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Der Mai 2019 hält einige Neuigkeiten für TVöD-Beschäftigte parat. Neben Urteilen, Klagen und Gehaltserhöhungen, sind auch interessante Stellenangebote dabei. Diese Seite wird ständig aktualisiert, bis der Monat vorbei ist. Erfahren Sie hier alles, was im TVöD los ist.

27.05.2019: Öffentlicher Dienst in NRW muss attraktiver werden

Der NRW-Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Roland Staude, fordert eine Offensive für den Öffentlichen Dienst im Land. Dazu möchte Staude mit der Landesregierung nun Gespräche aufnehmen. Laut dem NRW-Vorsitzenden sollen auf Landesebene rund 10.000 Arbeitsstellen nicht besetzt seien. Geld dafür sei aber im Haushalt verfügbar.

Quelle: nrz.de

22.05.2019: Statt TVöD Rückkehr zu Honorverträgen in Mettmann

In Mettmann, einer Kreisstadt im Niederbergischen Land in NRW hat der Schulausschuss der ansässigen Musikschule nun beschlossen, Musiklehrer, die 10 Stunden oder weniger unterrichten, nach Honorverträgen zu vergüten. Dozenten, die mehr als 10 Stunden unterrichten, sollen künftig nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt werden.

Quelle: wz.de

20.05.2019: Pfullinger Rathausangestellte werden in den TVöD übergeleitet

Endlich ist es soweit. Viele Beschäftigten im Rathaus Pfullingen werden nach 10 Jahren Endlos-Diskussionen vom Bundesangestelltentarif (BAT) in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergeleitet (Stand Mai 2019). Damit verbunden ist auch eine Entgelterhöhung für viele Mitarbeiter. Die Beschäftigten hatten die Möglichkeit, im Jahr 2017 einen Wechsel in den TVöD zu beantragen. Viele Mitarbeiter nahmen dies wahr. Nun erfolgt eine rückwirkende Zahlung der Gehälter seit 01.01.2017.

Quelle: gea.de

GEW Bayern fordert für die Behindertenhilfe Coburg Angleichung an den TVöD

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, kurz GEW, fordert für die Mitarbeiter in der Behindertenhilfe im Raum Coburg einen Haustarifvertrag auf dem Niveau des TVöD. Die Beschäftigten beklagen, laut Medienangaben, katastrophale Arbeitsbedingungen. Sie sind bisher in den AVR Diakonie eingestuft und liegen in der Vergütung deutlich hinter dem TVöD zurück.

Quelle: wiesentbote.de

14.05.2019: Bewerber im öffentlichen Dienst werden auf Stasi-Vergangenheit untersucht

Aktuell befasst sich das Bundeskabinett mit einer Gesetzesänderung, bei der es um die Verschiebung der Untersuchungsfrist auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit von Bewerbern von 2019 auf das Jahr 2030 geht. Dies bestätigte ein Sprecher, der für das Stasi-Unterlagengesetz mit zuständig ist. Hintergrund ist der, dass sich aktuell noch Personen für den öffentlichen Dienst bewerben können, die früher in der Stasi gearbeitet haben könnten. Um dies auszuschließen, können Bewerber und auch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst weiterhin mehr als 10 Jahre lang auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit untersucht werden.

Quelle: spiegel.de

TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener