Im öffentlichen Dienst ist es auch nach der zweiten Tarifrunde und den ersten Warnstreiks immer noch nicht zu einer Einigung zwischen der Arbeitgeberseite und der Gewerkschaft ver.di gekommen. Ver.di fordert unter anderem eine lineare Lohnsteigerung von drei Prozent sowie die Einführung eines Sockelbetrages von 50 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 14 Monaten für die rund 600.000 Angestellten der Länder.

Die Arbeitgeberseite teilte jedoch mit, dass diese Forderung nicht tragfähig sei, wie Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring erklärte: "Wenn schon jede Einzelforderung für sich nicht geht, ist offenkundig, dass beides zusammen gar nicht geht".

Ebenso bisher nicht verhandlungsfähig sei die Forderung der Gewerkschaft nach einem Eingruppierungsvertrag für die rund 200.000 angestellten Lehrer. Die Arbeitgeberseite erklärte, dass eine Gleichstellung der angestellten Lehrer mit beamteten Lehrern nicht möglich sei. Zudem müsse man die Qualifikationen eines jeden Lehrers mit berücksichtigen.

Ein für die Gewerkschaft akzeptables Angebot wurde jedoch von Seiten der Arbeitgeber noch nicht vorgelegt. Unklar bleibt auch weiterhin, ob die Arbeitgeber in der bevorstehenden dritten Tarifrunde am 9. und 10. März ein Angebot vorlegen werden. Die Gewerkschaft bleibt bisher trotz strikter Ablehnung der Arbeitgeber bei ihrer Forderung.

Quelle: verdi.de

 

 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener