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Lehrer in Baden-Württemberg

Noch bis 11. September sind die Schulen in Baden-Württemberg wegen der Ferienzeit geschlossen. Danach beginnt für viele Lehrer wieder der Schulalltag. Auch der Lehrermangel gehört dazu. Wie so oft, müssen auch in dem neuen Schuljahr wieder Lehrer von anderen Schulen sich gegenseitig aushelfen.

Zudem testet das Bundesland nun einen anders gestalteten Religionsunterricht. Evangelische und katholische Religionslehrer wechseln sich nun zu jedem neuen Schuljahr ab, wie das Erzbistum Freiburg bekannt gab.

Die GEW und die Pädagogischen Hochschulen fordern längere Studienzeiten für Grundschullehrer. Die Semester sollen auf 10 ausgeweitet werden, so wie bereits schon jetzt bei allen anderen Lehrern dies der Fall sei. Grund ist der Vorwurf, Grundschullehrer seien schlechter ausgebildet.

Lehrer in Bayern

Ein Lehrer für Biologie und Chemie am Gymnasium Seligenthal fordert im Rahmen eines Gerichtsprozesses von der katholischen Kirche eine Rente in Höhe der Beamtenpension. Er gibt dabei an, dies sei eine der Versprechungen, die die Kirche bei der Einstellung des Lehrers gemacht hatte. Dabei geht es bei ihm um einen Differenzbetrag von rund 1.600 Euro pro Monat. Insgesamt sind 2.500 Lehrer an katholischen oder evangelischen Schulen betroffen.

In Bayreuth werden die Schulen zurzeit saniert. Die Stadt hat dazu rund 600.000 Euro bereitgestellt. Die Sanierungen sind an jeder Schule verschieden. An der einen Schule wird ein neuer Aufzug montiert, an der anderen wird die Turnhalle samt Umkleideräume und Sanitäranlagen saniert und an einer anderen Schule wiederum wird ein zweiter Rettungsweg gebaut. Im Bundesland Bayern werden insgesamt zurzeit 1.300 Baumaßnahmen an öffentlichen Schulen vollzogen. Insgesamt gibt es in Bayern 4.800 Schulen. In München ist zurzeit das größte Schulbauprogramm in ganz Deutschland zu Gange. In den nächsten 4 Jahren werden etwa 3,8 Milliarden Euro für 80 Schulen ausgegeben, wie die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes BLLV, Simone Fleischmann, erklärte.

Des Weiteren hat Bayern beschlossen, Frühpensionierungen zu stoppen. Alle Anträge für Februar 2018 sollen abgelehnt werden, wie ein Sprecher des Kultusministeriums mitteilte. Grund dafür sei der erhebliche Lehrermangel an Grund- und Mittelschulen in Bayern.

Lehrer in Berlin

Das neue Schuljahr beginnt in Berlin am 04. September. Mehr denn je werden ungelernte Lehrkräfte für den Unterricht eingestellt. Etwa 40 Prozent der neu eingestellten Lehrer in Berlin sind Quereinsteiger, wie der stellvertretende GPR-Vorsitzende Dieter Haase mitteilte. Nur jede zweite offene Stelle an Grundschulen konnte im Schuljahr 2017 / 2018 mit einer qualifizierten Lehrkraft besetzt werden. Hier liegt die Quereinsteigerquote bei neu eingestellten Lehrkräften bei 53 Prozent. Grund dafür waren mitunter die jahrelangen Ablehnungen der beiden großen Universitäten FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin, die fast nur Oberschullehrer für ein Studium zuließen, wie Haase erklärte. Im Jahr 2016 konnte man dann das Ausmaß der Ablehnungen erkennen. Damals waren bereits ein Drittel der neu eingestellten Lehrer Quereinsteiger.

Der Senat wird zum neuen Schuljahr 2017 / 2018  die Inklusion an den Grundschulen einführen. Zukünftig sollen nun alle Schüler gemeinsam, ob mit Behinderung, mit überdurchschnittlichen Leistungen oder Lerneinschränkung, in Regelklassen unterrichtet werden.

Lehrer in Brandenburg

In Brandenburg sind 500 Lehrer in Rente gegangen. Das Land hat neue Lehrkräfte eingestellt, jedoch fehlen immer noch 107 Lehrer im Land. Insgesamt benötigt Brandenburg 1.150 Lehrer, wobei bisher 723 Lehrerinnen und 280 Lehrer eingestellt wurden. „Wir sind auf einem guten Weg, und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dem Beginn des neuen Schuljahres alle Schulen angemessen mit Personal ausstatten können“, teilte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) mit, denn in Brandenburg werden für neu eingestellte Lehrer attraktive Verträge geboten. Neue Lehrer mit einer Befähigung für die Sekundarstufe I werden verbeamtet und nach A 13 besoldet. Somit hätten sie etwa 450 Euro mehr in der Tasche als angestellte Lehrer.

Die Anzahl der Privatschulen wird sich im Schuljahr 2017 / 2018 erhöhen. Grund dafür ist die hohe Nachfrage und die gestiegene Schülerzahl. Genaue Zahlen liegen dem Bildungsministerium jedoch noch nicht vor, da die Genehmigungen für die neuen Schulen noch ausstehen.

Bei einer festlichen Veranstaltung in Potsdam wurden 50 Lehrer aus dem Land für den „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis“ nominiert. 18 Lehrer konnten den Preis für herausragende Arbeit am Ende entgegennehmen.

Lehrer in Bremen

Für die Schuljahre 2017/2018 und 2019/2020 will Bremen mehr als 230 Millionen Euro zusätzlich in die Bildung stecken. Zum Schuljahresbeginn 2017 / 2018 wurden in Bremen 269 Lehrer neu eingestellt, wie das Bildungsministerium bekannt gab. Unter den 269 neuen Lehrkräften sind 27 Sonderpädagogen und 55 Vorkurs-Lehrkräfte, die Kinder aus Zuwanderfamilien unterrichten sollen. 148 Lehrer gingen in Pension oder schieden aus anderweitigen Gründen aus dem Schulleben aus.

In Bremen existiert momentan ein Sanierungsstau in den Schulen. Insgesamt wurden nun zu Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 auch noch 12 kaputte Tafeln entdeckt, die von der Wand fallen könnten. Bremen hat einen großen Bedarf an Schulsanierungen. Insgesamt soll sich der Sanierungsbedarf an Schulen auf rund 675 Millionen Euro beziffern, wie der Senat bekannt gab.

Bremen hat das Unterrichtsfach Chinesisch eingeführt. Im Jahr 2019 soll es erstmals zu Abiturprüfungen kommen. Ab 2018 können Bremer Schüler in den Osterferien an einer Bildungsreise nach China für zwei Wochen teilnehmen. Es wird ein Kulturprogramm in Peking geben, wobei der Fokus auf den Spracherwerb gelegt werden wird. Die Schüler sollen dafür Schulen besuchen und in Gastfamilien untergebracht werden.

Lehrer in Hamburg

In Hamburg kommt es im Schuljahr 2017/2018 zu einem erheblichen Anstieg von Schülern. Rund 251.000 Schüler werden im neuen Schuljahr an den allgemeinbildenden Schulen und den Berufsschulen unterrichtet werden. Im Schuljahr 2016/2017 waren es noch 246.040 Schüler. Die staatlichen allgemeinbildenden Schulen erleben einen Schüleranstieg von 4.400 auf 176.630 Schüler. Damit gilt dieser Wert als Rekord. Im Schuljahr 2012/2013 waren es rund 12.000 Schüler weniger. Um den massiven Schüleranstieg bewältigen zu können, hat Hamburg auch die Zahl seiner Pädagogen aufgestockt. Die Zahl der Lehrer an staatlichen allgemeinbildenden Schulen erreicht ein Rekordhoch von 15.516 Vollzeitlehrern, 260 mehr Lehrer als im Schuljahr 2016/2017 und 1.800 mehr Lehrkräfte als noch vor fünf Jahren. Insgesamt sind an Schulen in Hamburg im Schuljahr 2017/2018 nun 20.237 Lehrer beschäftigt. Dies sei ebenso ein Rekord, denn Hamburg konnte bisher seine Marke von 20.000 Lehrkräften im städtischen Schulsystem nicht brechen.

Die Methode „Schreiben nach Gehör“ wurde in Hamburg an den Schulen vom Kultusministerium unterbunden, da diese Methode zweifelhaft erscheint.

Erklärvideos auf Youtube, die von Hamburger Lehrern selbst verfasst werden, finden bei den Schülern immer mehr Anklang. Ein 38-jähriger Lehrer hat bereits 7.000 Abonnenten.

Lehrer in Hessen

Die GEW fordert für Grundschullehrer in Hessen eine Hochstufung der Besoldungsgruppe von A 12 auf A 13. Gemäß Berechnungen der GEW soll ein Lehrer an einer Grundschule im Land etwa 250.000 Euro brutto weniger verdienen pro Jahr als ein Lehrer an einem Gymnasium oder einer Förderschule. Die Gewerkschaft fordert demnach die Hochstufung von Grundschulehrern, da sie pädagogisch gleichwertige Arbeit wie Lehrer an anderen Schulformen leisten. Dies sei dann auch ein Anreiz für Neueinstellungen, denn schon jetzt im Schuljahr 2017/2018 konnten 100 Lehrerstellen an Grundschulen nicht besetzt werden.

Ab dem 01. Januar 2018 können in Hessen rund 90.000 Beamten, 45.000 Tarifbeschäftigten und 10.000 Auszubildende kostenfrei mit dem Bus und der Bahn durch das Land fahren. Möglich macht dies eine Jahreskarte, die ab dem 01. Januar 2018 eingesetzt werden kann. Auch Lehrer gehören zu den Begünstigten. Das Land hat durch das kostenfreie Jobticket für die Beschäftigten Mehrausgaben in Höhe von 51 Millionen Euro zu tragen.

Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern geht das Schuljahr 2017/2018 los. Gleichzeitig wurden 146 Referendare, die ihren Vorbereitungsdienst antreten, auf Probe verbeamtet. Das Land stellt immer zum 01. Februar und 01. August eines Jahres Pädagogikstudenten ein. Der nächste Einstellungstermin für Referendare ist demnach der 01. Februar 2018.

Im Land werden vor allem Sonderschullehrer gesucht. Etwa 60 Prozent der rund 11.000 Lehrkräfte sind über 50 Jahre alt und werden in nicht allzu langer Zeit aus dem Schuldienst ausscheiden. Nachwuchs ist somit dringend gefragt. Mecklenburg-Vorpommern verbeamtet inzwischen Junglehrer, um freie Stellen schneller besetzen zu können. Einen positiven Anstieg konnten Grundschulen verzeichnen. Hier stieg die Anzahl der Grundschullehrer an.

Vermehrt ist das Bildungsministerium derzeit in Facebook aktiv, um neue Lehrer anzuwerben. In vier Wochen haben sich allein über 15.000 Lehrer für die freien Lehrerstellen interessiert, von denen 600 auch eine Bewerbung schrieben. Demnach sollten Lehrer nun auch in Facebook nach Jobangeboten schauen.

Lehrer in Niedersachsen

Auch hier fordert die GEW die Anhebung der Besoldung für Lehrer an Grundschulen auf das Niveau von Gymnasiallehrern. Junglehrer an Gymnasien verdienen etwa 500 Euro pro Monat mehr als Grundschullehrer.

Zudem will die CDU eine Zusatzprämie in Höhe von 250 Euro für Lehrer pro Monat zahlen, die an kleineren Grundschulen, auf dem Land oder in Städten mit Brennpunkten eine Stelle als Schulleiter übernehmen.

Des Weiteren soll es in diesem Schuljahr 2017/2018 eine Einstellungsgarantie für Referendare im Vorbereitungsdienst geben. Die massiven Stundenausfälle sollen dabei minimiert werden. Das Programm soll bis 15. Oktober 2017 durchgesetzt werden.

Lehrer in Nordrhein-Westfalen

Am 30. August 2017 beginnt das Schuljahr 2017/2018 für rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche, darunter 151.000 Erstklässler. Doch dem Land fehlen, wie anderen Bundesländern auch, Lehrer. NRW schrieb für das Schuljahr 2017/2018 5.407 Stellen aus und konnte jedoch nur 2.139 Stellen besetzen.

Das Turbo-Abitur wird in der Anzahl zurückgefahren. Stattdessen soll das Abitur nach neun Gymnasialjahren (G9) wieder vermehrt für das Schuljahr 2019/20 eingeführt werden. Bis zum Sommer 2018 will die Regierung ein neues Schulgesetz diesbezüglich erlassen.

An vielen Schulen in NRW sollen im Schuljahr 2017/2018 auch die Sanitäranlagen und die Infrastruktur saniert werden. Die Regierung hält dafür zwei Millionen Euro bereit.
Für muslimische Schüler wird schrittweise der Religionsunterricht eingeführt. Betroffen sind etwa 364.000 Schüler. Dafür werden im Schuljahr 2017/2018 211 Lehrer an 234 Schulen für 19.400 Schülern eingesetzt.

Lehrer in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist eine Bildungsdebatte entbrannt. Das Ministerium teilt mit, es gäbe genügend Lehrer im Land und es konnte jede Planstelle besetzen, Elternbeiräte und Schulleiter behaupten das Gegenteil, das Land würde im Schulsystem sparen. Gewerkschaften sehen einen Lehrermangel, das Land hingegen teilt mit, es konnte vermehrt Lehrer einstellen.

Zum neuen Schuljahr 2017 / 2018 wird an vier weiteren Grundschulen der Ganztagsunterricht eingeführt. Betroffen sind die Grundschulen in Mainz, Böbingen-Gommersheim (Südliche Weinstraße), Trier-Feyen und St. Goarshausen. Damit steigt die Anzahl der Ganztagsschulen auf 730, wobei 107 Schulen den Ganztagsunterricht als Pflicht für Schüler eingeführt haben.

Die Landesärztekammer will ein Programm für Lehrer ausarbeiten, um Schüler mehr Bewusstsein für die Gesundheit näher zu bringen. Gesundheitsrelevante Themen könnten dann von Lehrern in die schulischen Lehrpläne und in den Unterricht aufgenommen werden. Zudem könnte auch ein eigenes Unterrichtsfach „Gesundheit“ in Rheinland-Pfalz eingeführt werden. Die Landesärztekammer will das Programm dem Schulministerium zukommen lassen.

Lehrer in Saarland

Um den Lehrermangel im Land abzubauen, stellt Saarland nun auch Lehrer während des Schulbetriebs und auch zum zweiten Schulhalbjahr 2017/2018 ein. Die Bewerbungen sollten für eine Bewerbung für das zweite Schulhalbjahr 2017/2018 ab dem 01. Februar 2018  bis zum 30. September 2017 eingegangen sein.

Rund 8.000 Erstklässler wurden zum neuen Schuljahr eingeschult, dies entspricht 500 Kinder mehr als zum Schuljahr 2016/2017. Ebenso wurden an den saarländischen Schulen insgesamt 250 neue Lehrer eingestellt.

Ab dem Schuljahr 2018/2019 will der Saar-Bildungsministers Ulrich Commerçon (SPD) die Fremdsprachen Arabisch, Türkisch und Russisch als ordentliche Unterrichtsfächer einführen. Dies stößt jedoch bisher auf heftige Diskussionen.

Lehrer in Sachsen

In Sachsen werden auch während des Schuljahres 2017/2018 Lehrer eingestellt. Das Einstellungsverfahren für Lehrer wird fortgesetzt, denn 102 freie Stellen sind noch zu vergeben. Von den 102 Stellen sind 37 an Grundschulen, 40 an Oberschulen und 25 an Förderschulen noch zu besetzen. Die Einstellung soll dann zum 01. Oktober 2017 erfolgen, wie das Kultusministerium mitteilte.

Sachsen bleibt weiterhin, zum 12. Mal in Folge, auf dem Spitzenrang beim bundesweiten Bildungsmonitor, einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Demnach liegt Sachsen mit 70,4 Punkten vor Thüringen mit 63,8 und Bayern mit 61,4 Punkten.

Das Landeskirchenamt lädt Lehrer zum Schuljahresbeginn zum Pädagogen-Gottesdienst ein. Dabei sollen sich Lehrer stärken und motivieren können.

Lehrer in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat zum Schuljahr 2017/2018 etwa 160 neue Lehrer verbeamtet. Weitere Lehrer wurden eingestellt. Allerdings sind immer noch freie Stellen zu besetzen.

Das Land will Angebote zum Ganztagsschulunterricht ausbauen, denn bisher belegt Sachsen-Anhalt den letzten Platz im bundesweiten Vergleich. Spitzenreiter hingegen ist Sachsen. Vor allem Angebote im Hort sollen nachgebessert werden.

Lehrer in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein will wieder die Schreibschrift an Grundschulen einführen. Wie die neue Bildungsministerin Karin Prien (CDU) mitteilte, haben immer mehr Schüler mit unzureichenden motorischen Fähigkeiten zu kämpfen. Grund dafür sei auch der Fortschritt der Technik, denn viele Kinder schreiben nur noch auf dem Smartphone oder am PC. "Die neue Landesregierung will deshalb den Fokus auf die Grundschulen richten", teilte Prien mit.

Schleswig-Holstein will die Entscheidung über die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren den Gymnasien überlassen. Da kein einheitlicher Weg von der Landesregierung vorgegeben wird, kann es in Schleswig-Holstein dann beide Abitur-Formen geben: Das Abitur nach 13 Schuljahren und das Turbo-Abitur.

Lehrer in Thüringen

Regelschullehrer in Thüringen werden ab 2018 mehr Geld erhalten, egal ob sie eine Ausbildung in der DDR oder in der BRD abgeschlossen haben. Eine Ausnahme bildet jedoch der Ein-Fach-Lehrer, der von der Erhöhung ausgeschlossen ist. Regelschullehrer erhalten ab 2018 eine ruhegehaltsfähige Zulage in Höhe von 50 Prozent der Differenz der Besoldungsgruppen A12 und A13. Wie die Bildungsstaatssekretärin Gabi Ohler mitteilte, ergibt sich durch die Anhebung ein Mehrbetrag von 255,92 Euro für die Lehrer, wenn man die Besoldungstabellen des Jahres 2018 heranzieht.

Erstmals verbeamtet Thüringen seine Lehrer wieder. Die ersten 50 Lehrkräfte erhielten bereits ihre Ernennungsurkunde. Einige der verbeamteten Lehrer werden im Schuljahr 2017/2018 erstmals als Lehrer tätig werden. Weitere Verbeamtungen werden folgen, wie das Ministerium bekannt gab. Eine Verbeamtung in Thüringen ist bis zum 47. Lebensjahr möglich.

Schulferien 2018

Nachfolgend sind die Schulferien für das Schuljahr 2017/2018 und das Schuljahr 2018/2019 dargestellt.

Bundesland Winter Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten
Baden-Württemberg - 26.03. - 06.04. 22.05. - 02.06. 26.07. - 08.09. 29.10. - 02.11. 24.12. - 05.01.
Bayern 12.02. - 16.02. 26.03. - 07.04. 22.05. - 02.06. 30.07. - 10.09. 29.10. - 02.11. / 21.11. 22.12. - 05.01
Berlin 05.02. - 10.02. 26.03. - 06.04. 30.04. / 11.05. / 22.05. 05.07. - 17.08. 22.10. - 02.11. 22.12. - 05.01.
Brandenburg 05.02. - 10.02. 26.03. - 06.04. - 05.07. - 18.08. 22.10. - 02.11. 22.12. - 05.01
Bremen 01.02. - 02.02. 19.03. - 03.04. 30.04. / 11.05. / 22.05. 28.06. - 08.08. 01.10. - 13.10. 24.12. - 04.01.
Hamburg 02.02. 05.03. - 16.03. / 30.04. 07.05. - 11.05. 05.07. - 15.08. 01.10. - 12.10. 20.12. - 04.01.
Hessen - 26.03. - 07.04. - 25.06. - 03.08. 01.10. - 13.10. 24.12. - 12.01.
Mecklenburg-Vorpommern 05.02. - 16.02. 26.03. - 04.04. 11.05. / 18.05. - 22.05. 09.07. - 18.08. 08.10. - 13.10. / 01.11. - 02.11. 24.12. - 05.01.
Niedersachsen 01.02. - 02.02. 19.03. - 03.04. 30.04. / 11.05. / 22.05. 28.06. - 08.08. 01.10. - 12.10. 24.12. - 04.01.
Nordrhein-Westfalen - 26.03. - 07.04. 22.05. - 25.05. 16.07. - 28.08. 15.10. - 27.10. 21.12. - 04.01.
Rheinland-Pfalz - 26.03. - 06.04. - 25.06. - 03.08. 01.10. - 12.10. 20.12. - 04.01.
Saarland 12.02. - 17.02. 26.03. - 06.04. - 25.06. - 03.08. 01.10. - 12.10. 20.12. - 04.01.
Sachsen 12.02. - 23.02. 29.03. - 06.04. 11.05. / 19.05. - 22.05. 02.07. - 10.08. 08.10. - 20.10. 22.12. - 04.01.
Sachsen-Anhalt 05.02. - 09.02. 26.03. - 31.03. / 30.04. 11.05. - 19.05. 28.06. - 08.08. 01.10. - 12.10. 19.12. - 04.01.
Schleswig-Holstein - 29.03. - 13.04. 11.05. 09.07. - 18.08. 01.10. - 19.10. 21.12. - 04.01.
Thüringen 05.02. - 09.02. 26.03. - 07.04. 11.05. 02.07. - 11.08. 01.10. - 13.10. 21.12. - 04.01.

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener