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Ab 15. Januar 2018 will die irische Airline Ryanair ihre Gepäckbestimmungen ändern. Bisher konnten Reisende zwei Handgepäckstücke mit an Bord nehmen: ein großes Bord-Handgepäck und ein kleines Gepäckstück wie eine Handtasche oder eine Notebooktasche. Doch nun soll damit Schluss sein.
Ryanair will künftig nur noch Priority-Passagieren und Plus/Flex Plus-Ticket-Kunden zwei Handgepäckstücke an Bord erlauben. Alle anderen Passagiere müssen ihr Handgepäck am Gate aufgeben. Die Abgabe am Gate erfolgt jedoch unentgeltlich.

Platzmangel an Bord als Auslöser

Hintergrund für die Änderungen der Gepäckbestimmungen ist chronischer Platzmangel an Bord. Dies sorgte immer wieder für Flugverspätungen, da viele Passagiere oftmals zu viel Gepäck, beispielsweise durch Duty Free-Einkäufe, hatten. Die Anzahl der Gepäckstücke an Bord sei somit explodiert. Das Flugpersonal hatte häufig Mühe, dies dann ordnungsgerecht zu verstauen.

Kleines Handgepäckstück an Bord erlaubt

Trotz der Gepäckänderungen dürfen Reisende ein kleines Handgepäck mit an Bord nehmen, was die Maße 35 x 20 x 20 Zentimeter nicht übersteigt. Somit stellt die Airline sicher, dass Passagiere stets ihre Medikamente, ihre Geldbörse und sonstige wichtige Habseligkeiten mit sich führen können. Zudem hat Ryanair das zulässige Gewicht für aufzugebendes Gepäck von 15 Kilo auf 20 Kilo erhöht. Übergroßes Gepäck wird am Flugsteig zurückgewiesen. Passagiere haben dann die Möglichkeit, dieses gegen eine Gebühr von 50 Euro im Frachtraum mit aufzugeben.

Höchstmaße Handgepäck

Die Handgepäckstücke, die kostenfrei am Gate aufzugeben sind, dürfen die Höchstmaße von 55 x 40 x 20 Zentimeter und ein zulässiges Höchstgewicht von 10 Kilogramm nicht übersteigen. Allenfalls gilt dieses Gepäck dann als reguläres aufzugebendes Gepäck und kann Gebühren verursachen.

Quelle: ryanair.com

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener