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Der erste Verhandlungstag der Tarifrunde endete heute in Potsdam ohne ein Angebot der Arbeitgeber. Die Gewerkschaften fordern einen Sockelbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Gehalt.

GEW-Vorsitzende Marlis Tepe kündigte daraufhin Warnstreiks an, die schon am Montag beginnen können: "Jetzt machen wir Druck. Die Beschäftigten werden in den Betrieben mit ersten Aktionen auf die Abwehrhaltung der Arbeitgeber antworten." An den Warnstreiks werden sich auch die Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Einrichtungen beteiligen. Sie kämpfen für eine Bezahlung, die den Anforderungen an den Beruf und der Qualität ihrer Arbeit entspricht.

Dort mangele es schon jetzt an qualifizierten Fachkräften. „Deshalb müssen wir in diesen Berufen besser bezahlen, um sie attraktiver zu machen. Wir müssen auch finanzielle Anreize setzen, damit sich mehr junge Menschen für diese Berufe entscheiden" sagte Tepe.

Weitere Informationen zur Tarifrunde und zu den Aktionen gibt es wie immer auf der GEW-Tarifseite:

http://www.oeffentlichen-dienst.de/oeffentlichen-dienst.html?task=weblink.go&id=1

 

Potsdam, den 13.03.2014

Oliver Brüchert

 

GEW-Hauptvorstand

Reifenberger Str. 21

60489 Frankfurt

Tel. 069-78973-0

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TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener