Der Zehn-Punkte-Plan - von der Arbeitsagentur zur Bekämpfung des immer größer werdenden Fachkräftemangels aufgestellt – soll bis 2025 mehrere Millionen Arbeitskräfte durch eine verbesserte Bildungs- und Arbeitspolitik generieren. Dafür sollen verstärkt Frauen gefördert und in die Arbeitswelt integriert werden, um somit zusätzlich drei Millionen Arbeitskräfte zu gewinnen.

Längere Wochenarbeitszeiten werden eingeführt

Ebenso sollen, laut des Zehn-Punkte-Plans, längere Wochenarbeitszeiten von zwei Stunden eingeführt sowie die Quote der Schulabbrecher gesenkt werden. Dabei werden Schüler, Auszubildende und Studenten berücksichtigt.

Zuwanderung von Fachkräften gewünscht

Ein weiteres Kriterium des Zehn-Punkte-Plans sieht eine gesteuerte Zuwanderung von bis zu 800.000 ausländischen Fachkräften vor, da laut Behördenvorstand Raimund Becker sich „das Problem ohne Zuwanderung nicht lösen“ lässt. Damit meint er die Folgen des demographischen Wandels. Über Pläne für eine Vereinfachung der Zugangsregeln wird derzeit noch von der Bundesregierung erörtert.

Warnung vor Fachkräftemangel

Die Bundesagentur für Arbeit hingegen warnt vor den Folgen des Fachkräftemangels. Sollten zukünftig nicht genügend Fachkräfte dem deutschen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, so wird Deutschland als Wirtschaftsstandort mit hinreichenden Konsequenzen zu kämpfen haben. Fachkräfte sind vor allem in den technischen Berufen, wie im IT-Bereich, besonders stark nachgefragt. Aber auch Chemker, Physiker und andere Naturwissenschaftler werden gesucht.

 

Quelle: focus.de

 

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TVöD: Tarifvertrag 2020, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener