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Im öffentlichen Dienst kam es heute, am 27. März 2014, zu massiven Warnstreiks auf Bundesebene. Besonders die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen waren betroffen. Es kam zu zahlreichen Flugstreichungen, zu Ausfällen im öffentlichen Personenverkehr und zu Schließungen von Kitas.

Mit den Streikaktionen versuchen die Gewerkschaften und die Beschäftigten in Bund und Kommunen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Diese sollen die Forderungen der Gewerkschaften nachgeben und somit das Gehalt für die Mitarbeiter um 3,5 Prozent anheben. Zusätzlich soll ein Sockelbetrag von 100 Euro pro Monat gezahlt werden.

Insgesamt waren etliche große Flughäfen in Deutschland betroffen. Allein bei der Lufthansa gab es massive Flugstreichungen. Einkommende Flüge, etwa aus den USA, konnten am Frankfurter Flughafen so gut wie nicht landen.

Aber auch die Flughäfen München, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln Bonn und Stuttgart waren betroffen. In München wurde der Betrieb nahezu komplett lahm gelegt. Bei den restlichen Flughäfen kam es ebenso zu etlichen Annullierungen.

Aufgrund der massiven Flugausfälle setzte die Bahn am heutigen Tag zusätzliche Züge an wichtigen Knotenpunkten ein. Bisher sind alle verfügbaren Züge der Deutschen Bahn im Einsatz. Auch die Mitarbeiterzahl der Bahn wurde entsprechend des Bedarfs aufgestockt. Bahnbeschäftigte stehen den Gästen vor allem an größeren Bahnhöfen für Auskunftszwecke und Hilfestellungen zur Verfügung.

Quelle: deutschlandfunk.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener