Längst ist bekannt, dass die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern oftmals alles andere als mitarbeiterfreundlich sind. Überstunden, zu wenig Personal, Dauerstress und viel zu wenig Zeit für jeden Patienten sind nur einige der Störfaktoren.  

Damit soll bald Schluss sein, denn die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat auf einer Konferenz einen Katalog mit Eckpunkten beschlossen. Dieser soll den Arbeitgebern vorgelegt werden und die Basis für die nächsten Tarifverhandlungen bilden.

Die Arbeitsbedingungen verbessern und dabei den Arbeitgebern so gut es geht entgegenkommen, ist das Hauptziel der Gewerkschaft. So soll es eine Zulage für Springer in Höhe von 333 Euro geben, ebenso einen Anspruch auf Fortbildung von mindestens 5 Tagen. Auszubildende sollen einen geregelten Anspruch auf Praxisanleitung erhalten. Ebenso sollen neue Regelungen von Zuschlägen für Überstunden, außerplanmäßige Einsätze und der zusätzlichen Arbeitszeit eingeführt werden. Zudem soll es eine Mindestbesetzung von zwei examinierten Fachkräften an Nacht- und Wochenenden geben. Arbeitgeber sollen dabei Anreize für die Einstellung von zusätzlichem Personal erhalten.



TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener