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Experten fordern nun die Kürzung der Rente für kinderlose Personen. Kinderlose könnten nicht erwarten, dass die nachkommende Generation ihre Rente finanziert, wie der Ökonom und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, mitteilte. „Der Fehler war, die Mütterrente auf Kosten der heutigen und künftigen Beitragszahler zu finanzieren. Man hätte die Renten für Kinderlose kürzen müssen“, kritisierte er gegenüber den Medien.

Der Ökonom gab als Begründung für seine Forderung an, dass Eltern mit Kindern in der Regel weniger Geld zur Verfügung hätten als kinderlose Personen. Fuest teilte auch mit, dass kinderlose Personen das Recht hätten, keine Kinder zu haben, jedoch keiner der Kinderlosen könne erwarten, dass die nächste Generation ihre Rente finanzieren würde. „Aber man kann dann nicht erwarten, im Alter von der nächsten Generation eine Rente zu erhalten. „Es geht nicht um eine Bestrafung, sondern um die schlichte Tatsache, dass eine umlagefinanzierte Rente ohne Kinder nicht funktioniert“, teilte Fuest mit.

Jedoch ist eine Pauschalisierung von kinderlosen Personen sehr schwer vorzunehmen, da viele kinderlose Personen auch ungewollt kinderlos sind. Sie wären dann mit der Kürzung ihrer Rente „doppelt bestraft“.

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TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener