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Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Andrea Voßhoff hat die iOS-Community vor der Übermittlung privater Daten über sogenannte Gesundheits-Apps gewarnt.

Besonders private Krankenkassen haben ein großes Interesse an den Gesundheitsdaten ihrer Versicherten. Sie stellen zum Beispiel Fitness-Apps zur Verfügung, die die Möglichkeit zur Kommunikation mit den Kassen geben. Ein negativer Fall aus der letzten Zeit sind solche Angebote seitens der Generali Versicherungen.

Nicht nur die Bundesbeauftragte Andrea Voßhoff sieht diese Apps als kritisch an. Auch die Verbraucherzentralen haben die Versicherten schon zur Vorsicht bei der Weitergabe ihrer Gesundheitsdaten gemahnt.

32% der Bundesbürger würden ihre Daten an die Kassen weitergeben

Die Warnungen sind jedoch bisher nicht bei allen Versicherten angekommen bzw. haben nicht die gewünschten Resultate gezeigt. Denn neuere Umfragen zeigen, dass 32% der befragten Bundesbürger keine Scheu haben, ihre Gesundheitsdaten dem Versicherer zu übermitteln.

Andrea Voßhoff hat daher noch einmal deutlich gemacht, dass die privaten Krankenkassen ihren versicherten Mitgliedern zunehmend solche speziellen Apps anbieten. Diese sollen quasi das gesundheitsbewusste Leben der Versicherten überwachen. Man kann sie zum Beispiel auch zum Nachweis von Vorsorgeuntersuchungen und sportlicher Aktivitäten nutzen.

Quelle: ifun.de

 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener