenen Nebenwirkungen zu überprüfen. In Deutschland seien 7 Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten, die allesamt in den Zeitraum der Impfung eingestuft werden können. Bisher haben in Deutschland mehr als 1,6 Millionen Personen die Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin erhalten. Viele Impftermine wurden bis auf Weiteres verschoben.

13.03.2021: Corona Updates

Deutschland soll sich laut Bundesregierung von 2022 an komplett mit Impfstoff versorgen können, der hierzulande produziert wurde.
Wegen steigender Infektionszahlen verhängt Italien in vielen Regionen wieder einen Lockdown. Italien hat die Marke von 100.000 Corona-Toten überschritten.

Hier gehts zum Artikel: » Italien Zurück zum Lockdown

10.03.2021: Bis zu drei Milliarden BioNTech-Impfdosen für 2022

BioNTech will für 2022 drei Milliarden Impfdosen gegen das Coronavirus zur Verfügung stellen. Drei Milliarden Impfdosen entsprechen 50 Prozent mehr Dosen als für 2021 in Aussicht gestellt wurde. Die EU will zudem bis Sommer den digitalen Impfpass vorstellen, in dem nicht nur die Impfungen, sondern auch negative Corona-Tests eingetragen werden sollen. Italien erhält das erste Sputnik-V-Werk in Europa. In diesem sollen dann ab Juni 2021 bis zu 10 Millionen Impfdosen hergestellt werden. Bisher hat der russische Impfstoff in Europa noch keine Zulassung, wird aber bereits in Ungarn eingesetzt.

09.03.2021: Wo gibt es bald neue Corona-Tests zu kaufen?

Die erst kürzlich bei Aldi und Lidl angebotenen Corona-Tests waren in wenigen Minuten sofort ausverkauft. Doch wo gibt es bald neue Tests zu kaufen? Einige Personen versuchen nun bei Ebay Kleinanzeigen ihre gekauften Corona-Tests zu Wucherpreisen anzubieten. Die Plattform versucht dagegen vorzugehen.

Übersicht: Wo man wann Corona-Tests kaufen kann

Wann? Wo?
10.03. Rossmann
10.03. Müller
12.03. DM
15.03. Rewe
15.03. Kaufland
nach Verfügbarkeit Budni, Netto, Edeka, Penny

08.03.2021: Ab heute gelten vielerorts Lockerungen der Corona-Regeln

In vielen Bundesländern treten heute Lockerungen ein. So können sich laut der Bund-Länder-Beschlüsse fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen. In Sachsen-Anhalt dürfen sich sogar Mitglieder eines Haushalts mit maximal fünf Menschen eines zweiten Hausstands ausgenommen Kinder unter 14 Jahre, die nicht mitgezählt werden, treffen.

Bei weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Rahmen der Sieben-Tage-Inzidenz dürfen Geschäfte Termine für das Einkaufen vergeben, bei einer Inzidenz unter 50 dürfen die Läden für Kunden geöffnet werden. Mit Terminen einkaufen dürfen Kunden in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Indes entscheiden regionale Fallzahlen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein über einen Verzicht auf eine Vergabe von Terminen. In Thüringen bleibt der Einzelhandel wegen zu hoher Fallzahlen noch geschlossen. Ab 15. März dürfen zumindest Baumärkte in Thüringen Termine zum Einkaufen vergeben.

Das gleiche Prinzip gilt für den Kulturbereich. Auch hier werden Termine für Museen und Galerien vergeben mit Ausnahme von Thüringen. Diese bleiben weiterhin geschlossen.

Der Kosmetikbereich mit Kosmetikern, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagestudios dürfen ebenfalls wieder öffnen, allerdings unter strengen Auflagen. Über die Öffnungen und die Auflagen entscheiden die lokalen Regierungen.

Sport an der frischen Luft darf von maximal 10 Personen gleichzeitig absolviert werden, sofern die Inzidenz unter 50 liegt. Bei einer Inzidenz bis zu 100, dürfen immerhin noch 5 Menschen aus zwei Haushalten zusammen Sport treiben. In Hessen ist die Buchung eines Termins für das Fitnessstudio möglich.

Im Schulbereich entscheiden die Länder über die Öffnung. Fakt ist, dass ab heute der Präsenzunterricht allmählich wieder hochgefahren wird.

03.03.2021: RKI meldet mehr als 9.000 Neuinfektionen

Das RKI meldet binnen 24 Stunden 9.019 Neuinfektionen und 418 Todesfälle. Heute um 14 Uhr beraten sich Bund und Länder über die weitere Impf- und Corona-Strategie. Dabei heißt es aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegendem Entwurf, dass Öffnungsschritte auch unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 möglich seien.

02.03.2021: RKI meldet 3.943 Neuinfektionen

Das RKI meldet 3.943 Neuinfektionen und 358 Todesfälle. Die nachfolgende Tabelle gibt den aktuellen Stand der Impfungen gegen das Coronavirus in ausgesuchten Ländern wieder. Weltweit nimmt laut Statistik Deutschland den 7. Rang ein.

Wie weit schreiten die Impfungen in den anderen Ländern und Deutschland voran?

Land erfolgte Impfungen
USA 75.236.003
China 40.520.000
Indien 20.885.683
Türkei 8.547.875
Brasilien 8.433.568
Israel 8.092.725
Deutschland 6.174.362
Vereinigte Arabische Emirate 6.020.461
Frankreich 4.550.370
Italien 4.302.717
Russland 3.900.000
Spanien 3.605.635
Marokko 3.597.903
Chile 3.361.278
Polen 3.336.354

Stand 28.02.2021, Quelle: Gesundheitsministerium Italien

01.03.2021: Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder

Das RKI meldet binnen 24 Stunden 4.732 Neuinfektionen und 60 Todesfälle. Damit erhöht sich die 7-Tage-Inzidenz auf 65,8. Am Sonntag lag sie noch bei 63,8. Ab heute dürfen wieder Friseursalons öffnen und Bundesfinanzminister Scholz macht Hoffnung auf einen Sommerurlaub: "Im Sommer werden zig Millionen geimpft sein, und das kann ja nicht konsequenzenlos bleiben". Es bestehe "berechtigte Hoffnung, dass wir im Sommer wieder im Biergarten sitzen können", so Scholz zur "Bild"-Zeitung.

24.02.2021: Kommt nach der Pandemie auch digitaler Unterricht?

Das RKI meldet heute 8.007 Neuinfektionen und 422 Todesfälle. Der Lehrerverband mit Präsident Heinz-Peter Meidinger teilte mit, dass es denkbar wäre, dass auch nach der Pandemie Schulunterricht zum Teil digital ablaufen können. Vorstellbar seien 25 Unterrichtsstunden pro Woche als Präsenzunterricht und 5 Stunden in digitaler Form. Es bleibt abzuwarten. Fakt ist schon jetzt, dass es eine Schulreform geben wird.

23.02.2021: Corona-Schnelltest für Jedermann ab 08.03.2021?

Wenn es nach Gesundheitsminister Jens Spahn ginge, so könnten bereits ab dem 01. März 2021 allen Bürger flächendeckend kostenfreie Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt werden. Allerdings wird dies um eine Woche auf den 08.03. verschoben, wie die Bild-Zeitung berichtet. Die Genehmigung für die Zulassung für die Test-Durchführung von Laien läuft bereits. 

Eckdaten eines Schnelltests

  • Test schlägt an: Dies bedeutet, dass der Träger des Virus höchst wahrscheinlich ansteckend ist, das Ergebnis muss durch einen PCR-Test evaluiert werden.
  • Corona-Test schlägt nicht an: Dies bedeutet, dass die Person entweder kein Virus in sich trägt oder aber noch nicht ansteckend ist, daher ist eine Test nur als Momentaufnahme zu sehen, die Person kann nach 24 Stunden infektiös sein.
  • Dauer der Testung: nach 15 bis 20 Minuten erhält man das Ergebnis
  • Wie viele Tests wurden bestellt? Für 2021 500 Millionen Stück und zusätzlich auf europäischem Wege 300 Millionen Schnelltests
  • Kosten: geringe Eigenbeteiligung für 1 Euro nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums, allerdings ist dies Ländersache

22.02.2021: Warum hält Bundesfinanzminister Scholz den Verkaufspreis für Impfstoffe noch künstlich hoch?

Seit Jahresbeginn könnten Impfstoffe deutlich günstiger sein, denn der Europäische Rat beschloss Mitte Dezember, dass Mitgliedsstaaten Impfstoffe von der Mehrwertsteuer befreien oder zumindest diese senken können. Doch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zögert. Bis jetzt gelten in Deutschland auch für Impfstoffe und Tests 19 Prozent Mehrwertsteuer. Doch warum wird der Preis für Corona-Tests und Impfstoffe künstlich hochgehalten? Der Gewinn aus der gezahlten Mehrwertsteuer wird zwischen Bund und den Ländern aufgeteilt. Wenn also der Bund die Mehrwertsteuer lässt, die Impfstoffe und Tests ohnehin kauft, dann wird aus dem Mehrwertsteuergewinn die Hälfte an die Länder gehen. So werden diese mit Finanzmitteln versorgt. Für 2021 hat Finanzminister Scholz etwa 8,8 Milliarden Euro bereitgestellt, von denen rund 11 Milliarden Euro auf die Mehrwertsteuer entfallen werden. Rund 700 Millionen Euro werden den Ländern zukommen. Das gleiche Prinzip wird bei Corona-Test angewandt. Eine Gewinnsituation entsteht also vornehmlich bei den Ländern. Verlierer sind vor allem private Käufer, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die am Aufkommen der Mehrwertsteuer nicht teilhaben können.

17.02.2021: 7.556 Neuinfektionen: Hat die Corona-Pandemie bald ein Ende?

In Deutschland sind laut dem RKI 7.556 Neuinfektionen und 813 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland von den Gesundheitsämtern gemeldet worden. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt weiter. Aktuell steht sie bei 57.

So viele Infizierte gibt es aktuell in den jeweiligen Bundesländern

Coronavirus Infizierte

Quelle: Screenshot tagesschau.de

15.02.2021: Immer weniger Neuinfektionen

Das RKI vermeldet 4.426 Neuinfektionen und 116 Todesfälle binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

EU beunruhigt: Griechenland-Urlaub nur mit Impfung?

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis wirbt verstärkt für Reisende mit Impfung. Wer gegen das Corona-Virus geimpft sei, könne ohne Einschränkung nach Griechenland einreisen. So lautet die Regelung im kürzlich abgeschlossenen Tourismusabkommen zwischen Griechenland und Israel. In der EU-Kommission stößt das Vorhaben Griechenlands auf Unruhe, denn erst kürzlich habe man sich auf gemeinsame Einreiseregelungen aus Drittstaaten verständigt - und das, ohne Geimpften Einreisen gegenüber Ungeimpften zu erleichtern.

10.02.2021: Lockdown-Verlängerung bis Anfang März?

Heute wollen sich Bund und Länder 14 Uhr über das weitere Prozedere bezüglich der Corona-Pandemie verständigen. Bundeskanzlerin Merkel lehnt eine Öffnung jeglicher Einrichtungen bis 01. März ab. Einige Bundesländer sprachen sich für eine schrittweise Öffnung von Schulen und Kitas aus. Das RKI meldet 8.072 Neuinfektionen und 813 Tote binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

09.02.2021: Ist das Corona-Virus bald unter Kontrolle?

Das RKI meldet 3.379 Neuinfektionen und 481 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland. Damit fällt die Sieben-Tage-Inzidenz zum ersten Mal seit drei Monaten auf 75. Das lässt auf baldige Öffnungen beim Einzelhandel und Veranstaltungsdienstleistern hoffen. Eine Dämpfung diesbezüglich kommt aus der Politik. Das Virus sei noch lange nicht unter Kontrolle. Sorge machen auch die neuen Mutationen.

08.02.2021: Neue Impfverordnung und weniger Neuinfektionen

Gemäß dem RKI gab es binnen der letzten 24 Stunden 4.535 Neuinfektionen und 158 Todesfälle zu verzeichnen. Zudem tritt heute die neue Impfverordnung der Bundesregierung in Kraft. Sie sieht unter anderem eine Ausweitung der Verwendung des Impfstoffs vor. So soll es eine Einstufungsänderung der Bevölkerung in drei zu impfende Gruppen geben. Von der Impfreihenfolge kann künftig abgewichen werden. So muss kein Impfstoff mehr vernichtet werden. Personen unter 65 Jahren sollen vorrangig mit dem Impfstoff von AstraZeneca versorgt werden. Somit können ab sofort alle Bundesländer alle Jahrgänge zeitversetzt zum Impfen einladen. Personen mit bestimmten Erkrankungen sollen frühestmöglich berücksichtigt werden.

Leitfaden für den öffentlichen Dienst zum Einkauf von Hardware für Schulen

An vielen Schulen ist die IT-Ausstattung mangelhaft. Das hat die Corona-Pandemie umso deutlicher gemacht. Nun will der Digitalverband Bitkom Kommunen und schulische Träger mit einem Leitfaden für den IT-Einkauf an Schulen unterstützen. Ziel ist es, anhand von Formulierungshilfen eine leichtere Beantragung von mobilen Endgeräten, Netzwerkinfrastrukturen und Präsentationstechnologien zu erreichen.

03.02.2021: 7-Tage-Inzidenz sinkt deutlich: Ein paar Zahlen

Wie das RKI angibt, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin deutlich. Binnen 24 Stunden wurden 9.705 Neuinfektionen und 975 Todesfälle registriert. Die nachgewiesenen Corona-Infektionen stiegen in Deutschland somit auf 2.237.790. Insgesamt gab es bisher bundesweit 58.956 Corona-Tote. Die 7-Tage-Inzidenz geht auf 82,9 zurück. Zum Vortag lag diese noch bei 90,0.

02.02.2021: Corona-Gipfel: Impfungen für alle bis Ende des Sommers

Das Robert-Koch-Institut meldet 6.114 Neuinfektionen und 861 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Beim gestrigen Impfgipfel hatte Bundeskanzlerin Merkel erklärt, dass es bis Ende des dritten Quartals ein Impfangebot für alle Bürger geben soll. Sicherlich seien unvorhergesehene Dinge und höhere Gewalten, wie neue Mutationen, bei denen die Impfung wirkungslos ist, nicht ausgeschlossen.

Video: Ergebnisse des Impfgipfels

Quelle: youtube.com

01.02.2021: Corona-Gipfel: Wird der Lockdown verlängert?

Gemäß dem RKI gab es binnen 24 Stunden 5.608 Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 91. Heute findet zudem der Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten statt. Unter anderem werden folgende Punkte besprochen:

  • Frage nach einer Verlängerung des Lockdowns
  • Sollen Maßnahmen gegen das Coronavirus verschärft werden?
  • Welche Impfstrategie soll in Deutschland eingeschlagen werden?

Impfmonitor von Morgenpost

Der Impfmonitor zeigt den Stand der Impfung in Deutschland und den Bundesländern, einschließlich der Versorgung der Risikogruppen und die Lage im internationalen Vergleich.

Statistik über Impfungen

Quelle: interaktiv.morgenpost.de | An welchen Tagen wird am meisten geimpft?

» Impfmonitor Webseite

29.01.2021: Corona-Fallzahlen sinken

Gemäß dem RKI gab es binnen 24 Stunden 14.022 Neuinfektionen. Eine Woche vorher lag die Zahl noch bei 17.862. Die Zahl der Todesfälle ist mit 839 aber weiterhin hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 197,6 am 22. Dezember auf aktuelle 94,4. Seit dem Donnerstag liegt dieser Wert wieder unter 100.

28.01.2021: Flugverkehr wird drastisch eingeschränkt

Wie tagesschau.de berichtet, soll der Flugverkehr drastisch eingeschränkt werden. Die Bundesregierung plant offenbar, in Kürze, wahrscheinlich bereits kommende Woche, Reisebeschränkungen umzusetzen. Ausnahmen sollen gelten. Was genau soll umgesetzt werden?

  1. auf Flüge aus Hochrisikoländern wie Südafrika, Großbritannien, Brasilien und Portugal soll ein Einreisestopp verhängt werden
  2. auch Flüge aus den Niederlanden und Dänemark könnten betroffen sein
  3. Ausnahmen des Einreiseverbots sollen für Diplomaten, Berufspendler und deutsche Staatsangehörige gelten

Kritik aus der Politik

Kritik kommt von der Opposition. Wie die FDP mitteilt, seien Reisebeschränkungen Ausdruck eines Regierungsversagens. Besser sei es, Corona-Schnelltests an Flughäfen und Landesgrenzen durchzuführen.

Sind Reisebeschränkungen ein Eingriff in das Menschenrecht?

Reisen und Urlaub gehören seit jeher eng zusammen. Viele Bürger verbinden mit Urlaub eine Reise in ein anderes Land. Ob Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Frankreich oder ferne Gefilde - der Deutschen liebstes Kind ist das Reisen im Urlaub. Nun das Reisen einzuschränken, stößt bei vielen bitter auf. Schon einmal war die Reisefreiheit drastisch eingeschränkt. Vor allem ostdeutsche Bürger, die die DDR miterlebt haben, erinnern sich noch heute an strikte Reiseverbote und Einschränkungen. Da kommen bei vielen düstere Erinnerungen auf, wurde doch der Versuch die DDR zu verlassen, gemäß § 213 StGB DDR als Straftat gesehen, die bis zum Tod führen konnte. Doch ist eine Einschränkung der Reisefreiheit nicht ein Eingriff in das Menschenrecht? Schon Cesare Beccara kam 1764 zu dem Punkt, dass die Reisebeschränkung alles andere als menschenwürdig ist. Heute ist die Reisefreiheit als individuelles Recht in internationalen Abkommen der UN in den Artikeln 12 bis 15 verankert. Artikel 12 der völkerrechtlichen Vereinbarung als "Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte" regelt insbesondere die Ausreise und Rückkehr von Staatsbürgern.

Darin heißt es in den Absätzen 2 und 4:

(2) Jedermann steht es frei, jedes Land einschließlich seines eigenen zu verlassen.
(4) Niemand darf willkürlich das Recht entzogen werden, in sein eigenes Land einzureisen.

Allerdings steht dem Absatz 3 entgegen:

(3) Die oben erwähnten Rechte dürfen nur eingeschränkt werden, wenn dies gesetzlich vorgesehen und zum Schutz der nationalen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung (ordre public), der Volksgesundheit, der öffentlichen Sittlichkeit oder der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist und die Einschränkungen mit den übrigen in diesem Pakt anerkannten Rechten vereinbar sind.

Fazit: Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind also kein Eingriff in das Menschenrecht. Sie dienen der "Volksgesundheit" und sind somit, wenn bei vielen auch mit Zähneknirschen - einfach zu ertragen.

27.01.2021: November-Hilfen werden ausgezahlt, Eventim übernimmt Impftermine

Hamburg will nun die November-Hilfen für Corona-geschädigte Unternehmen auszahlen. Die Auszahlung soll innerhalb der nächsten drei Wochen stattfinden. Schleswig-Holstein hat den Veranstaltungsdienstleister Eventim beauftragt, Impftermine zu vergeben. Wie der NDR mitteilt, sollen innerhalb der ersten Minuten über 4.000 Termine in den Warenkörben gelandet sein. In Hamburg startet erstmals ein Shuttle-Service, der vom DRK organisiert wird, in die Impfzentren. Fahrten können telefonisch unter 040 / 584477 von Montag bis Sonntag von 8 bis 16 Uhr vereinbart werden. Heute tritt auf bundesweiter Ebene die neue Home-Office-Verordnung der Bundesregierung in Kraft. Damit sollen Arbeitgeber mehr verpflichtet werden, ihren Arbeitnehmern Heimarbeit anzubieten. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, diese Möglichkeit der Telearbeit anzunehmen.

26.01.2021: Neuinfektionen sinken, Todesfälle bleiben hoch

Wie das RKI meldet, sind in den letzten 24 Stunden 903 Menschen in Deutschland in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Neuinfektionen liegen bei 6.408 Personen.

22.01.2021: Strenge Maskenpflicht in Hamburg tritt in Kraft

Im Hamburger Nahverkehr sowie in den Geschäften sind ab heute nur noch medizinische Masken erlaubt. Das Tragen von selbstgenähten Stoffmasken, Schals und Tücher als Mund- und Nasenabdeckung sind nicht mehr erlaubt. Wer in Hamburg also einkaufen möchte oder in Bus und Bahn steigen muss, der sollte sich spätestens ab heute um eine medizinische Maske kümmern. Als medizinische Maske sind OP-Masken und auch die teurere Variante, die FFP2-Maske, erlaubt. Das Nachbarland Schleswig-Holstein plant eine Verteilaktion kostenloser medizinischer Masken im öffentlichen Nahverkehr. Wann genau die Aktion stattfinden wird, ist noch unklar.

21.01.2021: Lehrerverband fordert Wiederholung des Schuljahres

Der Deutsche Lehrerverband fordert eine bundesweite Regelung, die es lernschwachen Schülerinnen und Schülern erlaubt, das Schuljahr zu wiederholen. Dabei sollen sie nicht als "Sitzenbleiber" gelten. Der Verband der Lehrer wies jedoch Forderungen wie eine automatische Versetzung, ein halbes Extra-Schuljahr oder ein Aussetzen der Schuljahreswiederholung zurück. Auch ein Verzicht auf Noten sei indiskutabel.

20.01.2021: Lockdown verlängert: Das sind die neuen Regeln!

Wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstagabend beschlossen haben, soll der Lockdown vorerst bis zum 14. Februar 2021 verlängert werden. Neue schärfere Regeln treten ab sofort in Kraft. Diese wären:

  1. Maskenpflicht: Künftig müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden.
  2. Pflicht zum Home-Office: Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten künftig Home-Office ermöglichen, sofern dies die Tätigkeiten zulassen.
  3. Kontaktbeschränkung: Bis zum 14. Februar dürfen private Zusammenkünfte nur vom eigenen Hausstand und mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person stattfinden
  4. 15-Kilometer-Regel: Personen, die in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz bei mehr als 200 Fällen pro 100 000 Einwohnern leben, dürfen sich nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um den Wohnort bewegen. Nur bei triftigem Grund können Ausnahmen gelten.
  5. Gottesdienste: können nur noch unter strikten Auflagen abgehalten werden. Wenn mehr als 10 Teilnehmer zusammenkommen, muss das Zusammentreffen dem zuständigen Ordnungsamt mindestens zwei Tage im Voraus angemeldet werden.
  6. Schulen und Kitas: bleiben geschlossen. Die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Ausnahme: Baden-Württemberg. Das Bundesland will ab 01. Februar 2021 schrittweise die Grundschulen und Kitas öffnen.
  7. Testpflicht: Personal und Besucher in Alten- und Pflegeeinrichtungen müssen mehrmals pro Woche getestet werden.
  8. Förderungen: Es wurden mehrere neuen Förderungen und Hilfen für Unternehmen beschlossen.

19.01.2021: Weiterhin hohe Todesfallzahlen

Wie das RKI meldet, sind binnen 24 Stunden 989 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Neuinfektionen liegen bei 11.369.

Grafik: Wie viele Corona-Neuinfektionen gab es in den letzten 7 Tagen in Deutschand?

Screenshot Coronainfektionen

Quelle: Screenshot von tagesschau.de

18.01.2021: Bund und Länder planen nächtliche Ausgangssperre

Wie das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtet und sich dabei auf Angaben aus Regierungskreisen bezieht, sollen Bund und Länder bundesweit eine nächtliche Ausgangssperre planen. Ab wann diese genau greifen soll, ist noch unbekannt.

15.01.2021: Steuerfreie Corona-Prämie bis Ende Juni

Im Rahmen des Jahressteuergesetzes wurde die Frist für die Auszahlung einer steuerfreien Corona-Prämie für die Beschäftigten bis zum Juni 2021 verlängert. Ursprünglich endete die Frist zum 31.12.2020, jedoch ist es nun möglich, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern in der ersten Jahreshälfte eine Prämie bis zu 1.500 Euro zahlen können. Die Corona-Prämie ist beitragsfrei in der Sozialversicherung und steuerfrei. Eine doppelte Zahlung ist jedoch nicht möglich. Hat der Beschäftigte bereits 2020 eine Prämie erhalten, so kann er die Corona-Prämie nicht noch einmal beziehen.

14.01.2021: Neuer Höchstwert von 1.244 Todesfällen

Das RKI meldet einen neuen Höchstwert von 1.244 Todesfällen in den vergangenen 24 Stunden. Die Neuinfektionen liegen bei 25.164 Personen. Die GEW fordert angesichts der Ausnahmesituation  auf ein "Sitzenbleiben" in diesem Schuljahr zu verzichten.

13.01.2021: 1.060 Tote und Impfungen

Das RKI meldet 1.060 Corona-Tote binnen 24 Stunden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 19.600. In Niedersachsen sollen ab 01. Februar alle über 80-jährigen Menschen, die nicht in Heimen leben, geimpft werden. Der Versand der Impf-Einladungen erfolgt ab kommender Woche. In NRW soll ab 25.01. die Terminvergabe für alle über 80-Jährigen starten. Mitte April sollen sie dann geimpft sein.

12.01.2021: RKI meldet 891 Tote

Das RKI meldet 891 Todesfälle und 12.802 Neuinfektionen in Zusammenhang mit SARS-CoV-2 in Deutschland. Die Bundesregierung will 700 Millionen Euro für das erweiterte Kinderkrankengeld bereitstellen. Der Anspruch besteht auch bei Home-Office.

11.01.2021: Verschärfte Corona-Regeln treten in Kraft

Das RKI meldet 12.497 Neuinfektionen und 343 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ab heute gelten verschärfte Coronaregeln in den Bundesländern.

» Überblick über alle neuen Corona-Regeln in den Bundesländern

09.01.2021: Corona-Lockdown an Schulen

Leere Klassenzimmer

Bildquelle: adpic.de | Corona-Lockdown: Schulen und Kitas sind auch betroffen

Nachdem zwischen Bund und Ländern eine Einigung über die Ausweitung der Corona-Lockdown erzielt wurde, liegt die Umsetzung nun in der Verantwortung der jeweiligen Bundesländer.

In jedem Bundesland gilt etwas anderes. Diese Regeln gelten ab Montag an Schulen und Kitas

08.01.2021: Höchstwert bei Todesfällen

Das RKI hat binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert bei den Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Der aktuelle Wert liegt bei 1188 Todesfällen und 31.849 Neuinfektionen.

07.01.2021: 1.070 neue Todesfälle binnen 24 Stunden

Wie das RKI meldet, sind in Deutschland binnen 24 Stunden 1.070 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Neuinfektionen liegen bei einem Wert von 26.391 Personen.

06.01.2021: Strengere Corona-Regeln beschlossen

Angesichts der hohen Infektionszahlen und Todesfällen hat die Bundesregierung zusammen mit den Länderchefs neue Corona-Regeln beschlossen, die vorerst bis 31.01. gelten sollen. Diese wären  im Überblick:

  1. Der Einzelhandel, Bars, Restaurants, Kneipen, Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Eine Ausnahme bilden Geschäfte des täglichen Bedarfs, Banken, Postfilialen, Drogerien, Apotheken und Werkstätten für Fahrräder und Autos.
  2. Private Kontakte werden auf nur eine Person aus einem weiteren Haushalt eingeschränkt. Bisher konnten sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, wobei Kinder nicht mitgezählt wurden.
  3. Der Bewegungsradius soll für Bürger auf maximal 15 km um den Wohnort eingeschränkt werden, wenn die Neuinfektionsquote bei über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Eine Ausnahme gilt bei Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zum notwendigen Einkaufen.
  4. Schulen und Kitas bleiben geschlossen, bieten aber eine Notbetreuung an. Das Kinderkrankengeld wird auf 20 zusätzliche Tage dieses Jahr bei Alleinerziehenden und auf zusätzliche 10 Tage pro Elternteil bei Paaren ausgeweitet.
  5. Arbeitgeber sollen dringend Homeoffice ermöglichen, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Die Infektionszahlen liegen heute bei 21.237 und bei 1.019 Todesfällen binnen 24 Stunden, wie das RKI meldet.

Video: Das sind die neuen Corona-Regeln

Quelle: youtube.com

05.01.2021: Straßenkarneval in NRW fällt aus

Nach gemeinsamer Verständigung der Chefs der Karnevalshochburgen mit der Staatskanzlei soll 2021 in NRW der klassische Straßenkarneval mit Umzügen, Feiern und Prunksitzungen ausfallen. Davon betroffen sind Rosenmontagszüge sowie sämtliche Karnevalsbälle und Partys. Erlaubt sind jedoch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, sofern die geltende Coronaschutzverordnung und die Hygienevorschriften eingehalten werden.

04.01.2021: 9.847 Neuinfektione, Lockdown soll bis 31.01. verlängert werden

Gemäß dem RKI stieg die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 9.847 Personen in Deutschland an. Damit sind bisher im Land 1,78 Millionen Menschen infiziert worden. 302 Personen starben wegen SARS-CoV-2-Infektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Insgesamt sind bisher in Deutschland 34.574 Menschen am Coronavirus gestorben.

Der bundesweite Lockdown soll bis zum 31.01. verlängert werden. Eine abschließende Entscheidung soll am morgigen Dienstag fallen.

03.01.2021: Wird der Corona-Lockdown verlängert?

Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" waren sich die Bundesländer einig, dass der Lockdown nach dem 10. Januar fortgesetzt werden soll.
Wirtschaftsexperten vermuten, dass ein verlängerter Lockdown starke Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wird.

» Covid 19 Echtzeit-Karte

28.12.2020: RKI meldet 13.755 Neuinfektionen

Das RKI meldet mit Stand zum 27.12. 13.755 neue coronabedingte Fälle. Zum 27.12. wurde mit der Impfung gegen das Coronavirus in Deutschland begonnen.

24.12.2020: RKI meldet mehr als 32.000 Neuinfektionen

Das RKI hat 32.195 Neuinfektionen und 802 Todesfälle gemeldet. Damit sind die Zahlen weiterhin auf hohem Niveau. Inzwischen wurden in Großbritannien weitere mutierte Varianten des Virus entdeckt. 

23.12.2020: Höchstwert bei Todesfällen: 962 Menschen sterben

Das RKI meldet den Höchstwert an Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland. Binnen 24 Stunden sind 962 Personen gestorben. Es gibt 24.740 Neuinfektionen. Die Krematorien in Sachsen sind überfüllt. Leichen werden außerhalb der Krematorien gelagert.

22.12.2020: Neuinfektionen steigen, 731 Todesfälle

Das Robert-Koch-Institut meldet binnen 24 Stunden 19.528 Neuinfektionen und 731 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Polizei gibt an, dass sie während der Feiertage im Rahmen der Corona-Beschränkungen scharf kontrollieren will.

21.12.2020: RKI meldet 16.643 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet 16.643 neue Corona-Fälle und 226 Todesfälle binnen 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 197,1. Dies ist der höchste Stand seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland. Die Virusvariante, die vor wenigen Tagen erstmals in Großbritannien und Südafrika aufgetreten ist, wurde nun auch in Australien, genauer in Northern Beaches entdeckt. Dort wurden 83 Personen mit der neuen Corona-Variante infiziert.

Der erste Corona-Impfstoff der Europäischen Union erhält von der EU-Kommission die bedingte Marktzulassung.

Infektionsraten in Deutschland und Großbritannien

In den letzten Wochen war die Infektionsrate in Großbritannien signifikant höher als in Deutschland. Die Infektionsrate pro 100.000 Einwohner in Deutschland und Großbritannien ist seit kurzer Zeit bei beiden Ländern sehr ähnlich.


Infografik: So trifft Corona Deutschland und Großbritannien | Statista

Quelle: Statista | Grafik:  Akute SARS-CoV-2-Infektionen zusammengefasst

17.12.2020: COVID Todesfälle | Diagramm bis November 2020

Diagramm: COVID Todesfälle in Monat

Quelle: RKI | https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/COVID-19_Todesfaelle.html

15.12.2020: RKI meldet 952 Corona-Tote binnen 24 Stunden in Deutschland

Quelle: youtube.com | Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus nehmen zu

13.12.2020: Harter Lockdown ab Mittwoch

Ab Mittwoch den 16:12.2020 tritt ein harter Lockdown in Kraft. Auch Schulen und Kindertagesstätten sind betroffen. Der Einzelhandel wird mit Ausnahmen geschlossen. Unternehmen können Hilfe beantragen.

Video: Das öffentliche Leben in Deutschland wird ab 16:12.2020 heruntergefahren

Quelle: tagesschau.de | Angela Merkel kündigt den harten Lockdown an

11.12.2020: Corona-Höchstwerte in Deutschland; NRW für harten Lockdown

Gemäß dem RKI gab es binnen 24 Stunden 29.875 Neuinfektionen und 598 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dies ist ein neuer Höchststand. NRW wirbt für einen harten Lockdown. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will mit harten Einschränkungen den Handel bis zum 10. Januar schließen. Die Schüler in NRW sollen zudem ab sofort zuhause bleiben. Dies verkündete Laschet am Freitag, den 11.12.2020, in einer Pressekonferenz.

10.12.2020: Über 20.000 Todesfälle bisher in Deutschland

In Deutschland zählt das RKI 20.374 Todesfälle, die bisher im Zusammenhang mit dem Corona-Virus auftraten. Binnen 24 Stunden wurden weitere 23.679 Neuinfektionen gemeldet. Dies entspricht einem neuen Höchstwert. 

09.12.2020: Todesfälle steigen an

Wie das RKI meldet, sind binnen 24 Stunden 590  Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Insgesamt sind in Deutschland bisher 1.218.524 Erkrankungen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden.

08.12.2020: Hohe Infektionszahlen in Deutschland

Wie das RKI angibt, sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiterhin auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden wurden 14.054 neue Infektionen und 423 Todesfälle registriert. In Großbritannien wurde eine 90-jährige Frau erstmals weltweit gegen das Coronavirus geimpft. In Deutschland sollen erste Impfungen bald erfolgen. Zuerst werden Pflege- und Krankenhauspersonal und ältere Menschen über 80 Jahren geimpft werden. Der Rest muss sich noch weiterhin gedulden.

07.12.2020: Schleswig-Holstein ist Risikogebiet

Das Bundesland Schleswig-Holstein ist als letztes Bundesland zum Risikogebiet erklärt worden. In den letzten sieben Tagen wurden auf 100.000 Einwohner im Durchschnitt 51,6 Neuinfektionen nachgewiesen.

04.12.2020: RKI meldet 23.449 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut meldet 23.449 Neuinfektionen gegenüber dem Vortag. Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegen mit 487 immer noch sehr hoch. Die 7-Tage-Inzidenz bei Kita-Kindern liegt noch über 50, die Tendenz ist jedoch abfallend.

03.12.2020: Teil-Lockdown bis zum 10.01.2021 verlängert

Bund und Länder haben beschlossen, den Teil-Lockdown bis zum 10.01.2021 zu verlängern. Am 04. Januar soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Grund dafür sind die weiteren hohen Infiziertenzahlen und Todesfälle angesichts des Corona-Virus.

01.12.2020: Erste Massentest an Erziehern und Kindern

Im Corona-Hotspot Hildburghausen in Thüringen starten heute erste Massentests an Kindern und Erziehern. Die Corona-Tests sollen freiwillig sein. Die Mehrheit der Erzieher und ein Drittel der Kinder an städtischen Schulen und Kindergärten wollen sich an den Tests beteiligen. Hildburghausen gilt aktuell in Deutschland als Corona-Hotspot. Die Anzahl der Infizierten stieg Ende November rasant an. Schulen und Kitas sind geschlossen. Heute treten auch die verschärften Corona-Regeln in vielen Bundesländern in Kraft.

27.11.2020: RKI meldet Höchstwert an Todesfällen

Das RKI meldet eine neuen Höchstwert an Todesfällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Binnen 24 Stunden starben 426 Personen an dem Virus. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 22.806.

26.11.2020: Neue Coronaregeln festgelegt

Bund und Kommunen haben sich auf neue Corona-Regeln geeinigt. Die bisherigen Regeln, die bis zum 20. Dezember gelten, werden verlängert und teilweise verschärft. Auch eine weitere Verlängerung ist nicht auszuschließen.

  • Die Kontakte werden auf maximal fünf Personen aus insgesamt zwei Haushalten beschränkt. Dies bedeutet, dass Treffen nur noch mit einem weiteren Haushalt möglich ist.
  • Weihnachten soll jedoch davon ausgenommen sein. Hier können sich bis maximal zehn Personen im engsten Familien- oder Freundeskreis ab dem 23.12. treffen.
  • Eine Maskenpflicht besteht weiterhin. Wie diese genau gilt, legen die einzelnen Kommunen fest.
  • Neu ist die Sitzplatzbeschränkung in der Bahn. Die Deutsche Bahn ist nun gefordert, ihre Sitzplatzkapazitäten so einzuschränken, dass mehr Abstand zwischen den Reisenden eingehalten werden kann. Auch denkbar ist der Einsatz mehrerer Züge.
  • Die Weihnachtsferien sollen fast überall am 19. Dezember beginnen. Lediglich Bremen und Thüringen weichen von der Regelung ab. Sie werden dies länderindivduell regeln.
  • In den Schulen soll eine Maskenpflicht ab der 7. Klasse gelten. Ein Wechselunterricht sei nicht geplant. Weiterhin werden die Behörden vor Ort über den Unterricht entscheiden. Positiv getestete Schüler sollen mitsamt ihrer Klasse in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden. Auch die Tage am Wochenende zählen dabei mit. Nach den fünf Tagen Quarantäne sollen die betroffenen Schüler einen Schnelltest machen. Schüler, die positiv getestet werden, bleiben weiterhin zu Hause und werden alle drei Tage neu getestet, bis sie nicht mehr positiv getestet werden. Negativ getestete Schüler sollen wieder in die Schule gehen.
  • Im Einzelhandel gilt nun auch die Maskenpflicht vor dem Geschäft und auch auf dem Parkplatz. Zudem wird die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Laden befinden, reduziert.
  • Zu Silvester sollen es auf belebten Straßen ein Feuerwerksverbot geben. Welche Straßen betroffen sein werden, legen die Kommunen fest. Bürger werden gebeten, dieses Jahr aber ganz auf Pyrotechnik zu verzichten.

25.11.2020: 410 Corona-Todesfälle

Wie das RKI meldet, gab es binnen 24 Stunden den traurigen Rekord von 410 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in Deutschland. Die Gesamtzahl der Todesfälle erreichte den Wert von 14.771. Heute wollen Bund und Länder über das weitere Prozedere im Rahmen der Corona-Pandemie in Deutschland beraten und einen "Corona-Winterfahrplan" beschließen. Gesprächsstoff werden dabei eine Verlängerung des Teil-Lockdowns, strenge Kontaktbeschränkungen und eine Verschärfung der Maskenpflicht sein.

24.11.2020: Bis zu Weihnachten weiterhin Teil-Lockdown

Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich gestern darauf, die bisherigen Regelungen bis zum 20. Dezember fortzuführen. Dies bedeutet, dass alle Einschränkungen, die bisher im Rahmen der Corona-Pandemie in Deutschland gelten, weitergeführt werden sollen. Am Mittwoch soll die endgültige Entscheidung bei Beratungen der Ländervertreter mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fallen.

23.11.2020: Arzt-Patient-Videosprechstunden nehmen zu

Wie Medien berichten, nehmen die Arzt-Patienten-Videokonferenzen zu. In Thüringen kletterte die Quote beispielsweise im zweiten Quartal auf 15.600 Videosprechstunden. Im vierten Quartal 2019 belief sich die Zahl noch auf 150. Angesichts der Corona-Pandemie bevorzugen viele Patienten, zu Hause zu bleiben. Dies senkt natürlich deutlich das Ansteckungsrisiko. Aus Datenschutzgründen benötigen Arzt sowohl auch Patient eine entsprechende zertifizierte Software für die Kommunikation. Die Krankenkassen übernehmen nun auch die Portokosten für Ärzte.

20.11.2020: Bundesbeamte sollen einen Zweitplatz in der Bahn erhalten

Das Innenministerium fordert eine "Lex Zweitplatz" in der Bahn für die Bundesbeamten. Bundesbeamte sollen - wenn sie reisen müssten - einen Zweitsitzplatz mit buchen können, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden. Die Deutsche Bahn teilt mit "Geht nicht", das Innenministerium hingegen beharrt auf seinen Standpunkt und kontert im Sinne "Geht sehr wohl". Während dessen allen anderen Reisenden ein Mindestabstand in der Bahn verwehrt wird, sollen Bundesbeamte bei der Buchung zwei Sitzplätze erhalten - so zumindest die Forderung des Innenministeriums. Nach dessen Ansicht sollen auch die Geschäftsbedingungen der Bahn geändert werden. Normalerweise ist für jeden Reisenden nur ein Sitzplatz buchbar, der nach 15 Minuten Reservierungszeit automatisch wieder erlischt. Die Bahn beharrt auf ihre Geschäftsbedingungen, die einen Zweitsitzplatz für Bundesbeamte nicht zulassen. Das Innenministerium behaart aber darauf, diese könne man doch abändern. Und zwar so abändern, dass ein Zweitsitzplatz für Bundesbeamte buchbar sei. Immerhin hätte man eine Fürsorgepflicht für die Beamten. Die Deutsche Bahn tut sich aktuell noch schwer mit der Änderung der Geschäftsbedingungen. Sie wolle darüber im weiteren Verlauf entscheiden.

19.11.2020: Verbot für Feuerwerk an Silvester gefordert

Angesichts der Corona-Pandemie fordern Politiker, die Silvester-Böller in diesem Jahr zu verbieten. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer teilte mit, dass ein Feuerwerk zu Silvester dieses Jahr verboten werden müsse. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, stimmte zu, da die Stimmung im Land bereits aufgeheizt sei. Sprengstoff wäre in dieser Situation zu gefährlich. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt, haben sich 22.609 Personen im Vergleich zum Vortag neu infiziert.

18.11.2020: Weltärztepräsident Montgomery plädiert für Schichtdienst für Lehrer

Angesichts der Corona-Krise hat sich der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, für Schichtdienst für Lehrer ausgesprochen. Gerade jetzt sei es wichtig, dass sich Lehrer mehr engagieren und Leistung zeigen. Auch Ärzte und Pflegekräfte machen mehr Überstunden und arbeiten im Schichtdienst, warum nicht auch Lehrer? Bildung ist wichtig, weshalb diese Sparte nicht vernachlässigt werden kann.

17.11.2020: Zweites Forschungsprojekt meldet Impfstoff mit hoher Wirksamkeit

Neben Biontech und Pfizer hat ein weiteres Forschungsprojekt einen möglichen Corona-Impfstoff gemeldet. Der US-Konzern Moderna meldet Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffes. Dessen Wirksamkeit läge bei 94,5 Prozent, wie Moderna mitteilt. Nach Angaben der EU verhandle sie bereits. Insgesamt wurden rund 30.000 Menschen mit dem neuen Impfstoff im Rahmen der Phase III der klinischen Prüfung getestet.

16.11.2020: Bund will schärfere Corona-Regeln

Angesichts der weiterhin angespannten Lage will der Bund schärfere Kontaktbeschränkungen umsetzen. Dabei sollen Schulen weiterhin geöffnet bleiben, aber private Feiern ausbleiben. Kinder und Jugendliche dürfen sich nur noch mit einem Freund treffen. Die Anzahl der Schüler in Schulklassen soll halbiert werden.

12.11.2020: Mehr als 3.000 Schulen ohne regulären Betrieb

Wie Medien berichten, sollen 3.240 Schulen ohne regulären Betrieb sein, sprich ohne vollständigen Präsenzunterricht. Allein in NRW sollen sich 552 Schulen in Quarantäne befinden. Der Unterricht findet vielerorts digital statt.

11.11.2020: Offenbar mehr als 300.000 Schüler in Quarantäne

Laut Medienberichten soll sich die Lage an deutschen Schulen zuspitzen. Waren Ende September noch rund 50.000 Schüler in Quarantäne, so sei die Zahl jetzt auf mehr als 300.000 gestiegen. Immer mehr Schulen müssen schließen. NRW überlegt nun, die Winterferien zwei Tage vorzuziehen. Statt am 23.12. sollen am 21.12. die Ferien beginnen. Die zwei zusätzlichen Tage sollen dann den Karnevalsfeiertagen wieder abgezogen werden.

10.11.2020: Spahn möchte schnellen Liefervertrag mit Biontech

Bundesgesundheitsminister Spahn will bei der EU auf einen schnellen Liefervertrag des vielversprechenden Corona-Impfstoffs von Biontech und dessen US-Partner Pfizer dringen. Das deutsche Forschungsunternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer stellten einen Corona-Impfstoffkandidaten vor. Zwar würde der Impfstoff nicht sofort für alle Personen reichen, jedoch könnten Risikogruppen auf eine baldige Impfung hoffen.

09.11.2020: Ist die deutsche Schweinshaxe der Auslöser für die Corona-Pandemie?

Wie tagesschau.de berichtet, soll China in der deutschen Schweinshaxe den Auslöser der Corona-Pandemie sehen. Die Haxe soll so nach Angaben chinesischer Medien von Bremen aus nach Tianjn verschifft worden sein. Dort angekommen lagerte man sie im Kühlhaus, bis ein Arbeiter sich mit dem Virus erstmals infizierte. Laut Behörden soll sich das Coronavirus an der Haxe befunden haben.

06.11.2020: Über 20.000 neue Corona-Fälle

Das RKI meldet 21.506 neue Corona-Fälle in Deutschland. Damit tritt die Infektionszahl erstmals über 20.000. Zudem will der Bundestag über die gesetzliche Lage für Restriktionen beraten. Dabei geht es vor allem darum, Grundrechtseinschränkungen besser abzusichern. Bereits Mitte November könnte eine Entscheidung fallen.

05.11.2020: Fast 20.000 Neuinfektionen in Deutschland

Das RKI meldet 19.990 Neuinfektionen in Deutschland. Damit sind die Infiziertenzahlen erneut gestiegen. Die Lufthansa gibt an, erneut einen Milliardenverlust eingeflogen zu haben. Rund zwei Milliarden Euro Verlust musste die Airline wegen des eingebrochenen Tourismus-Bereiches hinnehmen.

04.11.2020: 16.498 Neuinfektionen in Deutschland

Das RKI meldet einen Anstieg der Infektionen zum Vortag. Insgesamt ist die Zahl der Neuinfektionen von 15.352 auf 16.498 Fälle gestiegen. Die staatlichen Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen sind bisher nur minimal beansprucht worden. Von den etwa 25 Milliarden Euro sollen gemäß Medienberichten bisher weniger als eine Milliarde Euro geflossen sein.

03.11.2020: 15.352 Neuinfektionen, 131 Tote

Das RKI meldet binnen 24 Stunden 15.352 Neuinfektionen und 131 Tote. Damit erreicht die Sterberate den höchsten Wert seit dem 08. Mai 2020. Damals starben 147 Menschen an dem Coronavirus in Deutschland.

02.11.2020: Die neuen Corona-Regeln treten in Kraft

Heute treten die neuen von der Bundesregierung beschlossenen Corona-Regeln in Kraft. Bundeskanzlerin Merkel appelliert an alle Bürger, zu Hause zu bleiben, sofern es möglich ist. Das Bundesland NRW wurde komplett zum Risikogebiet erklärt. Insgesamt meldet das RKI 12.097 Corona-Neuinfektionen in Deutschland.

29.10.2020: Die neuen Corona-Beschlüsse ab 02.11.2020

Ab Montag, den 02.11.2020, gelten verschärfte Corona-Regeln. Diese sollen bis Ende November gelten. Das sind die Beschlüsse von Bund und Ländern:

  1. Kontaktbeschränkungen: Ab Montag gilt: Feiern in der Öffentlichkeit, Wohnung und privaten Einrichtungen gelten als inakzeptabel. Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Treffen in der Öffentlichkeit dürfen nur noch bis maximal 10 Personen von höchstens zwei Hausständen stattfinden.
  2. Gastronomie: Bars, Restaurants, Diskotheken, Clubs und Kneipen werden geschlossen. Kantinen und Lieferdienste bleiben geöffnet. Abholung von Essen ist erlaubt.
  3. Freizeiteinrichtungen: werden geschlossen. Auch Bordelle, Saunen und Messen. Gottesdienste finden statt.
  4. Sport: Sporteinrichtungen werden geschlossen. Dazu zählen Schwimmbäder, Fitnessstudios und Amateursportbetriebe. Joggen ist mit dem eigenen Hausstand erlaubt.
  5. Tourismus: Hotels und Pensionen dürfen keine Gäste mehr aufnehmen. Auf Tagesausflüge, Besuche bei Verwandten, Reisen soll verzichtet werden. Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind nur noch für nicht touristische, notwendige Zwecke möglich.
  6. Dienstleistungen: Friseure, Handwerk, Industriebetriebe und Physiotherapien bleiben geöffnet. Tattoostudios, Kosmetikpraxen und Massagestudios schließen.
  7. Supermärkte: bleiben geöffnet, allerdings mit einer Begrenzung der Personenanzahl, die sich in einem Supermarkt aufhält. Gleichzeitig dürfen nur noch 1 Kunde pro 10 Quadratmeter Ladenfläche einkaufen.
  8. Kindergärten und Schulen: Schulen, Kitas, Jugendhilfe und Sozialstellen bleiben geöffnet.
  9. Homeoffice: Unternehmen sind angehalten Homeoffice zu ermöglichen, sofern dies umsetzbar ist.
  10. Risikogruppen: Der Bund übernimmt regelmäßige Schnelltests für Bewohner, Personal, Besucher und Patienten in Krankenhäusern und Pflegeheimen, sodass keine vollständige Isolation der Risikogruppen eintritt.
  11. Ausfall-Prämie: Kleine Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern sollen bis zu 75 Prozent ihres Umsatzausfalls ersetzt bekommen.

28.10.2020: Bund plant öffentliches Leben bereits ab 02.11. herunterzufahren

15:18 Uhr: Wie tagesschau.de berichtet, sollen massive Kontaktbeschränkungen bereits ab 02.11. gelten. Am 11.11. wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder neu beraten. Zudem wird bekannt, dass der Bund kleine Firmen, die von einer Zwangsschließung betroffen sind, bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes in Form einer Ausfall-Prämie entschädigen will.

08:50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet 14.964 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Der Bund plant, das öffentliche Leben in Deutschland in den kommenden Wochen herunterzufahren. Gastronomiebetriebe sollen schließen, Schulen und Kitas weiterhin geöffnet bleiben. Die neuen Regeln sollen am 04.11. in Kraft treten. Sie sollen vorerst bis Ende November Bestand haben.

Folgende Maßnahmen werden in Kraft treten:

  • Kontaktbeschränkungen
  • Schließung aller Gastronomiebetriebe
  • Touristische Inlandsübernachtungen werden verboten
  • Schließung von Freizeiteinrichtungen
  • Begrenzung von Veranstaltungen
  • Einzelhandel, Kitas und Schulen bleiben geöffnet
  • Kosmetikstudios und Massagenpraxen werden geschlossen
  • Risikogruppen sollen geschützt werden

Ich bin im TVöD beschäftigt. Muss ich trotz Corona-Krise zur Arbeit?

Im Prinzip ja, denn die arbeitsrechtlichen Pflichten bestehen auch während der Corona-Krise. Ein Fernbleiben der Arbeit begründet sich auch nicht in der Angst, sich mit dem Corona-Virus anstecken zu können. Jedoch ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, seine Fürsorgepflicht zum Schutz der Arbeitnehmer aufrechtzuerhalten. Dies bedeutet, dass in Zeiten von Corona TVöD-Beschäftigte die Möglichkeiten haben, sich auf Arbeit die Hände desinfizieren zu können. Zudem sollte ein Mindestabstand von rund 1 bis 1,5 m zum Kollegen eingehalten werden.

Video: SARS-CoV-2 und COVID 19 - Hintergrund und Einordnung für medizinisches Personal und Interessierte

Quelle: youtube.com

26.10.2020: 8.685 Neuinfektionen in Deutschland

Laut dem RKI wurden binnen 24 Stunden 8.685 Corona-Neuinfektionen in Deutschland verzeichnet. In vielen Schulen wurden die Regeln verschärft. Die Gastronomie-Branche erleidet massive Umsatzeinbrüche. Studenten befürchten schlechte Berufschancen.

23.10.2020: Neue Corona-Verordnung tritt in Niedersachsen in Kraft

Heute tritt in Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Diese sieht eine Verschärfung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum ab einem Inzidenzwert von 35 vor, sprich 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen. Zudem wird es eine Sperrstunde geben. Dies bedeutet, dass es zwischen 23 Uhr und 6 Uhr zu Kontaktbeschränkungen kommt. Steigt der Wert über 50, so dürfen gastronomische Betriebe keine alkoholischen Getränke außer Haus verkaufen.

22.10.2020: Über 11.000 Neuinfektionen registriert

Laut dem RKI wurden binnen 24 Stunden 11.287 neue Corona-Infektionen registriert. Dies ist der höchste Wert in Deutschland, der seit Beginn der Corona-Pandemie gemessen wurde.

21.10.2020: Politische Maßnahmen frühestens in einer Woche spürbar

Laut dem RKI sind die aktuellen Corona-Neuinfektionen mit 7595 hinter dem Höchstwert von 7830 vom Samstag geblieben. Trotzdem teilt das RKI mit, es sei ein "beschleunigter Anstieg" zu spüren. Erst in rund einer Woche könnten sich politische Maßnahmen niederschlagen.

20.10.2020: Gesamtes Ruhrgebiet gilt als Risikogebiet

Seit Dienstagmorgen gilt das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet. Laut RKI sei auch die Stadt Oberhausen mit 52,7 über die wichtige Kennzahl von 50 gekommen. Die Städte Aachen, Solingen, Gelsenkirchen und Herne liegen über dem Wert von 100 neuinfizierten Personen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Köln liegt mit dem Wert 97,8 nur noch knapp darunter. 

Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) Statistik

Grafik stehen für die gemeldeten neuen Corona-Fälle

Quelle: google.de Screenshot | Neue tägliche Coronavirus-Fälle in Deutschland

Weitere Quellen: » Fallzahlen in Deutschland des Robert Koch-Institut (RKI)

28.08.2020: Neue Bußgelder drohen

Wer in Zeiten zu Corona ohne Maske in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, dem drohen nun laut zeit.de neue Bußgelder. Folgende Bußgelder werden fällig:

  • ab 01.09.2020 in Leipzig: 60 € bei Nichttragen eines Nase-Mund-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel; in Leipzig werden gesondert Kontrollkräfte in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingesetzt werden, um Verstöße aufzuspüren
  • Einigung von Bund und Ländern am 27.08.2020: 50 € Bußgeld bei Verstoß gegen die Maskenpflicht bundesweit, mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt

13.08.2020: Erste Schule nach den Sommerferien in Berlin wieder geschlossen

In Berlin wurde das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium im Ortsteil Friedrichshagen nach den Sommerferien wieder geschlossen. Grund dafür ist ein möglicher Coronafall. Eine Lehrerin gab an, dass sie positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei.

Können sich Erzieher kostenfrei jederzeit auf Corona testen lassen?

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach sich für kostenfreie Corona-Tests in Kitas aus. So sollen, wenn es nach ihr ginge, Erzieherinnen und Erzieher sich jederzeit auf Corona testen lassen können, auch wenn sie keine Symptome zeigten. Schließungen sollen vermieden werden. Eine Pflicht für einen Mundschutz sollte es nur für Besucher geben. Für Kita-Kinder sei dies nicht umzusetzen. Im Verlauf des Augusts 2020 will Giffey den Corona-Kita-Rat, der aus Eltern, Träger, Kommunen und Länder besteht, einberufen und ein kostenfreies Testverfahren für Erzieher diskutieren.

Wie lange gilt das Covid-19 Arbeitszeitgesetz?

Das von der Bundesregierung eingeführte Covid-19 Arbeitszeitgesetz regelte bisher Corona-bedingt längere Arbeitszeiten, die vom Arbeitgeber veranlasst werden durften, sofern diese nicht verhindert werden konnten. Insgesamt konnte der Arbeitgeber pro Woche bis zu 60 Arbeitsstunden mit 12 Stunden pro Tag ab Mitte April bis zum 31.07.2020 veranlassen. Zum 01.08.2020 wurde das Covid-19 Arbeitszeitgesetz wieder abgeschafft.

Ist eine zweite Welle möglich? Was würde dies für den öffentlichen Dienst bedeuten?

Gemäß dem Ärzteverband Marburger Bund ist diese bereits in Deutschland angekommen. Sie sei jedoch nicht so stark ausgeprägt wie die erste Welle. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht jedoch aktuell davon ab, von einer zweiten Welle zu reden. Sollte es tatsächlich zu einer zweiten Welle kommen, so könnten erneut Einrichtungen geschlossen werden. Für Pflegekräfte und Ärzte würde eine zweite Welle erneut zahlreiche Überstunden und Mehrarbeit bedeuten. TVöD-Mitarbeiter in der Verwaltung könnten - soweit dies möglich sei - wieder im Homeoffice arbeiten. Kitas könnten wieder geschlossen werden. Ob Schulen ebenso wieder geschlossen werden würden, ist unklar. Einige Bundesländer, wie Schleswig-Holstein, sehen einen Regelbetrieb auch zu Corona-Zeiten als möglich, die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung hingegen als ausgeschlossen.

Testpflicht für alle Rückkehrer aus Risikogebieten: Auch für Mitarbeiter im TVöD?

Wie Gesundheitsminister Spahn am 06.08.2020 ankündigte, sollen nun alle Rückkehrer aus Risikogebieten auf SARS-CoV-2 getestet werden. Dazu gehören auch alle Mitarbeiter, die im öffentlichen Dienst und somit auch im TVöD, tätig sind. Wer sich weigert, einen Test durchführen zu lassen, dem droht ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

Maskenpflicht in NRW: Auch für den TVöD!

In Nordrhein-Westfalen wurde nun die Maskenmuffel-Strafe in Höhe von 150 Euro eingeführt. Wer nun in Bus oder Bahn keine Maske trägt, der wird zur Kasse gebeten - und das ohne Vorwarnung. Ab dem 10.08.2020 sollen auch Schüler im Klassenzimmer einen Mundschutz tragen müssen.

Ich bin erkrankt. Muss ich zum Arzt und muss ich eine Krankschreibung vorlegen?

Seit dem 23. März 2020 dürfen Ärzte Patienten bis zu 14 Tage via Telefon krankschreiben. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann dann postalisch zugesandt werden. Für diese Prozedur ist es wichtig, dass es sich um eine leichte Atemwegserkrankung handelt. Dazu gehören Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und weitere Erkältungssymptome. Der Patient muss nicht zum Arzt gehen, auch nicht, wenn eine Verlängerung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung telefonisch beim Hausarzt eingeholt wird.

Muss ich dem Arbeitgeber melden, wenn ich mit Corona infiziert bin oder ein Verdacht vorliegt?

Bei einer Coronainfektion ist der Beschäftigte verpflichtet, dem Arbeitgeber darüber zu informieren, auch darüber, ob Kontakt zu Kollegen bestanden hat. Im Normalfall ist der Beschäftigte nicht dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber Auskunft über seine Erkrankung zu geben, aber im Falle des Corona-Virus wird dies anders gehandhabt, um die Pandemie einzudämmen.

Ich habe auf Arbeit Halsschmerzen bekommen. Darf ich nach Hause gehen?

Bei Halsschmerzen kann der Beschäftigte nach Hause gehen, da ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Grundsätzlich hat der Beschäftigte die Möglichkeit, nach Hause zu gehen, wenn es ihm gesundheitlich nicht gut geht. Wichtig ist, den Arbeitgeber vorher zu informieren und sich ordnungsgemäß abzumelden.

Darf mich mein Arbeitgeber bei Corona-Verdacht nach Hause schicken?

Der Arbeitgeber darf Beschäftigte, bei denen Verdacht auf Corona besteht, nach Hause schicken. Ein Entgeltanspruch auf vollumfängliche Vergütung besteht weiterhin. Das Gleiche gilt, wenn vom Gesundheitsamt ein Beschäftigungsverbot für den Beschäftigten verhängt wurde.

Kann ich zu Hause bleiben, um mein Kind zu betreuen, wenn die Kitas und Schulen geschlossen worden sind?

Für TVöD-Beschäftigte sowie für TV-L- und TV-H-Beschäftigte ist im Falle einer Erkrankung eines Kindes unter 12 Jahren eine Freistellung von bis zu vier Arbeitstagen unter Fortzahlung des Entgelts gemäß § 29 TVöD, TV-L und TV-H vorgesehen. Jedoch wird diese Regelung nicht bei behördlichen Schließungen von Betreuungseinrichtungen angewandt. Stattdessen greifen je nach Tarifrecht im öffentlichen Dienst folgende Regelungen:

Tarifvertrag Bemerkung zu den Regelungen
TVöD Bund 10.04.2020 - 31.12.2020: es kann bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ein Sonderurlaub oder auch eine Arbeitsbefreiung bis zu 20 Tagen gewährt werden, sofern Schulen, Kitas usw. wegen Covid-19 geschlossen worden sind, das Kind unter 12 Jahre alt ist und keine alternative Betreuung gefunden werden kann, Entgelt wird nach § 21 TVöD weitergezahlt
TVöD VKA bis 30.06.2020: gleiche Regelungen wie TVöD Bund, Erweiterung der Regelung des § 29 Abs. 3 TVöD/VKA; Zeitguthaben, Resturlaub wird vorrangig eingesetzt
TV-L noch nicht bekannt; Regelung nach § 29 Abs. 3 TV-L, wahrscheinlich ähnlich wie TVöD VKA
TV-H Kabinettsbeschluss liegt vor, Einzelheiten noch nicht bekannt; nicht begrenzte Arbeitsbefreiung unter Entgeltfortzahlung möglich, wenn keine alternative Kinderbetreuung möglich ist

Gibt es Kurzarbeit für den TVöD? Wie sind die Voraussetzungen?

Ende März 2020 haben sich die Gewerkschaften und der kommunale Verband der Arbeitgeber (VKA) auf einen Covid-19-Tarifvertrag (TV Covid), einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit im öffentlichen Dienst, geeinigt. Der Kurzarbeit-Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst wird bis zum 31.12.2020 Gültigkeit haben. Nicht mit eingeschlossen sind unter anderem die Luftverkehrsbranche, Mitarbeiter von Verkehrsflughäfen.

Wie hoch ist das Gehalt bei Kurzarbeit im TVöD?

TVöD-Beschäftigte in den Entgeltgruppen bis E 10 haben Anspruch auf eine Aufstockung ihres Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber auf 95 Prozent ihres Nettoentgelts. Beschäftigte ab der Entgeltgruppe E 11 erhalten eine Aufstockung auf 90 Prozent des Nettogehalts.

Video: Kurzarbeit und Kündigung: Alle wichtigen Infos

Quelle: youtube.com

Muss ich Überstunden machen, wenn mein Arbeitgeber diese angeordnet hat?

Der Arbeitgeber kann weiterhin Überstunden anordnen, um beispielsweise eine Schließung des Unternehmens zu verhindern oder um die Produktion nicht abreißen zu lassen.

Muss ich meinen Urlaub antreten, obwohl ich wegen der Corona-Krise nicht reisen kann?

Der Arbeitgeber darf nicht einseitig den Erholungsurlaub anordnen. Vielmehr muss der Arbeitnehmer diesem zustimmen. Dies gilt auch in Krisenfällen oder bei Schließungen einiger Teile des Unternehmens. Andersherum darf ein Beschäftigter nicht einseitig vom Urlaub zurücktreten. Hierzu bedarf es das Einverständnis des Arbeitgebers. Genommener Urlaub muss demzufolge entweder abgehalten werden oder es muss mit dem Arbeitgeber eine Lösung gefunden werden. Eine Verschiebung des Urlaubs ist auf einvernehmlicher Basis möglich. Falls der Urlaub nur angemeldet wurde, aber noch nicht bestätigt, so kann dieser vom Arbeitnehmer problemlos zurückgezogen werden.

 

TVöD: Tarifvertrag 2021, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener