Seit der Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank bangen die rund 22.000 Beschäftigten der Postbank um ihr Gehalt, ihre Betriebsjahre, ihre bisherigen Arbeitsbedingungen und ihre Sonderzuwendungen. Hier das Video

Denn bisher ist noch keine Integration der Postbank-Angestellten in die Deutsche Bank erfolgt. Das soll sich jetzt ändern. Die Gewerkschaft ver.di fordert nun von der Deutschen Bank einen Überleitungstarifvertrag, damit die Betriebsjahre, die Sonderzuwendungen und die bisherigen Tarifverträge weitergelten. Die Deutsche Bank hingegen fordert von den ehemals Postbank-Angestellten entgegen der Regelungen ihrer Tarifverträge nun eine 42 Stunden Woche. Zudem sollen 1.700 Beschäftigte gekündigt werden. Diese sollen dann bei einer GmbH neu beschäftigt werden.

Weiterhin will die Deutsche Bank den Kündigungsschutz für die Postbank-Beschäftigten abschaffen, die Urlaubstage um drei Tage reduzieren und künftige Neueingestellte mit einer 2. Lohntabelle vergüten. Zudem sollen Altbeschäftigte insgesamt 19.000 Euro in den ersten vier Jahren weniger erhalten. Die Gewerkschaft will dieses Vorhaben nicht hinnehmen und rief zur Wehr und wenn nötig zu einem Arbeitskampf auf.

Video: Postbankbeschäftigte protestieren in Bonn

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener