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Die GEZ wird ab 01. Januar 2013 zum „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ umbenannt und fordert von jedem Haushalt ab sofort eine Einheitsgebühr von 17,98 Euro pro Monat, die angeblich vorrangig zur Finanzierung der Fußballrechte eingesetzt wird.

Die GEZ firmiert sich neu, und zwar zum „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“. Und mit der Umbenennung des Unternehmens wird auch das bisherige Gebührenmodell, das aus den 50er Jahren stammt und eine Gebühr pro genutztes Medium vorsah, umgewandelt in ein Modell, welches nun einen Einheitsbetrag von 17,98 Euro unabhängig der genutzten Medien pro Haushalt verlangt.

Begründet wird dies mit der Zeitenwende. Haben sich doch die alten Zeiten mit Röhrenfernseher zu Smartphones mit Internetzugang gewandelt. Was für die rechtlich-öffentlichen Sender eine Anpassung an die Moderne ist und schon längst überfällig war, so ist dies für viele Verbraucher rechtswidrig und eine Zwangsmaßnahme. Denn abmelden kann man sich als Verbraucher nicht mehr. Die Gebühr wird fällig, auch wenn man keine Medien besitzt oder diese nicht nutzt. Eine Wahl besteht somit nicht. Die Gebühr muss bezahlt werden.

Ab sofort gilt nun der Rundfunkbeitrag von 17,98 Euro pro Monat für jeden Haushalt in Deutschland, ganz egal wie viele Personen in diesem Haushalt leben oder wie viele Medien genutzt werden. Der Einheitsbetrag gilt für alle Personen, ausgenommen für taubblinde Menschen. Diese können sich von den Rundfunkgebühren befreien lassen.

Zumindest eine Minderung auf 5,99 Euro pro Monat können Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen „RF“ im Ausweis beantragen. Personen, die Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder BAföG beziehen, können auf Antrag hin ebenso eine Minderungen oder sogar eine Befreiung von den Gebühren erzielen.

Quelle: focus.de

Weitere Informationen zur GEZ:

GEZ und der Gebührenforderung

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener