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TVöD - aktuelle Gehaltstabellen - Öffentlicher Dienst

TVöD Bund TVöD VKA TVöD-E TVAöD Pflege
Bundesverwaltung Kommunen Entsorgung Pflegepersonal (Azubi)
Tabelle Tabelle Tabelle Tabelle
TVöD-S TVöD-SuE TVAöD BBiG TVöD Rechner 
Sparkassen Sozial- und Erziehungsdienst AZUBI im TVöD allgemein TVöD Gehaltsrechner
Tabelle Tabelle Tabelle
       
TVöD-V TVöD-B TV-N TVöD Tarifrunde 2018
Verwaltung Pflege- und Betreuung Nahverkehrsbetriebe Lohnplus von 7,5 Prozent
Tabelle Tabelle Tabelle  
       
TVöD-F TVöD-P TV-V  
Dienstbereich der Flughäfen Pflegepersonal Versorgungsbetriebe  
Tabelle Tabelle Tabelle  

 

TV-L - aktuelle Gehaltstabellen - Öffentlicher Dienst

TV-L Pflege TV-H TV-L West TV-L Ost
Landesbeschäftigte der Pflege Landesbeschäftigte in Hessen Landesbeschäftigte West Landesbeschäftigte Ost
Entgeltregelungen Entgeltregelungen Entgeltregelungen Entgeltregelungen
Entgelttabelle Entgelttabelle Entgelttabelle Entgelttabelle
       
TV Forst TV-L Rechner   

TV-L Tarifrunde 2019

Forstwirtschaftliche Verwaltung TV-L Gehaltsrechner    Alle Infos
Entgelttabelle      

Sozialversicherungen - Vergütungstabellen im öff. Dienst

TV-BA IKK AOK DRV
Bundesagentur für Arbeit Innungskrankenkasse Allgemeine Ortskrankenkasse Deutsche Rentenversicherung
Gehaltstabelle Gehaltstabelle Gehaltstabelle Gehaltstabelle
       
BG-AT SVFLG    
Berufsgenossenschafts-Angestelltentarifvertrag Sozialversicherung für Forst-, Landschafts- und Gartenbau    
Gehaltstabelle Gehaltstabelle    
       
       

Öffentlicher Dienst der Kirchen - Vergütungstabellen

Evangelische Kirche Katholische Kirche
EKD-Ost EKBO Diakonie Caritas  
Evangelischer Kirchendienst Ost (KAVO EKD-Ost) Evangelische Kirche BB und Oberlausitz Diakonie einzelner Länder, wie AVR DWM Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes  
    Entgelttabelle    

Öff. Dienst der Wohlfahrtsverbände - Vergütungstabellen

Parität AWO DRK
Paritätischer Wohlfahrtsverband TV AWO Pflegeberufe (Arbeiterwohlfahrt) Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
Gehaltstabelle    

 


 

Interaktives und Anwendungen

Entgelt- und Anwendungstabellen 2017 - 2018 nach TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin  aktuell

Entgelt- und Anwendungstabellen 2015 - 2016 nach TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin Stand 01.03.2015
Entgelt- und Anwendungstabellen 2014 - 2015 nach TVöD, TV-L, TV-H sowie zum AngleichungsTV-Berlin Stand 01.03.2014
Strukturausgleichstabellen zum TVÜ-Bund, -VKA und -Länder (Stand: 01.03.2009) (Interaktiven Tabellen im Excelformat)

Entgelt- und Anwendungstabellen 2013 - 2014 nach TVöD, TV-L, TV-H, TV-Berlin (Interaktiven Tabellen im Excelformat)

 

Allgemeine Regelungen zum TVöD: Die Entgelttabelle des TVöD - Öffentlicher Dienst

Die Entgelttabelle des TVöD kann in zwei grundlegende Entgelttabellen untergliedert werden. Zum Einen wäre dies die Entgelttabelle für die Kommunen (VKA) und zum Anderen die des Bundes. Zudem kann zwischen TVöD VKA Ost und TVöD VKA West (beispielsweise im Bereich der Polizei) unterschieden werden.

Des Weiteren existieren neben den allgemeinen Teilen des TVöD auch die besonderen Teile des TVöD, die eine eigene entsprechende Entgelttabelle haben können. Diese wären TVöD SuE, TVöD-V, TVöD-E, TVöD-S, TVöD-P, TVöD-B und TVöD-F. TVöD-P ist aus der früheren Entgelttabelle TVöD-K entstanden. Daher ist TVöD-K obsolet als Tabelle.

Beschäftigte in Altersteilzeit, in Ausbildung und Praktikum, in Spezialbereichen sowie Beschäftigte in Überleitung werden nach gesonderten Gehaltsmodellen zum Teil mit Aufstockungsbeträgen vergütet. Darunter fallen die Tarifverträge TVÜ, TV Atz, TVAöD BBiG, TVAöD Pflege, TV Wald Bund, TVPöD, Kraftfahrer TV Bund und TV AN Ausland.

Im Überblick bedeutet dies:

Tabellen, bei denen die Standard-Gehaltstabelle (VKA) angewandt wird
TVöD BT-E
Entsorgung
TVöD BT-F
Flughäfen
TVöD BT-V
Verwaltung



Tabellen, bei denen es zu Abweichungen von der Standard-Gehaltstabelle (VKA) kommen kann
TVöD BT-B
Pflege- und Betreuungseinrichtungen
TVöD BT-K
Krankenhäuser
TVöD BT-S
Sparkassen



Tabellen, die komplett von der Struktur der Standard-Gehaltstabelle (VKA) abweichen
TVöD SuE
Sozial- und Erziehungsdienste

Der öffentliche Dienst in Deutschland kurz im Überblick

Wochenarbeitszeit

39 Std./Woche Bereich West

40 Std./Woche Bereich Ost

Urlaub 30 Arbeitstage / Jahr
Entgeltgruppen gesamt 17 im TVöD, 19 im TV-L
Mögliche Zulagen Leistungszulagen
Vermögenswirksame Leistungen (VL) 6,65 € / Monat
Kündigungsfristen

Grundfrist: 2 Wochen zum Monatsende

ab 6 Monaten: 1 Monat zum Monatsende

ab 1 Jahr: 6 Wochen zum Quartalsende

ab 5 Jahren: 3 Monate zum Quartalsende

ab 8 Jahren: 4 Monate zum Quartalsende

ab 10 Jahren: 5 Monate zum Quartalsende

ab 12 Jahren: 6 Monate zum Quartalsende

Kündigungsschutz

für ältere Beschäftigte Bereich West nach 15 Jahren Zugehörigkeit und Vollendung des 40. Lebensjahres

Urlaubsgeld

in Tabellenwerte mit einberechnet

Sonderzahlungen

Jahressonderzahlung bzw. Weihnachtsgratifikation

Jubiläumsgeld, TV-Ertragsbeteiligung bei TVöD-F


Eingruppierung und Tätigkeitsbereiche im öffentlichen Dienst des TVöD, TV-L und weitere

Gemäß dem dbb Beamtenbund sind insgesamt  2.852.550 Angestellte im öffentlichen Dienst in Deutschland beschäftigt. Der Frauenanteil beträgt 1.790.430. Im Bundesbereich (TVöD Bund) sind 145.660 Beschäftigte, davon 68.540 Frauen tätig. Im TV-L bzw. anderen Tarifverträgen im Landesbereich sind 1.089.005 Angestellte, davon 663.150 Frauen beschäftigt. Der Anteil der Kommunen beträgt 1.278.075, davon 818.875 Frauen. Bei den Sozialversicherungen sind 339.815 Angestellte, davon 239.860 Frauen, beschäftigt.

 Bundesland  Insgesamt  Bund  Länder Kommunen Sozialversicherung
 Außertariflich, E 15Ü 22.620 670 13.485 5.940 2.170
Frauenanteil 6.210 200 3.930 1.520 560
E 15 28.100 890 15.995 7.320 3.895
Frauenanteil 13.505 355 7.525 3.730 1.895
 E 14 66.445 4.190 44.310 14.895 3.050
Frauenanteil 32.945 1.930 21.725 7.885 1.405
 E 13 239.910 6.195 213.360 15.560 4.795
Frauenanteil 126.745 3.035 113.050 8.335 2.325
E 12, E 12a 54.480 4.395 25.345 18.365 6.370
Frauenanteil 21.565 1.570 10.480 6.720 2.800
E 11, E 11a, b 155.285 6.355 89.085 42.535 17.310
Frauenanteil 87.230 2.620 56.265 19.250 9.095
E 10, E 10a 116.635 3.665 45.010 53.740 14.220
Frauenanteil 65.915 1.640 25.570 30.385 8.325
E 9, E 9a–d 477.145 20.150 146.640 198.430 111.925
Frauenanteil 329.205 10.875 103.110 133.745 81.475
E 8, E 8a 402.380 11.250 96.775 251.470 42.885
Frauenanteil 319.775 4.905 71.715 207.725 35.435
E 7, E 7a 114.740 9.030 51.620 50.715 3.380
Frauenanteil 70.765 3.370 33.415 31.280 2.700
 E 6 344.230 24.630 110.965 156.650 51.985
Frauenanteil 231.070 13.280 85.290 90.405 42.095
E 5 309.665 22.485 87.095 183.450 16.275
Frauenanteil 170.065 11.125 49.695 96.350 12.900
E 4, E 4a 75.500 4.810 15.360 54.885 445
Frauenanteil 32.815 1.215 6.135 25.195 270
E 3, E 3a 103.225 12.820 29.785 54.765 5.855
Frauenanteil 53.795 6.040 16.515 27.530 3.710
E 2, E 2Ü 95.950 940 14.700 76.305 4.010
Frauenanteil 83.420 780 11.910 67.125 3.600
E 1 24.495 15 985 23.090 405
Frauenanteil 21.280 10 675 20.225 375
Sonstige 119.830 5.795 47.135 27.770 39.135
Frauenanteil 59.505 2.760 21.710 12.590 22.400
in Ausbildung 101.920 7.030 40.990 42.190 11.710
Frauenanteil 64.620 2.835 24.445 28.885 8.450

 Quelle der Daten: dbb Beamtenbund


 

Exkurs Öffentlicher Dienst weltweit: Beschäftigte in den OECD-Ländern

Die nachfolgende Tabelle zeigt den prozentualen Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu der Gesamtbeschäftigung in den OECD-Ländern. Dabei wurden alle im öffentlichen Dienst existierende Tarifverträge berücksichtigt. In Deutschland finden vornehmlich der TVöD, TV-L, AVR und TV-H und TV-N Anwendung. Es bestehen zudem weitere Tarifverträge. Anhand der Statistik waren in Frankreich etwa 23 % der Gesamtbeschäftigten im öffentlichen Dienst tätig.

Die OECD ist ein Staatenbündnis, welches sich derzeit (Stand 2018) aus 35 Mitgliedsstaaten mit einer Gesamtfläche von 36,26 Millionen km² und 1,30 Milliarden Menschen zusammensetzt. Auf die Erdfläche umgerechnet ergibt dies eine Flächenquote von 24,1 % der weltweit bewohnten Fläche und 17 % der Weltbevölkerung. 

OECD-Land ÖD-Quote 2004
ÖD-Quote 2015 OECD-Land ÖD-Quote 2004
ÖD-Quote 2015
Norwegen 33 % 30 % Italien 16 % 13,6 %
Schweden 32 % 28,6 % USA 16 % 15,3 %
Dänemark 31 % 29,1 % Tschechien 16 %  
Finnland 25 % 24,9 % Polen 15 %  
Frankreich 23 % 21,4 % Spanien 15 % 15,7 %
Slowakei 22 %   Österreich 12,8 %  
Ungarn 21 %   Deutschland 11 % 10,6 %
Großbritannien 19 % 16,4 % Japan 9 % 5,9 %
Griechenland   18,0 % Kanada   18,2 %
Türkei   12,4 % Südkorea   7,6 %

Quelle Daten: statista

Exkurs Branchenvergleich: Steigerung der Tariflöhne im vergangenen Jahr

Branche Lohnerhöhung Branche Lohnerhöhung
Textil- + Bekleidung 3,1 % Gesamtwirtschaft 2,4 %
Metallhandwerk 3,0 % Deutsche Telekom 2,2 %
Hotel- und Gaststätten 2,7 % Versicherungen 1,9 %
Öffentlicher Dienst 2,7 % Einzelhandel 1,8 %
Chemische Industrie 2,6 % Druckindustrie 1,7 %
Privates Verkehrsgewerbe 2,5 % Eisen- + Stahlindustrie 1,6 %
Metallindustrie 2,5 % Holz- und Kunststoff 1,5 %
Nahrung- + Genussmittel 2,4 % Großhandel 1,4 %
Bauhauptgewerbe 2,4 % Deutsche Post AG 1,3 %
Gebäudereiniger 2,4 % Banken 1,1 %
Deutsche Bahn AG 2,4 %    

Quelle Daten: statista

 

Weiterführende Informationen

Öffentlicher Dienst im EU-Raum: Festlegung des Gehalts

Was ist der öffentliche Dienst? Struktur und Personengruppen

Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst 2018

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Beamte
Richter
Soldaten

Der öffentliche Dienst und seine Personengruppen

Unter der Bezeichnung "öffentlicher Dienst" verbergen sich zahlreiche Personengruppen und Tätigkeitsbereiche. Im öffentlichen Dienst sind vor allem Beamte, Richter, Soldaten und Rechtsreferendare, Angestellte und Arbeiter tätig. Diese können in öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen tätig sein. Ende 2016 waren rund 3,19 Personen im öffentlichen Dienst vollzeitbeschäftigt. Auch in 2018 sind viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Vollzeit tätig. Rund 1,5 Millionen Personen im öffentlichen Dienst waren teilzeitbeschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten ist rückläufig. Im Jahr 2003 waren noch 3,4 Millionen Personen im öffentlichen Dienst in einem Vollzeitjob tätig. Nur 1,3 Millionen Beschäftigte hatten eine Teilzeitstelle.

Des Weiteren stellen Arbeitgeber, bei Beamten die Dienstherren, Kommunen, Bundesländer, der Bund oder andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, Anstalten des öffentlichen Rechts oder Stiftungen des öffentlichen Rechtes dar. Landesämter und Bundesämter stellen Landesbehörden und Bundesbehörden dar. Dazu gehören unter anderem Hauptzollämter, Versorgungsämter und auch Finanzämter. Das Jugendamt, Standesamt, Ordnungsamt und Sozialamt sind rechtlich gesehen nicht selbstständige Ämter und gehören zur mittelbaren Landesverwaltung.

Somit können folgende Personen im öffentlichen Dienst tätig sein (Auswahl):

Schuldienst / Uni Polizeidienst Pflege Verwaltung
  • Lehrer
  • Schulpädagogen
  • Bildungsreferenten
  • Dozenten
  • Professoren
  • Direktoren
  • Redakteure
  • Lernberater
  • Lerntherapeut
  • Aushilfen
  • Sekretäre
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Hortdienst

  • Polizeibeamte im Kriminaldienst
  • Polizisten im Streifendienst
  • Bundespolizei
  • Zollbeamte
  • SEK-Beamte
  • Polizeikommissar
  • Polizeimeister
  • Einsatzleiter

  • Krankenschwester
  • Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Pflegeassistenten
  • Heilerziehungspfleger
  • Kinderpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Arzt
  • Arzthelfer
  • Medizinisch-technischer Assistent
  • MTLA
  • Intensivpflege
  • Hospiz

  • Beamter / Angestellter Innere Verwaltung
  • Bundesbank
  • Bundesnachrichtendienst
  • Justizdienst
  • Steuerverwaltung
  • Fernmelde- und Elektronische Aufklärung
  • Markt- und Sozialforschung
  • Arbeitsmarktdienstleistung
  • Notarfachangestellte
  • Rechtsanwaltsfachangestellte
  • Steuerfachangestellte
  • Sozialversicherungsfachangestellte
  • Wehrverwaltung
  • Zolldienst
  • Bürofachangestellte
  • Sekretärin

Sonstige Berufe im öffentlichen Dienst
  • Müllabfuhr
  • Postbeamter
  • Angestellter im Postdienst
  • Amtsleiter
  • Bibliothekar
  • Straßendienstmeister
  • Koch und Beikoch
  • Waldarbeiter
  • Reinigungskraft
  • Telekommuniktion
  • Soldaten
  • Angestellter im Bahndienst
  • Straßenbahnfahrer
  • Zugbegleiter
  • Lokführer
  • Ingenieur
  • Hotelfachangestellte
  • Erzieher
  • Flughafenangestellte
  • IT-Fachkraft
  • Feuerwehrmänner/-frauen
  • Busfahrer
  • Angestellter im Busdienst
  • Kapitän
  • Fähnrich
  • Bankangestellter
  • Förster
  • Physiotherapeuten
  • Bodenpersonal
  • Minister und Kanzler

Tätigkeitsbereiche im öffentlichen Dienst

Zum Tätigkeitsbereich gehören im öffentlichen Dienst vor allem Tätigkeiten in der Verwaltung, aber auch an Schulen, Hochschulen, staatlichen Krankenhäusern, Sparkassen, Flughäfen, Sozialversicherungen, bei der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung, bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und in Landeszentralbanken.
Bis zum Jahr 2005 wurde das Gehalt der Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst vor allem im Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) geregelt. Dieser wurde dann seit 1. Oktober 2005 durch den Tarifvertrag öffentlicher Dienst  (TVöD) ersetzt.

Was versteht man unter Tarifbeschäftigte?

Unter Tarifbeschäftigte versteht man alle Beschäftigten, die im Rahmen eines Tarifvertrages beschäftigt sind. So zählen in der Regel alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu den Tarifbeschäftigten, da im öffentlichen dienst vorrangig Tarifverträge abgeschlossen werden.

Besoldung nach dem Landesbesoldungsgesetz oder das Bundesbesoldungsgesetz

Für Beamte, Richter und Soldaten gilt das jeweilige Landesbesoldungsgesetz oder das Bundesbesoldungsgesetz.
Zum öffentlichen Dienst im weiteren Sinne gehören auch die Kirchen. Diese haben den Status von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sind jedoch verfassungsrechtlich autonom gehalten. Kirchen haben zudem auch ein eigenes Arbeitsrecht. In Kirchen können auch sogenannte Kirchenbeamte tätig sein.

Begriffsdefinierung öffentlicher Dienst

Bei der Begriffsbestimmung "öffentlicher Dienst" kommt es nicht auf die Art der Tätigkeit an, die ausgeübt wird, also nicht darauf, ob es sich um eine Tätigkeit handelt, die im öffentlichen Interesse liegt oder nicht, vielmehr ist darunter die Tätigkeit der Personen zu verstehen, die ständig im Dienst einer juristischen Person des öffentlichen Rechts beschäftigt sind. Zu den Personen, die in einem öffentlichen-rechtlichen Dienst- oder Ausbildungsverhältnis stehen, gehören Angestellte, Kirchenbeamte, Soldaten, Richter, Beamte, Anwärter, Praktikanten und Auszubildende.

Grafik: Der öffentliche Dienst in Deutschland in seiner Struktur in der Übersicht

Vollzeitbeschäftigte: 3,19 Millionen

Teilzeitbeschäftigte: 1,5 Millionen

Arbeitsbereiche:

  • Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände, Zweckverbände
  • Bundeseisenbahnvermögen
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Deutsche Bundesbank
  • Sozialversicherungsträger
  • rechtlich selbstständige Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform
  • Anstalten
  • öffentlich-rechtliche Stiftungen

 

 

Öffentlicher Dienst Personengruppe 1: Beamte

Eine gesetzliche Definition des Beamtenbegriffs ist nicht vorhanden, jedoch ergeben sich Merkmale aus Art. 33 Abs. 4 GG, §§ 2 bis 10 Beamtenrechtsrahmengesetz (BRRG), § 2 Abs. 1 und § 6 Bundesbeamtengesetz (BBG) sowie aus dem Beamtengesetz der Länder. Danach ist ein Beamter, nach öffentlichen Dienstrecht maßgebenden staats- oder beamtenrechtlichen Sinne derjenige, der durch Aushändigung der vorgeschriebenen Ernennungsurkunde, in welcher der Wortlaut "unter Berufung in das Beamtenverhältnis" vorkommt, und in ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis berufen worden ist. Grundsätzlich besteht die Tätigkeit des Beamten in der Wahrnehmung hoheitsrechtlicher Aufgaben. Andere Aufgaben dürfen vom Beamten nur wahrgenommen werden, wenn sie aus Gründen der Sicherung des Staates oder des öffentlichen Lebens nicht ausschließlich Personen übertragen werden dürfen, die in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis stehen.

Zulagen für Beamtinnen und Beamte

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Wie in anderen Berufszweigen auch gibt es ebenfalls für den Sozial- und Erziehungsdienst eine maßgebende Tabelle, die bestimmte Richtwerte zu Gehältern unter Berücksichtigung von verschiedenen Kriterien vorgibt. Seit dem ersten November 2009 wurde die alte Entgelttabelle durch eine neue Entgelttabelle, der "S-Tabelle" ersetzt. Eine Absenkung der Werte auf 97% in S 15 bis S 18 im Osten des Landes sollte bis zum 31. 12. 2009 erreicht werden. Die Entgeltgruppen S 13 Ü und S 16 Ü gelten für diejenigen Personen, die im Jahre 2005 aus dem BAT in den TVöD übergewechselt sind.

Entgelttabelle TVöD SuE - S-Tabelle 2019 - 2020

Die Entgelttabelle für den Sozial- und Erziehungsbereich finden Sie im Bereich TVöD SuE. Die letzte tarifliche Anpassung der Tabellenwerte erfolgte rückwirkend zum 01.03.2018 um rund 3,19 %. Die nächste Anpassung wird zum 01.04.2019 um weitere 3,09 % erfolgen. Eine dritte Entgelterhöhung soll es zum 01.03.2020 um 1,06 % geben.

Eingruppierung von Kita-Leiter in die S-Tabelle im TVöD SuE

Die Eingruppierung in die Entgeltgruppen der S-Tabellen ist nach den Tätigkeitsmerkmalen geordnet. Folgende Tätigkeitsmerkmale (Auszug aus der aktuellen durchgeschriebenen Fassung TVöD-B vom 18.04.2018) sind dabei relevant:

Entgeltgruppe

Tätigkeit als

S 18

Leiter in Kita (ab 50, 90, 180 Plätze), Leiter in Erziehungsheim

S 17

Leiter in Kita (ab 130 Plätze)

Vertreter von Leiter (ab 180 Plätze)

S 16

Leiter in Kita (ab 40, 100 Plätze)

Vertreter von Leiter (ab 50, 70, 130 Plätze)

S 15

Leiter in Kita (ab 70 Plätze)

Vertreter von Leiter (ab 100 Plätze)

S 14

Sozialarbeiter mit Garantenstellung

S 13

Leiter in Kita (ab 40 Plätze)

Vertreter von Leiter (ab 70 Plätze)

S 12

Sozialarbeiter mit schwieriger Tätigkeit

S 11b

Sozialarbeiter

S 11a

Stv. Leitung Behinderteneinrichtung

S 9

Leiter in Kita, Koordinierender Erzieher,  Heilpädgagoge

S 8 b

Erzieher mit schwieriger Tätigkeit

S 8a

Heilerziehungspfleger

S 7

Gruppenleiter in Werkstatt


Überleitung - Eingruppierung von Kita-Leitungen nach dem neuen Tarif

Nach anstrengenden Verhandlungen und dem erfolgreichen Abschluss eines neuen Tarifes am am 27. Juli 2009 und zuletzt am 17. April 2018 steht das Ergebnis der neuen Entgeltordnung für den Sozial- und Erziehungsdienst nun fest. Eine für die Gewerkschaften bedeutende Forderung der Änderung des Verhältnisses von Platzzahl und Eingruppierung, nämlich die Aufnahme der Anzahl der Gruppen und der Beschäftigten im Verhältnis zur Anzahl der Plätze, wurde jedoch von den Arbeitgebern abgelehnt.

Einen Erfolg hatten die Gewerkschaften in ihrer Erklärung gegenüber den Arbeitgebern über die Milderung des Risikos von einer Herabgruppierung bei einer geringer werdenden Anzahl der Plätze zu verzeichnen. Vor der neuen Entgeltordnung war eine automatische Herabstufung der Plätze oftmals bei Aufnahme von behinderten Kindern und Kindern unter drei Jahren der Fall. Diese Senkung der Anzahl von Plätzen war vor allem bei einer Unterschreitung der maßgeblichen Werte von 40/70/100/130/180 Plätzen schließlich mit einer enormen Verringerung des Gehaltes von Leitern und Leiterinnen verbunden.

Trotz des neuen Tarifes ist es immernoch nicht gelungen, die Arbeit der Leiter und Leiterinnen von Kitas angemessen ihrer Tätigkeiten, insbesondere ihrer Verantwortungen gegenüber Eltern, Kindern und Erzieher, entsprechend zu honorieren. Am ersten November 2009 trat die neue Entgeltordnung schließlich in Kraft. 

Protokollnotizen über die Einigung des neuen Kita-Tarifs

Über die Einigung des neuen Tarifes existieren Protokollnotizen, wobei die ausgewählte Protokollnotiz Nr. 9 wie folgt lautet: "

Eine Unterschreitung der ... Plätze von nicht mehr als 5 v.H. führt nicht zur Herabgruppierung. Eine Unterschreitung auf Grund vom Arbeitgeber verantworteter Maßnahmen (z.B.Qualitätsverbesserungen) führt ebenfalls nicht zur Herabgruppierung. Hiervon bleiben organisatorische Maßnahmen infolge demografischer Handlungsnotwendigkeiten unberührt."
"Der Ermittlung der Durchschnittsbelegung ist für das jeweilige Kalenderjahr grundsätzlich die Zahl der vom 1.Oktober bis 31.Dezember des vorangegangenen Kalenderjahres vergebenen, je Tag gleichzeitig belegbaren Plätze zugrunde zu legen."

Somit würde eine Leiterin von einer Kita ihre Eingruppierung ihres Gehaltes bei Aufnahme von behinderten Kindern oder Kindern unter drei Jahren behalten. Orientiert wird sich dabei stets an die Protokollnotiz Nr. 9. und an die maßgeblichen Plätze, die zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Kinder wird ausser Betracht gelassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob beispielsweise in einer Kita an einem Tag vormittag 70 Kinder 70 Plätze belegen, bei einer Rechnung von pro Kind einem Platz, und nachmittags weitere 50 Kinder dazukommen und weitere 50 Plätze belegen, obwohl wahrscheinlich schon etliche Kinder abgeholt worden sind. Maßgebend ist die Anzahl der belegten Plätze an einem Tag in der Kita. Somit würden es bei diesem Beispiel 120 Plätze sein, die an einem Tag belegt worden sind.

Folgende Beispiele sollen die Protokollnotiz Nr. 9 verdeutlichen:

Beispiel 1

Eine Leiterin mit ursprünglich verfügbaren 180 Plätzen würde ihre Eingruppierung des Gehaltes nach S 17 auch nach Senkung der Plätze auf 171 durch Aufnahme von behinderten Kindern oder Kindern unter drei Jahren behalten.

Beispiel 2

Eine Eingruppierung des Gehaltes in S 13 würde bei einer Einrichtung von 70 Plätzen behalten werden, wobei beispielsweise fünf Kinder unter drei Jahren oder mit Behinderungen in die Kita aufgenommen werden. Dadurch würden sich die bestehenden 70 Plätze durch die fünf aufgenommenen Kinder auf 65 Plätzen absenken. Normalerweise würden diese Kinder 10 Plätze belegen, bei einer Rechnung von pro Kind zwei Plätze.

Beispiel 3

Eine Eingruppierung kann auch möglicherweise dann erhalten werden, wenn der Träger der Einrichtung die Anzahl der Plätze wegen bestimmten Auflagen wie Brandschutz minimieren muss. So könnte eine Leiterin von ursprünglichen 100 Plätzen in ihrer Einrichtung ihre Eingruppierung in S 15 auch nach einer Verringerung der Platzanzahl auf 80 wegen bestimmten Auflagen beibehalten, obwohl diese 100 Plätze nicht mehr vorhanden sind. Durch das Ausführen der neuen Auflagen wie beispielsweise Auflagen zum Brandschutz wird jedoch eine Verbesserung in der Qualität der Einrichtung erzeugt und schließlich auch gewertet.

Beispiel 4

Eine Senkung der Eingruppierung ist dann gerechtfertigt, wenn spezielle Gründe vorliegen. Ein spezieller Grund wäre ein Rückgang in der Aufnahme von Kindern in die Kita beispielsweise durch niedrige Fertilität.


Grundregeln und Beispiele des Wechsels von Kita-Leitungen in die neue "S-Tabelle"

Die Berechnung der Gehälter von Kita-Leitungen nach der neuen Entgelttabelle "S-Tabelle" hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei ist unter anderem der Termin der Überleitung zur neuen Entgelttabelle zu berücksichtigen. Beschäftigte, die zum ersten Oktober 2005 in die neue "S-Tabelle" übergewechselt sind, behielten in der Regel ihre Eingruppierung und ihre derzeitige Stufe auch bei möglicherweise übertariflicher Eingruppierung. Veränderungen gab es in der Zuordnung hinsichtlich der Laufzeiten von Stufen, wobei diese für die Stufen zwei und drei in der nachfolgenden Tabelle dargestellt sind:

Aus der bisherigen Stufe/Jahr  In die neue Stufe/Jahr
 1  1
 2/1  2/1
 2/2  2/2
 3/1  2/3
 3/2  3/1
 3/3  3/2
 4/1  3/3
 4/2  3/4
 4/3  4/1
 4/4  4/2
 5/1  4/3
 5/2  4/4
 5/3  5/1
 5/4  5/2
 5/5  5/3
 6/1  5/4
 6/2  5/5
 6/3  6/1

*Alle Angaben ohne Gewähr

Wie wird man Kita-Leitung?

Um eine Leitung in einer Kita zu übernehmen, spielt die Erfahrung und auch die Qualifikation eine Rolle.

In der Regel gibt es zwei Möglichkeiten, um eine Kita-Leitung zu übernehmen:

1. Erzieher, die langjährig in der Kita tätig sind, steigen zur Kita-Leitung auf oder

2. ein Studium zur Sozialpädagogik oder gleichwertiger Ausbildung.

Muss man eine Kita-Leitung beantragen?

Um Kita-Leitung zu werden, genügt es, sich auf eine der ausgeschriebenen Stellen zu bewerben. Beachten sollte man dabei auf die ausgeschriebenen Voraussetzungen, wie zum Beispiel, dass die nötige Qualifikation vorliegt bzw. man über ausreichende Erfahrungen im Kitabereich verfügt.

Kann man von der Kita-Leitung wieder herabgestuft werden zum Erzieher?

Bei sehr groben Verstößen ist die Absetzung einer Kita-Leitung möglich. Eine Herabstufung bezüglich der Entgeltgruppe kommt nur dann in Frage, wenn die Platzanzahl um mehr als 5 Prozent unterschritten wird. Dabei wird für die Ermittlung der Durchschnittsbelegung für das jeweilige Kalenderjahr die Zahl der vom 1. Oktober bis 31. Dezember des vorangegangenen Kalenderjahres je Tag gleichzeitig belegbaren Plätze zugrunde gelegt. Siehe auch Protokollnotiz Nr. 9.

Was verdient eine Kita-Leitung?

Eine Kita-Leitung kann unterschiedlich verdienen. Das hängt einerseits von der Größe der Kita ab (Kinderanzahl und belegte Plätze) und andererseits auch von der Erfahrung sowie dem Bundesland, in welchem die Tätigkeit ausgeübt wird. In der Regel ist eine Eingruppierung zwischen S 9 und S 18 vorgesehen.

Welche Aufgaben hat eine Kita-Leitung?

Eine Kita-Leitung übernimmt im Regelfall die ihr übertragenen Aufgaben und übt die Leitung der Fachaufsicht über alle Mitarbeiter in ihrer Kita aus. Eine Delegation einzelner Aufgaben an Mitarbeiter ist möglich. Des Weiteren kann sie das Hausrecht in der Kita festlegen.

Zu den Aufgaben können grob zusammengefasst werden:

  • Führungsverantwortung und Personalentwicklung
  • Administrative Tätigkeiten
  • Konzeptions- und Qualitätsentwicklung
  • Zusammenarbeit mit den Eltern, Trägern und der Kirchengemeinde
  • Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindearbeit
  • Gebäudesicherheit, Sicherheit des Inventars und Arbeitssicherheit
  • Hauwirtschaftliche Tätigkeiten

Was muss eine Kita-Leitung bei der Führungsverantwortung und Personalentwicklung machen?

  • Pflicht zur Information zu gesetzlichen Neuerungen gegenüber den Mitarbeitern
  • Planung von Fort- und Weiterbildung
  • Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen
  • Gewährleistung der Transparenz von Entscheidungen
  • Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeitern
  • Teamförderung und Teamentwicklung
  • Mitarbeiterberatung zu fachlichen Themen, fachliche Unterstützung
  • Mitarbeitereinführung, Einführung von Praktikanten
  • Teamabsprachen, Teambesprechungen
  • Mitarbeitergespräche (beispielsweise nach der Probezeit, zur Zielsetzung, Wiedereingliederungsmaßnahmen, Teilzeit)
  • Zeugniserstellung
  • Umsetzung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen
  • Planung und Koordinierung eines Fachkräfteaustauschs zwischen internen aber auch externen Beschäftigten

Welche administrativen Tätigkeiten hat eine Kita-Leitung?

  • Planung des Bedarfs 
  • Organisation der Aufnahme und Abmeldung von Kindern
  • Bereitstellung von Informationen und Statistiken für Träger, Behörden und kirchlichen Institutionen, wie beispielsweise dem Diakonischen Werk
  • Abwicklung und Kontrolle von Zahlungen, Elternbeiträgen und anderweitigen Finanzen
  • Sicherung von Daten, Datenbankpflege
  • Erstellung von Wirtschaftsplänen
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit
  • Verantwortung und Überwachung von Ausgaben und Einnahmen
  • Personalplanung
  • Erstellung von Dienstplänen
  • Festsetzung von Öffnungszeiten und Schließzeiten 
  • Regelung von Arbeitszeiten und Vertretungen
  • Urlaubsgenehmigungen oder Ablehnungen
  • Regelung tariflicher Bestimmungen
  • Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben

Welche Aufgaben hat eine Kita-Leitung in der Konzeptions- und Qualitätsentwicklung?

  • Die Kita-Leitung übernimmt die komplette Verantwortung für die pädagogisch-inhaltliche Arbeit
  • Evtl. Umsetzung eines kirchlichen Leitbilds
  • Erstellung, Weiterentwicklung und Umsetzung eines Konzepts, was auf die Kita bezogen ist
  • Überwachung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Qualitätsmangaements
  • Umsetzung der geltenden Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes im Bereich Bildung
  • Weiterbildung auf fachbezogener Ebene und Einbringung des neu Erlernten in das Konzept der Kita  

Wie muss sich eine Kita-Leitung die Zusammenarbeit mit den Eltern vorstellen?

  • Die Kita-Leitung muss die Eltern in die Kita-Arbeit einbeziehen unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen für Kitas und der Satzung für Elternvertreter und -beiräte
  • Elternunterstützung und Motivation zur Einbringung und Mitarbeit in übergeordneten Gremien
  • Durchführung und Planung von Evaluationen über die Zufriedenheit von Eltern
  • Beschwerdemanagement
  • Organisation und Durchführung von regelmäßigen Elternabenden mit Gesprächen
  • Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Wie muss sich eine Kita-Leitung eine Zusammenarbeit mit dem Träger vorstellen?

  • Gemeinsame Planung bei grundsätzlichen Punkten
  • Der Träger muss bei besonderen Vorkommnissen einbezogen werden
  • An Dienstbesprechungen oder sonstigen Besprechungen muss eine Kita-Leitung verbindlich teilnehmen
  • Mitwirkung im Trägerverband

Wie muss sich eine Kita-Leitung die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde vorstellen?

  • Absprache mit der Kirchengemeinde über das religionspädagogische Konzept und Tätigkeiten in der Gemeinde
  • Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde
  • Repräsentation und Vertretung der Kita durch die Kita-Leitung innerhalb der Gemeinde

Welche Aufgaben hat eine Kita-Leitung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit?

  • Die Kita-Leitung ist für den Auftritt der Kita im Stadtteil verantwortlich
  • Kontakt zu wichtigen Institutionen im Umfeld der Kita mit Netzwerkausbau und dessen Weiterentwicklung

Welche Aufgaben umfasst die Sicherung von Gebäude und Arbeitssicherheit?

  • Die Kita-Leitung übernimmt die gesamte Verantwortung für eine angemessene, sach- und fachgerechte Ausstattung der Räumlichkeiten sowie deren Gestaltung und Ordnung
  • Mitwirkung bei Baumaßnahmen sowie Einhaltung aller relevanten Sicherheitsregelungen, Instandhaltungsmaßnahmen
  • Aufspüren von Gefahrenquellen, Einhaltung der Infektionsschutzregelungen und Arbeitssicherheit, Übernahme der Verantwortlichkeit dieser genannten Punkte

Welche hauswirtschaftlichen Aufgaben muss eine Kita-Leitung übernehmen?

  • Die Kita-Leitung ist komplett für den pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie für die Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung verantwortlich

Wem ist die Kita-Leitung überstellt?

  • Stellvertretende Leitung
  • Pädagogischen Mitarbeitern
  • Haus- und Reinigungspersonal
  • Freiwillige Personen wie Personen im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst
  • Praktikanten
  • Honorarkräften sowie Aushilfen

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