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In die Entgeltgruppe S 15 werden Mitarbeiter als Leiter bzw. Leiterinnen von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 100 Plätzen und Mitarbeiter, die als ständiger Vertreter oder Vertreterin von Leitern oder Leiterinnen von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 130 Plätzen ausdrücklich angeordnet und dazu berufen sind, eingestellt.

Zudem werden in die Entgeltgruppe S 15 Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten mit einem Mindestbelegungsvolumen von 40 Plätzen, die für behinderte Personen konzipiert wurden, eingestellt. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf die Tätigkeit mit Kindern gemäß § 2 SGB IX oder mit Kindern und Jugendlichen mit wesentlichen Erziehungsschwierigkeiten. Das Gleiche gilt für ausdrücklich angeordnete Vertreter bzw. Vertreterinnen von Leiterinnen und Leitern von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 70 Plätzen.

In die Entgeltgruppe S 15 werden des Weiteren auch Mitarbeiter als Leiter bzw. Leiterinnen von Erziehungsheimen sowie ausdrücklich angeordnete Vertreter bzw. Vertreterinnen von Leiterinnen und Leitern von Erziehungsheimen mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 50 Plätzen eingestellt.

Staatlich anerkannte Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen oder staatlich anerkannte Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen mit entsprechender Tätigkeit oder sonstige Beschäftigte mit vergleichenden und gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen mit entsprechenden Tätigkeiten, die in ihrer Tätigkeit mindestens zu einem Drittel schwierige Arbeiten mit Bedeutung verrichten müssen, wobei diese Tätigkeiten sich aus der Entgeltgruppe S 12 herausheben, werden ebenso in die Entgeltgruppe S 15 SuE eingruppiert.

Entgelttabelle TVöD SuE S 15 - 01.03.2018 - 31.03.2019

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
S 15 3187.77 3474.93 3723.18 4008.62 4467.80 4666.35
Entgeltplus +134,75 +104,84 +112,33 +120,95 +134,80 +140,79

Jahressonderzahlung Kita Tarifgebiet West und Ost

  2018 2019 2020 2021 2022
Tarifgebiet West
Tarifgebiet Ost 75 % 82 % 88 % 94 % 100 %

Die Daten für das Tarifgebiet West werden in Kürze bekannt gegeben.

Bemessungsgrundlage der Jahressonderzahlung ist das durchschnittliche Gehalt von Juli bis September des jeweiligen Jahres.

Zulage bei höherwertiger Tätigkeit

Aufstockung des Entgelts zum Tabellenentgelt der nächsthöheren Stufe.

 

Entgeltgruppe S (Anlage C zum TVöD)

Entgeltgruppen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

S 18 - S 17 - S 16 - S 15 - S 14 - S 13 - S 12 - S 11- S 10 - S 9 - S 8 - S 7 - S 6 - S 5 - S 4 - S 3 - S 2

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In die Entgeltgruppe S 16 werden Mitarbeiter als Leiter bzw. Leiterinnen von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 130 Plätzen sowie Mitarbeiter, die als ständiger Vertreter oder Vertreterin von Leitern oder Leiterinnen von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 180 Plätzen ausdrücklich angeordnet und dazu berufen sind, eingestellt.

Zudem werden in die Entgeltgruppe S 16 Leiterinnen und Leitern von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 70 Plätzen eingestellt, die für behinderte Personen konzipiert wurden. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf das Agieren mit Kindern gemäß § 2 SGB IX oder mit Kindern und Jugendlichen mit wesentlichen Erziehungsschwierigkeiten. Das Gleiche gilt für ausdrücklich angeordnete Vertreter bzw. Vertreterinnen von Leiterinnen und Leitern von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 90 Plätzen.

Entgelttabelle TVöD SuE S 16 - 01.03.2018 - 31.03.2019

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
S 16 3311.26 3611.48 3884.50 4219.58 4591.90 4815.29
Entgeltplus +141,37 +108,96 +117,20 +127,31 +138,55 +145,28

Jahressonderzahlung Kita Tarifgebiet West und Ost

  2018 2019 2020 2021 2022
Tarifgebiet West
Tarifgebiet Ost 75 % 82 % 88 % 94 % 100 %

Die Daten für das Tarifgebiet West werden in Kürze bekannt gegeben.

Bemessungsgrundlage der Jahressonderzahlung ist das durchschnittliche Gehalt von Juli bis September des jeweiligen Jahres.

Zulage bei höherwertiger Tätigkeit

Aufstockung des Entgelts zum Tabellenentgelt der nächsthöheren Stufe

 

 

Entgeltgruppe S (Anlage C zum TVöD)

Entgeltgruppen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

S 18 - S 17 - S 16 - S 15 - S 14 - S 13 - S 12 - S 11- S 10 - S 9 - S 8 - S 7 - S 6 - S 5 - S 4 - S 3 - S 2

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Ein erster Entwurf zum Bundesbesoldungs- und Versorgungsänderungsgesetz wurde ver.di vom Bundesministerium des Innern für 2010/2011 vorgelegt, welcher eine Übertragung des Tarifabschlusses für den Öffentlichen Dienst sowie zahlreiche Neuerungen mit einschließt.

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3.5833333333333 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 3.58 (6 Votes)

In die Entgeltgruppe S 17 werden Mitarbeiter als Leiter bzw. Leiterinnen von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 180 Plätzen sowie Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 90 Plätzen, die für behinderte Personen konzipiert wurden, eingestellt. Schwerpunkt hier ist die Betreuung von Kindern gemäß § 2 SGB IX oder von Kindern und Jugendlichen mit wesentlichen Erziehungsschwierigkeiten.

Die Entgeltgruppe S 17 SuE ist ebenso anzuwenden bei Mitarbeitern, die als Leiter bzw. Leiterinnen von Erziehungsheimen mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 50 Plätzen agieren und bei ausdrücklich angeordneten Vertretern bzw. Vertreterinnen von Leiterinnen und Leitern von Erziehungsheimen mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 90 Plätzen.

In die Entgeltgruppe S 17 werden zudem staatlich anerkannte Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen oder staatlich anerkannte Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen mit entsprechender Tätigkeit oder sonstige Beschäftigte mit vergleichenden und gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen mit entsprechenden Tätigkeiten, die in ihrer Tätigkeit sich aus der Entgeltgruppe S 12 herausheben, eingestellt. Das Gleiche gilt für staatlich anerkannte Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen für Kinder- und Jungenderkrankungen sowie  für staatlich anerkannte Psychagogen und Psychagoginnen mit entsprechender Tätigkeit.

Entgelttabelle TVöD SuE S 17 - 01.03.2018 - 31.03.2019

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
S 17 3391.53 3692.14 4095.47 4343.71 4840.10 5131.76
Entgeltplus +139,85 +111,40 +123,56 +131,06 +146,03 +154,83

Jahressonderzahlung Kita Tarifgebiet West und Ost

  2018 2019 2020 2021 2022
Tarifgebiet West
Tarifgebiet Ost 75 % 82 % 88 % 94 % 100 %

Die Daten für das Tarifgebiet West werden in Kürze bekannt gegeben.

Bemessungsgrundlage der Jahressonderzahlung ist das durchschnittliche Gehalt von Juli bis September des jeweiligen Jahres.

Zulage bei höherwertiger Tätigkeit

Aufstockung des Entgelts zum Tabellenentgelt der nächsthöheren Stufe

 

Entgeltgruppe S (Anlage C zum TVöD)

Entgeltgruppen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

S 18 - S 17 - S 16 - S 15 - S 14 - S 13 - S 12 - S 11- S 10 - S 9 - S 8 - S 7 - S 6 - S 5 - S 4 - S 3 - S 2

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"Es muss Schluss sein mit dem Verkaufsdruck im Vertrieb und dem Leistungsdruck in den Betriebsbereichen", so lautete die Ansage des Bundesvorstandsmitglieds der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Uwe Foullong am 16.04.2010. In Frankfurt am Main riefen ver.di und UNI zahlreiche Bankangestellte auf, sich für politische und wirtschaftliche Veränderungen im Finanzwesen, unter anderem für bessere Arbeitsbedingungen einschließlich verbesserter Kundenorientierung sowie drastische Minderung des Leiszungsdruckes, stark zu machen.

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4.5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 4.50 (2 Votes)

In die Entgeltgruppe S 18 werden Mitarbeiter als Leiter bzw. Leiterinnen von Erziehungsheimen mit einem durchschnittlichen Belegungsvolumen von mindestens 90 Plätzen und staatlich anerkannte Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sowie staatlich anerkannte Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen mit entsprechender Tätigkeit oder sonstige Beschäftigte mit vergleichenden und gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen mit entsprechenden Tätigkeiten, die in ihrer Tätigkeit sich aus der Entgeltgruppe S 17 fünfter Fall stark herausheben, eingestellt.

Entgelttabelle TVöD SuE S 18 - 01.03.2018 - 31.03.2019

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
S 18 3733.74 3847.26 4343.71 4716.01 5274.49 5615.77
Entgeltplus +122,89 +116,08 +131,06 +142,29 +159,14 +169,43

Jahressonderzahlung Kita Tarifgebiet West und Ost

  2018 2019 2020 2021 2022
Tarifgebiet West
Tarifgebiet Ost 75 % 82 % 88 % 94 % 100 %

Die Daten für das Tarifgebiet West werden in Kürze bekannt gegeben.

Bemessungsgrundlage der Jahressonderzahlung ist das durchschnittliche Gehalt von Juli bis September des jeweiligen Jahres.

Für die Bemessung der jährlichen Sonderzahlung, früher als Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld bezeichnet, wird das durchschnittliche Entgelt im Zeitraum von Juli bis September des jeweiligen Jahres herangezogen.

Zulage bei höherwertiger Tätigkeit

Aufstockung des Entgelts zum Tabellenentgelt der nächsthöheren Stufe

 

Entgeltgruppe S (Anlage C zum TVöD)

Entgeltgruppen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

S 18 - S 17 - S 16 - S 15 - S 14 - S 13 - S 12 - S 11- S 10 - S 9 - S 8 - S 7 - S 6 - S 5 - S 4 - S 3 - S 2

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In Deutschland gibt es mehr als drei Millionen Trennungs- und Scheidungskinder, sie sollen rückwirkend zum 01.01.2010 mehr Unterhalt erhalten. Grund für diese Erhöhung ist das so genannte „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“. Das Gesetz besagt eine Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag, die damit verbundene Erhöhung des Unterhaltes ist so hoch wie nie. 

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2.9196721311475 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 2.92 (305 Votes)

Im Rahmen des TVöD im öffentlichen Dienst wird das Leistungsgeld gemäß § 18 IV TVöD VKA geregelt und in eine Leistungsprämie, eine Erfolgsprämie und eine Leistungszulage differenziert. Alle drei Formen können vom Arbeitnehmer bezogen werden, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen. Das Verknüpfen der drei Formen des Leistungsgeldes ist demnach zulässig.

Leistungsprämie

Erfolgsprämie

Leistungszulage

Jahressonderzahlung

 

Das Leistungsentgelt im öffentlichen Dienst

Das Leistungsentgelt wird in drei Formen unterteilt, diese werden in § 18 IV TVöD VKA geregelt. Das Leistungsentgelt unterteilt sich wie folgt: die Leistungsprämie, die Erfolgsprämie und die Leistungszulage. Dabei ist das miteinander Verbinden verschiedener Formen des Leistungsentgeltes laut § 18 IV 1 TVöD VKA zulässig. Es stehen nur diese drei Formen der Aufzählung zur Verfügung, weitere Formen sind nicht zulässig, bzw. stehen nicht zur Verfügung.

Die Leistungsprämie

Die Leistungsprämie wird nur einmalig gezahlt, in der Regel erfolgt sie aufgrund einer Zielvereinbarung. Abweichend kann die Leistungsprämie auch in zeitlichen Abfolgen bezahlt werden, geregelt in § 18 IV 2 TVöD VKA. Kurz erklärt: die Leistungsprämie kann monatlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt werden. Vorausgehen muss der Zahlung eine Leistungsfeststellung. Diese Leistungsaufstellung wird aufgrund einer Zielvereinbarung festgelegt. Für das Leistungsentgelt zur Verfügung stehende Gesamtvolumen beträgt 2,00 v. H. Die vereinbarte Zielgröße ist derzeit 8 v.H. Es kann aber auch im Vorfeld eine systematische Leistungsbewertung erfolgt sein und die Leistungszulage aufgrund dieser Bewertung gezahlt werden. Am häufigsten erfolgt in der Praxis jedoch eine Zahlung, wenn beide Möglichkeiten kombiniert werden. Zu Beginn der leistungsorientierten Bezahlung hat sich dieses Prinzip durchgesetzt, da es sehr einfach und universell einsetzbar ist.

 

Die Erfolgsprämie

Wie der Name schon aussagt, liegt der Auszahlung der Erfolgsprämie ein bestimmter Erfolg zugrunde, die Erfolgsprämie wird nur dann gezahlt, wenn ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden konnte. Die Erfolgsprämie spielt in den Leistungsprämien eine Sonderrolle, denn sie kann neben dem vereinbarten Startvolumen von einem 1% gezahlt werden, geregelt in § 18 IV 3 TVöD VKA. Auch die Erfolgsprämie kann kombiniert werden, dazu stehen die Möglichkeiten einer Kombination mit der Leistungsprämie oder die Kombination mit der Leistungszulage zur Verfügung. Eine Auszahlungspflicht wie in § 18 IV 1 TVöD VKA geregelt, besteht aber nicht. Die erforderliche Finanzierung der Erfolgsprämie ist abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens oder der Verwaltung. Abschließende Besitzstände oder ein Entgeltverzicht gelten nicht zur Auszahlung der Erfolgsprämie. Laut der Protokollerklärung § 18 IV 4 TVöD VKA wird der wirtschaftliche Erfolg dabei auf der Gesamtebene der Verwaltung oder des Betriebes festgestellt. Die Erfolgsprämie muss also aus einem gesonderten Entgeltvolumen finanziert werden, das Entgeltvolumen laut § 18 IV TVöD VKA dient diesem Zweck nicht. Sinnvoll einsetzen lässt sich die Erfolgsprämie nur dort, wo der tatsächliche Erfolg auch wirtschaftlich messbar ist. Dafür kommen in der Regel private Unternehmen in Frage, die eine private Rechtsform führen, wie zum Beispiel ein Krankenhaus als GmbH. Für die Zukunft wird die Erfolgsprämie wohl in nächster Zeit keine allzu große Rolle spielen.



 

Die Leistungszulage

Die Leistungszulage unterscheidet sich in einigen Punkten von der Leistungsprämie und der Erfolgsprämie. Sie wird monatlich ausgezahlt, ist aber widerruflich und zeitlich befristet.
Geregelt in § 18 IV 4 TVöD VKA. Allerdings kann die Leistungszulage auch abweichend geregelt werden, in dem sie einmal im Jahr gezahlt wird, damit gleicht sie im Wesentlichen der Leistungsprämie. Die Grundlage der Leistungszulage wird entweder nach einer Zielvereinbarung gezahlt oder aufgrund einer systematischen Leistungsbewertung, geregelt in § 18 IV  TVöD VKA. Ein inhaltlicher Unterschied zwischen der Leistungszulage und der Leistungsprämie kann nicht eindeutig definiert werden, diese Formen der Entgeltzahlung unterscheiden sich in erster Linie nur im Begriff. In erster Linie ist die Leistungszulage auf einen bestimmten Zeitraum befristet und widerruflich. Für den Arbeitgeber hat dies aber nicht zur Folge, dass er das Leistungsentgelt in Form der Leistungszulage nur über einen bestimmten Zeitraum zahlen kann, mit der Konsequenz, dass der Arbeitnehmer in dieser Folge für die nächsten Jahre kein Leistungsentgelt mehr erhält. Die Begriffsbestimmung ist verwirrend und muss genauer erklärt werden, denn das Leistungsentgelt kann seitens des Arbeitnehmers nicht unter dem Vorbehalt des Widerrufs gezahlt werden. An sich ist das Leistungsentgelt tariflich vereinbart, damit schließt sich aus, dass der Arbeitgeber das Leistungsentgelt rein nach seinem Ermessen durch seinen Widerruf kürzen oder streichen kann.

Informationen zu den Entgelttabellen finden Sie unter: https://www.oeffentlichen-dienst.de/entgelttabelle.html


Öffentlicher Dienst: Jahressonderzahlung im TVöD

Im TVöD wird eine Jahressonderzahlung, ehemals Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, gezahlt. Die Jahressonderzahlung wird mit dem Tabellenentgelt des Monats November ausgezahlt. Bei Anhebungen des Tabellenentgelts wird gleichzeitig auch die Jahressonderzahlung mit angehoben. Das geschieht beispielsweise bei neuen Tarifabschlüssen.

Jahressonderzahlung 2019

Tarifgebiet West

In den Jahren ab 2019 sind im Rahmen einer allgemeinen Entgeltanpassung folgende Bemessungssätze gültig:

Entgeltgruppen Bis 2017 Ab 2018 ab 2019 Berechnung Bemerkung
EG 1 - 8 82,05 v. H. 79,51 v. H. + 3,09 % (100 + x)/100 x steht für den Vomhundertsatz der Entgeltanpassung 2018
EG 9 - 12 72,52 v. H. 70,28 v. H. + 3,09 % (100 + x)/100
EG 13 - 15 53,43 v. H. 51,78 v. H. + 3,09 % (100 + x)/100

Tarifgebiet Ost

Für das Tarifgebiet Ost erfolgt ab 2019 eine Anpassung auf 82 Prozent des Westniveaus (§ 20 Abs. 3 TVöD VKA). Berechnung erfolgt wie nachfolgend aufgeführt:

Bemessungssatz nach Westniveau x 82 % / 100 % = Bemessungssatz Ostniveau

In den Jahren ab 2019 sind im Rahmen einer allgemeinen Entgeltanpassung somit folgende Bemessungssätze gültig:

Entgeltgruppen Bis 2017 Ab 2018 ab 2019 Berechnung Bemerkung
EG 1 - 8 61,54 v. H. 61,54 v. H. 82 % (100 + x)/100 x steht für den Vomhundertsatz der Entgeltanpassung 2018
EG 9 - 12 54,39 v. H. 54,39 v. H. 82 % (100 + x)/100
EG 13 - 15 40,07 v. H. 40,07 v. H. 82 % (100 + x)/100

Die Jahressonderzahlung vermindert sich für jeden Monat des Jahres um ein Zwölftel, in dem kein Arbeitsverhältnis bestand.

Chronik: Frühere Jahressonderzahlungen im TVöD

Entgeltgruppen 2015 West
2015 Ost
Bemerkung
EG 1 - 8 95 % 71 % Tarifgebiet Ost liegt in der Sonderzahlung prozentual unter dem Tarifgebiet West
EG 9 - 11 80 % 60 %
EG 12 - 13 50 % 45 %
EG 13 - E 15Ü 35% 30 %

Die Jahressonderzahlung vermindert sich für jeden Monat des Jahres, den man nicht beschäftigt ist, um ein Zwölftel.

Alle Angaben ohne Gewähr

Wichtige Urteile - Öffentlicher Dienst

BAG, Urteil vom 23.09.2010 - 6 AZR 338/09 - Bezug von Leistungsentgelt nach TVöD ohne Entgeltanspruch

LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11.08.2015 -
19 Sa 819/15, 19 Sa 827/15, 19 Sa 1156/15 - Anrechnung von zusätzlichen Prämien auf den Mindestlohn

ArbG Berlin, Urteil vom 04.03.2015 - 54 Ca 14420/14 - Anrechnung von Urlaubsgeld und Sonderzahlung auf den Mindestlohn
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Im Jahr 2018 gibt es einige Änderungen der Steuer und demnach auch für die Steuererklärung. Nachfolgend sind einige wichtige Punkte zusammengefasst.

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TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener