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- Geschrieben von: Sandra
- Kategorie: Alles Wichtige rund um das Thema Gehalt
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Das Gehalt zwischen den Bundesländern schwankt massiv. Arbeitnehmer, die beispielsweise in NRW, Baden-Württemberg oder Bayern tätig sind, erhalten oftmals für die gleiche Tätigkeit und die gleichen beruflichen Voraussetzungen deutlich mehr Gehalt, als Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern. Aber existieren nicht nur Unterschiede im Gehalt zwischen Ost und West, sondern auch zwischen den Geschlechtern - und das bundesweit.
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Gehaltsvergleich nach Berufen und Bundesländern: Wie hoch ist das Bruttogehalt in Deutschland und wo verdienen Beschäftigte besonders viel? Hier finden Sie aktuelle Vergleichswerte für die Bundesländer sowie Informationen zu den Gehaltsunterschieden zwischen einzelnen Regionen und Berufen.
Aktueller Datenstand: 2025
Das Medianentgelt sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigter lag 2025 bundesweit bei 4.217 Euro brutto im Monat. Die Werte unterscheiden sich je nach Bundesland, Beruf, Qualifikation und Branche. Für einzelne Berufe stellt die Bundesagentur für Arbeit im Entgeltatlas detaillierte Vergleichsdaten bereit.
Was sagt ein Gehaltsvergleich aus?
Die Gehälter unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise deutlich. Dabei spielen nicht nur die Lebenshaltungskosten eine Rolle. Auch die regionale Branchenstruktur, die Größe der Betriebe, die Qualifikation der Beschäftigten und die jeweilige Tätigkeit beeinflussen das Einkommen.
Für einen aussagekräftigen Vergleich sollte deshalb möglichst derselbe Beruf mit vergleichbarer Qualifikation und Berufserfahrung betrachtet werden. Ein allgemeiner Vergleich aller Beschäftigten eines Bundeslandes zeigt dagegen, wie hoch das mittlere Entgelt über viele unterschiedliche Berufe hinweg ausfällt.
Wichtig: Die angegebenen Werte sind Medianentgelte und keine arithmetischen Durchschnittsgehälter. Der Median liegt genau in der Mitte der nach Einkommen sortierten Beschäftigten. Die Daten der Bundesagentur für Arbeit beziehen sich auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte und auf das Bruttomonatsentgelt.
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Gehaltsvergleich der Bundesländer 2025
Die folgende Tabelle zeigt die Bundesländer mit den höchsten und den niedrigsten Medianentgelten im Jahr 2025. Sie umfasst Beschäftigte aus unterschiedlichen Berufen und ist deshalb kein unmittelbarer Vergleich einzelner Berufsgruppen.
| Bundesland | Medianentgelt brutto im Monat |
|---|---|
| Hamburg | 4.768 Euro |
| Baden-Württemberg | 4.546 Euro |
| Hessen | 4.530 Euro |
| Deutschland insgesamt | 4.217 Euro |
| Sachsen-Anhalt | 3.563 Euro |
| Thüringen | 3.508 Euro |
| Mecklenburg-Vorpommern | 3.497 Euro |
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltstatistik 2025. Die Tabelle zeigt ausgewählte Spitzen- und Schlusswerte, nicht alle 16 Bundesländer.
Warum unterscheiden sich die Gehälter zwischen den Bundesländern?
Die regionalen Gehaltsunterschiede lassen sich nicht allein mit einem Ost-West-Gefälle erklären. Entscheidend ist auch, welche Branchen in einer Region vertreten sind und wie viele Beschäftigte in gut bezahlten Tätigkeiten arbeiten.
Diese Faktoren beeinflussen das Gehaltsniveau:
- Branchenstruktur: Regionen mit vielen Arbeitsplätzen in gut bezahlten Industrie-, Technik- oder Finanzberufen können höhere Medianentgelte aufweisen.
- Qualifikation: Tätigkeiten, für die eine Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss erforderlich ist, werden unterschiedlich vergütet.
- Betriebsgröße: Große Unternehmen und bestimmte öffentliche oder industrielle Arbeitgeber zahlen teilweise andere Gehälter als kleinere Betriebe.
- Berufserfahrung und Tätigkeit: Verantwortung, Spezialisierung und Berufserfahrung können das Einkommen erheblich beeinflussen.
Ein höheres Medianentgelt bedeutet nicht automatisch, dass jeder Beschäftigte in diesem Bundesland mehr verdient. Auch innerhalb eines Bundeslandes können die Gehälter zwischen Städten, Landkreisen und Branchen stark voneinander abweichen.
Wie hoch ist das Gehalt in einzelnen Berufen?
Wer das Gehalt für einen bestimmten Beruf vergleichen möchte, sollte nicht allein auf das allgemeine Lohnniveau eines Bundeslandes schauen. Entscheidend sind die konkreten Tätigkeiten und die dafür ausgewiesenen Entgeltdaten.
Aktuelle Gehälter nach Beruf und Bundesland
Die Bundesagentur für Arbeit bietet mit dem Entgeltatlas einen interaktiven Vergleich für zahlreiche Berufe. Dort können Sie einen Beruf auswählen und die Medianentgelte für Deutschland, die Bundesländer und ausgewählte Städte abrufen.
Gehälter im öffentlichen Dienst und in ausgewählten Berufen
Für viele Berufe reichen allgemeine Gehaltsvergleiche nicht aus. Im öffentlichen Dienst hängen die Tabellenentgelte beispielsweise von Tarifvertrag, Entgeltgruppe und Stufe ab. Bei Lehrkräften können zusätzlich das Bundesland und die jeweilige Beschäftigungsform eine Rolle spielen.
- Lehrergehalt: Was verdienen Lehrkräfte?
- Gehalt von Erzieherinnen und Erziehern
- Gehalt in der Krankenpflege
- PTA-Gehalt in Apotheken
- Gehalt von Apothekenmitarbeitern
- Gehalt von Verwaltungsangestellten
- Gehalt von Ärzten in Krankenhaus und Praxis
- Gehalt von Wirtschaftsingenieuren
- Gehalt von Busfahrern
- Gehalt von Professorinnen und Professoren
- Gehalt von Ingenieuren
- Gehalt bei der Polizei
- Durchschnittsgehalt in Deutschland
Historischer Gehaltsvergleich: Berufe und Bundesländer 2024
Die folgende Tabelle stammt aus dem bisherigen Gehaltsvergleich und enthält die dort angegebenen Werte mit Datenstand 2024. Sie dient ausschließlich als historischer Vergleich. Die Beträge sind nicht als aktuelle Gehälter für 2025 oder 2026 zu verstehen.
Historische Tabelle öffnen: Gehaltsvergleich 2024
| Bundesland | Lehrer Sek. II Gymnasium | Erzieher | Verkäufer | Betriebswirt | Arzthelferin |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 5.971 € | 4.254 € | 2.944 € | 5.559 € | 3.207 € |
| Brandenburg | 4.333 € | 3.873 € | 2.599 € | 4.589 € | 2.809 € |
| Baden-Württemberg | 4.629 € | 4.232 € | 3.026 € | 5.809 € | 3.215 € |
| Thüringen | 4.636 € | 3.770 € | 2.486 € | 4.976 € | 2.709 € |
| Hessen | 4.998 € | 4.105 € | 3.015 € | 6.602 € | 3.140 € |
| Nordrhein-Westfalen | 5.428 € | 4.085 € | 2.863 € | 5.450 € | 3.146 € |
| Saarland | k. A. | 4.082 € | 2.872 € | 5.565 € | 3.195 € |
| Schleswig-Holstein | 4.887 € | 3.890 € | 2.759 € | 4.956 € | 3.193 € |
| Sachsen | 6.359 € | 3.898 € | 2.540 € | 4.679 € | 2.694 € |
| Sachsen-Anhalt | 5.634 € | 3.712 € | 2.539 € | 4.676 € | 2.700 € |
| Niedersachsen | 4.992 € | 4.023 € | 2.759 € | 6.147 € | 3.114 € |
| Hamburg | 4.761 € | 4.027 € | 3.000 € | 5.919 € | 3.279 € |
| Bremen | 4.583 € | 4.028 € | 2.763 € | k. A. | 3.258 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5.914 € | 3.745 € | 2.436 € | k. A. | 2.787 € |
| Berlin | 6.130 € | 3.601 € | 2.840 € | 5.459 € | 3.198 € |
| Rheinland-Pfalz | 4.907 € | 4.141 € | 2.877 € | 5.230 € | 3.137 € |
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2024.
Berechnen Sie Ihr Nettogehalt
Das Bruttogehalt ist nicht mit dem Betrag gleichzusetzen, der Ihnen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird. Mit dem Brutto-Netto-Rechner können Sie Ihr voraussichtliches Nettogehalt berechnen.
Zum Brutto-Netto-Rechner – Nettogehalt berechnen
Hinweis: Gehaltswerte sind nur vergleichbar, wenn Datenstand, Beruf, Qualifikation und Beschäftigungsumfang berücksichtigt werden. Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Gehaltsauskunft.
Stand: Oktober 2026. Aktuelle allgemeine Entgeltwerte: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltstatistik 2025. Historische Berufstabelle: bisherige Angaben mit Datenstand 2024.
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- Geschrieben von: Sandra
- Kategorie: Arbeitsrecht
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Gemäß dem Bundesarbeitsgericht (BAG) wird auch eine Arbeitszeitverringerung bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst (TVöD) vorgenommen, wenn diese in Schichtarbeit tätig sind und ihre Schicht auf einen Feiertag fällt (BAG, Urteil v. 20.9.2017, 6 AZR 143/16). Dies gilt auch bei einem Feiertag, der auf einen Samstag fällt.
Lehrer in Baden-Württemberg
Noch bis 11. September sind die Schulen in Baden-Württemberg wegen der Ferienzeit geschlossen. Danach beginnt für viele Lehrer wieder der Schulalltag. Auch der Lehrermangel gehört dazu. Wie so oft, müssen auch in dem neuen Schuljahr wieder Lehrer von anderen Schulen sich gegenseitig aushelfen.
Zudem testet das Bundesland nun einen anders gestalteten Religionsunterricht. Evangelische und katholische Religionslehrer wechseln sich nun zu jedem neuen Schuljahr ab, wie das Erzbistum Freiburg bekannt gab.
Die GEW und die Pädagogischen Hochschulen fordern längere Studienzeiten für Grundschullehrer. Die Semester sollen auf 10 ausgeweitet werden, so wie bereits schon jetzt bei allen anderen Lehrern dies der Fall sei. Grund ist der Vorwurf, Grundschullehrer seien schlechter ausgebildet.
In Düsseldorf sind derzeit rund 62.000 Personen 75 Jahre alt und älter. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von knapp zehn Prozent in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Dementsprechend groß ist auch der Bedarf an Fachpflegepersonal und an Pflegeplätzen. Experten gehen davon aus, dass sich der Bedarf an Pflegeplätzen bis zum Jahr 2025 von derzeit 5.122 auf 6.350 Plätzen vergrößern wird. Die Caritas hat nun eine neue Kampagne in´s Leben gerufen, die diese Entwicklung aufgreifen soll: "Bei Anruf Ausbildung!"
Das Diakonische Werk Rhein-Kreis Neuss plant eine Verdopplung der Kita-Plätze in den nächsten zwei Jahren. Bisher wurden 49 Kinder in zwei Gruppen in der Stadt Korschenbroich betreut. Nun sollen es 90 Kinder werden. Das Kreisjugendamt befand das Betreuungsangebot für Eltern zu gering. 90 Kita-Plätze wären angemessen. Zudem sollen die ambulante Pflege und das betreute Wohnen im Einzugsgebiet ausgebaut werden. 24 neue Wohnungen und 16 Tagespflegeplätze sollen hinzukommen. Des Weiteren wird das Angebot einer Seniorenberatung ausgebaut werden. Insgesamt will die Diakonie rund 4,5 Millionen Euro dafür ausgeben.
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den Arbeitgebern der Ärzte an Universitätskliniken in Hessen ist in Wiesbaden am 05. Juli 2017 ergebnislos zu Ende gegangen. Die Tarifverhandlungen wurden auf den 06. September 2017 verschoben. Zur Tarifverhandlung legten die Arbeitgeber kein Angebot vor.
Immer wieder treten Abkürzungen rund um das Thema der Polizei auf.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Auswahl der Abkürzungen wider. Es gibt noch zahlreiche andere Abkürzungen, die wir hier nicht aufgelistet haben, da es den Rahmen sprengen würde.
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- Geschrieben von: Frank
- Kategorie: Tarifvertrag: Neuigkeiten zu Tarifverträgen aus dem öffentlichen Dienst
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Der Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in forstwirtschaftlichen Verwaltungen, Einrichtungen und Betrieben der Länder (TV-L-Forst) beinhaltet neben der aktuellen Entgelttabelle auch Zulagen, Zuschläge und die Höhe der Jahressonderzahlung. Die Vergütung der Forstmitarbeiter wird durch Entgeltgruppen und Stufen festgelegt.