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Zu Ende des Jahres geben die Krankenversicherungen die Prämien für das kommende Jahr 2013/14 bekannt, immer häufiger steigen diese an, 10 bis 20 Prozent sind keine Seltenheit. Aber es gibt Entwarnung für viele Privatversicherte, denn viele Tarife bleiben in diesem Jahr stabil.

Freuen können sich Kunden der Arag, für die Tarife 220, 230, 240, die Kinder-Tarife 520, 528, 529, 540 sowie 548 und 549 für Kinder und Jugendliche gibt es Stabilitätsgarantie. Auch Axa-Kunden sind in den wichtigsten Vital-Tarifen bis Januar 2014 vor Beitragssteigerungen geschützt. Dort sollen lediglich die Tagesgeldtarife steigen. In den VA/VS/VD , so wie den Easyflex- und Beamtentarifen der Barmenia steigen die Kosten für den Versicherten ebenso nicht, die DKV garantiert gar eine Preisstabilität bis 31.03.2014. Neu- und Bestandskunden der Gothaer können sich über gleichbleibende Tarife Media Start 1, 2 so wie Max 2 bis Ende nächsten Jahres freuen.

Die Hanse Merkur behält die Tarife Start Fit mit 600 Euro Selbstbehalt (Tarife KVG3/KVE3), die Tarife KV1 und KV4 sowie die Ein- und Zweibettzimmertarife PS1, PS2, Clinic A, Clinic U bei und auch die Süddeutsche Krankenversicherung setzt auf Preiskontinuität, in dem lediglich folgende Änderungen angekündigt wurden: Für Männer wird es in den Tarifen A 80 B, AZ sowie im S 103 teurer – für Frauen in den Tarifen A 210 und A 220. Das Gros der Prämien bleibt damit stabil, lediglich einige Zusatzversicherungen können noch preislich angepasst werden.

Bei der Signal Iduna wird lediglich der Tarif VSG100 angepasst, nur für Neukunden werden die Prämien angehoben. Die Concordia Versicherung gibt ebenfalls Tarifgarantie bis Ende 2013, lediglich die Tarife AV2 für Männer/Frauen/Kinder, ZV2 für Männer und Kinder, SZ1 für Frauen sowie SZ2, SZ PLUS, SZB für Männer werden teurer.

Falls Ihre Krankenversicherung nicht unter den gleichbleibenden Tarifen gelistet ist, erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Versicherungsvertreter danach. Oft sind die Beiträge noch in der Prüfung, wobei in diesem Fall völlig offen ist, ob sie gleich bleiben, erhöht werden oder für Sie eventuell sogar günstiger. Bei ungewolltem Kostenanstieg raten Experten stets zu Tarifwechsel. Setzen Sie sich dafür mit Ihrer Kasse in Verbindung. Reagiert diese innerhalb von 14 Tagen nicht auf Ihre Anfrage, wenden Sie sich an den Ombudsmann für private Versicherungen, um einen Wechsel ohne teures Gerichtsverfahren durchzusetzen:

Ombudsmann für private Versicherungen

Postfach 06 02 22,

10052 Berlin oder

telefonisch unter 0180 2/55 04 44. 

Quelle: n24.de

 

 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener