In der zweiten Tarifverhandlung im öffentlichen Dienst (TVöD) konnte erneut kein Ergebnis vorgelegt werden. Demnach werden Warnstreiks von Lehrern sowie von Straßenwärtern immer wahrscheinlicher. In der kommenden Woche ab dem 01. März 2011 könnten erste Warnstreiks beginnen.

Folgedessen könnten der Unterricht an Schulen und der Winterdienst bzw. Straßendienst vermehrt ausfallen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert für die rund 600.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder eine lineare Steigerung des Entgelts in Höhe von drei Prozent sowie einen Sockelbetrag von monatlich 50 Euro als Ausgleich für den Wegfall der Jahressonderzahlungen.

Weiterhin soll über die tarifliche Eingruppierung der rund 200.000 angestellten Lehrer entschieden sowie das Endergebnis der Tarifverhandlung ebenso auf die rund 1,24 Millionen Beamten der Länder und Kommunen übertragen werden.
Die dritte Verhandlungsrunde soll am 09. sowie am 10. März 2011 in Potsdam stattfinden.

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener