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Experten des Max-Planck-Instituts für demografische Entwicklung in Rostock haben bis zum Jahre 2050 einen Anstieg des Renteneintrittsalters auf 72 Jahren prognostiziert. Wie der Institutsdirektor James Vaupel mitteilte, müsste das Rentenalter deshalb auf das 72. Lebensjahr angehoben werden, weil durch die steigende Lebenserwartung die Rentenkassen ausgeglichen werden müssten.

Das Max-Planck-Institut reagierte damit auf die Zielsetzung der EU-Kommission, die eine Anpassung des Einstiegsalters in die Rente in Bezug auf den Anstieg der Lebenserwartung plant. Im Jahre 2050 sollen Menschen etwa 10 Jahre länger leben. Dies hätte zur Folge, dass Bürger nicht mehr ihr halbes Leben lang arbeiten würden, da sie 10 Jahre länger leben.

Durch eine Rentenanpassung könnte dies wieder angeglichen werden. Kritiker sehen in der Anhebung des Rentenalters auf 72 eine zunehmende gesundheitliche Belastung des einzelnen Bürgers. Experten argumentieren jedoch, dass gesundheitliche Probleme im Alter durch die längere Lebenserwartung ebenso später einsetzen werden. Jedoch könnte auch ein neues Arbeitsstundenmodell Anwendung finden, denn Vaupel könne sich vorstellen, dass Arbeitnehmer künftig weniger Wochenstunden tätig sind, dafür aber mehr Zeit für die Familie haben. 

Quelle: de.nachrichten.yahoo.com 

 

Siehe auch:

Rentenformulare
Rente ab 65?
Rente ab 67
Rentenantrag
Rentensteuer
Rentenabschläge
Rentenbescheid
Steuern Rechner

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener