Am Dienstag, den 15. Februar 2011 wird die dritte Verhandlungsrunde um die von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geforderten Lohnerhöhung für die rund 105.000 Beschäftigten des Telekom Konzerns stattfinden.

Sollte es wieder keine Einigung geben, droht ver.di-Vorstandsmitglied Lothar Schröder mit Warnstreiks. In der zweiten Tarifrunde hatte der Telekom Konzern kein Angebot vorgelegt, so dass keine Einigung erzielt werden konnte.

 

Die Forderung der Gewerkschaft beläuft sich auf eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Dies entspricht einem Betrag von mindestens 170 Euro monatlich. Ebenfalls angehoben werden soll, nach Ansicht der Gewerkschaft, die Vergütung der Auszubildenden um 70 bis 90 Euro monatlich. Beschäftigte Beamte sollen hingegen bezüglich ihrer Besoldungsanpassung ausgeglichen werden. Kündigungen mit betriebsbedingten Hintergründen sollen gänzlich abgeschafft werden.

Quelle: ver.di.de

 

Siehe auch:

Ver.di fordert massive Lohnerhöhung

 


 

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener