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Nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot der Arbeitgeber GEW weitet Warnstreiks aus

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde zum TVöD, die heute in Potsdam zu Ende ging, haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Erneut bezeichneten sie die Forderungen der Gewerkschaften als unbezahlbar und sperrten sich vehement gegen den Mindestbetrag von 200 Euro.

Die VKA verpasste darüber hinaus die Chance, endlich den Weg frei zu machen für Verhandlungen über eine tarifliche Eingruppierung der kommunalen Lehrkräfte. „Immerhin wird die Mitgliederversammlung der VKA sich während der dritten Verhandlungsrunde im April mit dem Thema befassen“, kommentierte GEW-Verhandlungsführer Daniel Merbitz die schleppenden Verhandlungen.

Nun müssen die Kolleginnen und Kollegen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die GEW wird die Tarifbeschäftigten in den städtischen Kitas, an den kommunalen Schulen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen zu ganztägigen Warnstreiks aufrufen. „Nach Ostern werden die Warnstreiks flächendeckend ausgeweitet“, kündigte Merbitz an.

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 15. und 16. April in Potsdam statt.

Oliver Brüchert

GEW-Hauptvorstand

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener