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Die schwarz-gelbe Koalition will den Rentenbeitrag auf 18,90 Prozent zum Jahreswechsel 2012/2013 absenken. Grund dafür sei der stabile Arbeitsmarkt Deutschlands. Gemäß den Aussagen eines Sprechers des Bundesarbeitsministeriums hätten jüngste Berechnungen ergeben, dass der Beitragssatz der Rentenversicherung auf 18,9 Prozent abgesenkt werden könne.

Dagegen hagelt es jedoch Kritik von Seiten der Sozialverbände und der Opposition. Diese argumentieren, dass die Rücklagen der Rentenkassen für die Bekämpfung der Altersarmut genutzt werden sollten, jedoch nicht in dieser Form. Bereits Ende August 2012 wurde eine Beitragssenkung vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht. Erwartet wurde jedoch eine Absenkung der Rentenbeiträge von derzeit 19,6 Prozent auf 19,0 Prozent.

Mit der Absenkung auf 18,9 Prozent würde dies den tiefsten Stand der Beitragssätze seit dem Jahr 1995 darstellen. Der Bundestag wird am kommenden Donnerstag, den 25. Oktober 2012, darüber beraten. Berechnet wird der Rentenbeitrag gesetzlich automatisch, sofern die Rücklagen der Rentenversicherung 1,5 Monatsausgaben übersteigen. Sollte der 18,9 prozentige Rentenbeitrag in Kraft treten, so würde dies für Versicherte und Unternehmen eine Entlastung von ungefähr jeweils drei Milliarden Euro darstellen.

Beitragssätze der Rentenversicherung

Quelle: BMAS

Quelle: BMAS

Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener