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100 Euro plus 3,5 Prozent für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen

Die GEW hat am Montag ihre Tarifforderung für die anstehenden Tarifverhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) beschlossen und am heutigen Dienstag die gemeinsame Forderung mit ver.di und den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vorgestellt.

Gemeinsam wollen die Gewerkschaften sich auf das Ziel einer deutlichen Gehaltserhöhung konzentrieren. Darüber hinaus soll der jährliche Urlaubsanspruch für alle Beschäftigten 30 Tage betragen. Das Tarifergebnis soll auf die Beamtinnen und Beamten des Bundes übertragen werden. Außerdem sollen sachgrundlose Befristungen tarifvertraglich ausgeschlossen werden.

Die Entgeltforderung umfasst einen Sockelbetrag von 100,- Euro und zusätzlich eine lineare Erhöhung um 3,5 Prozent. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten würde das für die Entgeltgruppe 9 Stufe 3 eine Erhöhung des monatlichen Tabellenentgelts um 191,55 Euro bedeuten, das entspricht einer prozentualen Steigerung von 7,15 Prozent.

Die Verhandlungen beginnen am 13. März in Potsdam. Sollten die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, haben die Gewerkschaften angekündigt, dass sie die Beschäftigten zu Warnstreiks aufrufen werden.

 Aktuelle Informationen zur Tarifrunde: http://www.gew-tarifrunde-tvoed.de/

 

Berlin, den 11.02.2014
Oliver Brüchert
GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
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TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener