Entwicklung Arbeitsmarkt in Deutschland 2000-2011

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 2.75 (2 Votes)
AddThis Social Bookmark Button
Die Arbeitsmarkt-Situation in Deutschland hat sich angesichts der vorliegenden Zahlen und Daten der Bundesagentur für Arbeit seit 2000 zunehmend gebessert. Die Arbeitslosenquote ist seit 2005 bis 2011 in Ost und West erheblich zurückgegangen. 

Zuvor ab dem Jahre 2000 stieg sie bis 2005 rasant an, wobei sie 2005 mit 11,7 Prozent ihren Höhepunkt in dem Zeitraum 2000 – 2011 erreichte. Im Juli 2010 waren dagegen 7,6 Prozent der Bundesbürger ohne Job. Ein Jahr später im Juli 2011 sank sie erneut um 0,6 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent. Dabei ist der Unterschied zwischen Ost und West beachtlich.

Während die Arbeitslosenquote im März 2011 in Ostdeutschland 12,4 Prozent betrug, waren gerade einmal 6,4 Prozent Bundesbürger in Westdeutschland ohne Job. Im Juli 2011 sank die Arbeitslosenquote in Ostdeutschland um 1,4 Prozentpunkte auf 11,0 Prozent, in Westdeutschland um 0,5 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Der Abfall der Arbeitslosenquote ist in der Sommersaison nichts ungewöhnliches, da im Sommer im Durchschnitt durch den Tourismus, die Wetterbedingungen und die Ferienzeit mehr Arbeitsmöglichkeiten gegeben sind. Zur Herbst- bzw. Wintersaison ist dann wieder ein Anstieg der Arbeitslosenquote zu beobachten, da unbeständiges Wetter zu Ausfällen, beispielsweise in der Baubranche und in der Gartenbaubranche, führen.

Dass sich der Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik allmählich erholt, macht sich auch bei der Arbeitslosenquote der Jugendlichen unter 25 Jahren bemerkbar. Auch da ist ein Rückwärtstrend zu verzeichnen. Seit Juli 2010 bis Juli 2011 ist die Arbeitslosenzahl um 1,0 Prozent auf 6,6 Prozent gesunken.

Quelle: tagesschau.de

Arbeitslosigkeit Statistik (Zahlen und Quoten)

Quelle: tagesschau.de

Siehe auch:

Die Arbeitslosenzahlen 2000 – 2010 - 2011 Ost und West im Überblick

TVöD: Tarifvertrag 2012/2013/2014 - Öffentlicher Dienst | Forum - Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener