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Laut Medienberichten soll die „kalte Progression“ in diesem Jahr doppelt so stark steigen wie die Löhne steigen werden. Nach Angaben von Medienberichten, die sich auf Aussagen und Berechnungen des Bundes der Steuerzahler stützen, plant die Union diese Erhöhung der Steuern abzuschaffen.

Somit würde beispielsweise ein Ehepaar mit einem Einkommen von 3.500 Euro brutto, die eine Lohnerhöhung von drei Prozent erhalten, 7,4 Prozent mehr Steuern zahlen. Deutlich mehr als sie vorher gezahlt hätten. Demzufolge würde die Gehaltserhöhung für das Ehepaar eher die Folge haben, dass sie weniger Geld zur Verfügung haben als sie vor der Lohnerhöhung gehabt hätten.

Ebenso würde es einem Arbeitnehmer gehen, der 2.000 Euro brutto verdient und eine Erhöhung seines Gehaltes um drei Prozent erhält. Hier würde der Fiskus mit 6,5 Prozent mehr Steuerbelastung zugreifen. Demzufolge hat auch hier der Arbeitnehmer weniger in der Tasche als er vor der Gehaltserhöhung hatte.

Gemäß dem stellvertretenden Vorsitzenden der Union im Bundestag, Michael Fuchs, soll das Thema „kalte Progression“ nach der Regierungsbildung zeitnah diskutiert werden. Schon damals hatten sie einen Entwurf zum Abbau der kalten Progression beim Bundesrat eingereicht, der jedoch dort verworfen wurde. Nun soll der Entwurf noch einmal überarbeitet werden und erneut beim Bundesrat eingereicht werden.

Quelle: focus.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener