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Am Dienstag, den 20.03.2018, kommt es auf den Autobahnen in NRW zu Staus mit einer Gesamtlänge von rund 400 km. Grund dafür sind hauptsächlich die Warnstreiks im TVöD der laufenden Tarifrunde. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im öffentlichen Dienst dazu aufgerufen, ihre Arbeit vor allem in den Bereichen Nahverkehr, Kita, Müllabfuhr und Stadtverwaltung niederzulegen.

Viele Mitglieder folgten dem Aufruf und so kommt es zu massiven Warnstreiks im Ruhrgebiet, wo Kitas geschlossen bleiben, der Nahverkehr fast komplett still steht und der Müll nicht abgeholt wird.

In Essen und Mülheim fahren am Dienstag ganztägig keine Busse und Bahnen. Am Mittwoch soll jedoch der Betrieb wieder aufgenommen werden. Rund 50 städtische Kitas und Betreuungsbetriebe werden ebenso bestreikt.

In Bochum und in Duisburg konzentrieren sich die Warnstreiks auf die städtischen Kitas, die höchst wahrscheinlich alle bestreikt werden, ebenso das Bürgerbüro.

Köln und Bonn soll es am Mittwoch, den 21.03., treffen. Auch hier sollen Busse und Bahnen nicht mehr fahren.

Mit den Warnstreiks, die bundesweit in bestimmten Regionen zeitversetzt stattfinden, will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft fordert in der Tarifrunde TVöD für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst mindestens 200 Euro mehr Geld bzw. 6 % mehr Lohn. Bisher lehnen die Arbeitgeber die Forderungen ab.

 

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Quelle: derwesten.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019 | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener