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Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdL) hatte mitgeteilt, dass sie ihre Streikaktionen bis zum Freitag, den 24.02.2012, 23 Uhr, ausweiten wird. Bereits in der vorherigen Woche kam es zu Streikaktionen, die zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen von Flügen führte.

Allein die Lufthansa musste jeden dritten Flug streichen. Am Montag, den 20.02.2012, musste die Airline erneut 200 Flüge streichen, am Dienstag 160. Besonders betroffen sind innerdeutsche und europäische Flugverbindungen. Die Gewerkschaft fordert für die rund 200 beschäftigten Vorfeldlosten eine Lohnerhöhung von bis zu 70 Prozent. Der Arbeitgeber Fraport AG empfindet diese Forderung als viel zu überzogen. Er lehnte vor etwa drei Wochen eine Schlichtung ab. Seitdem ist nach Empfinden von Fraport die Gewerkschaft mit ihrer Forderung nach mehr Entgelt deutlich höher gegangen.

Fraport konnte bisher die Auswirkungen durch kurzfristig angelerntes Aushilfspersonal eindämmen. Viele Flüge konnten trotz Arbeitsniederlegung starten und landen. Für festsitzende Flugreisende wurden Feldbetten auf dem Frankfurter Flughafen aufgestellt. Die Lufthansa bietet ihren Passagieren an, kostenlos auf andere Flüge umzubuchen oder mit der Deutschen Bahn weiterzureisen. 

Quelle: fr-online.de

Siehe auch:

Video: 24 Stunden Streik am Flughafen Frankfurt
Streik am Frankfurter Flughafen auch am Freitag geplant

 

 


 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener