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Wenn es nach der CDU geht, sollen Ärzte im Jahr 2013 auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, und zwar zugunsten für Pfleger. Gehaltserhöhungen sollen für Ärzte vorerst nicht durchgesetzt werden. Dies ist das Ziel der CDU unmittelbar vor den anstehenden Tarifverhandlungen. Für den Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, ist dies eine „politische Schnapsidee“. Für den Marburger Bund, der sechs Prozent Gehaltserhöhung für die Ärzte fordert, ist diese Forderung nur „kalkulierte Effekthascherei“.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht in der sechs Prozent Forderung der Ärztegewerkschaft nur eine „Luftbuchung“, da wegen des Haushalts keine derartigen Prozente für Gehaltserhöhungen realisiert werden können. Auch kann nicht mehr Personal eingestellt werden. Dies lasse der Haushalt nicht zu.

Neben der sechsprozentigen Einkommenserhöhung wird unter anderem auch ein Sonderprogramm gefordert, was etwa 15.000 neue Arbeitsstellen für Krankenschwestern und Krankenpfleger umfasst. Zugleich sollen Ärzte im Jahre 2013 auf Gehaltsanhebungen verzichten.

Quelle: welt.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener