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Heiko Maas, Justizminister von Deutschland, drängt derzeit den Internetriesen Google dazu, den Suchalgorithmus transparenter zu gestalten. Wie der SPD-Politiker mitteilte, liegt die Macht über die Suchergebnisse bei Google: „Wenn eine Suchmaschine eine so große Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung hat, dann müssen wir uns um die Angelegenheit kümmern“.

Bereits vor einigen Tagen hatten deutsche Wirtschaftsverbände und Politiker Google wegen der Benachteiligung von Wettbewerbern angegriffen. Google würde seine eigenen Produkte als erste Suchergebnisse listen. Die Produkte der Wettbewerber jedoch würden auf den hinteren Suchergebnissen erscheinen. Der Internetkonzern würde den Algorithmus so programmieren, dass die eigenen Hausprodukte stets oben in den Suchergebnissen landen.

Gemäß dem Justizministerium soll Google seine Geschäftsgeheimnisse nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen, sondern lediglich nur den Aufsichtsbehörden Einblick gewähren. Als Beispiel gab das Ministerium an, würden Waschmittelindustrien ihre Rezepte ebenso nicht der Öffentlichkeit preisgeben, jedoch würden diese beim Umweltbundesamt hinterlegt sein.

Quelle: faz.net

 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener