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Kaltschnäuzigkeit der Arbeitgeber provoziert weitere Streiks.
In der dritten Verhandlungsrunde hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ein Angebot unterbreitet, das nicht kompromissfähig ist. Die Länderarbeitgeber haben bei einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010 eine Lohnerhöhung von 4,2 Prozent ab 1. Juli 2009 angeboten. Sechs Nullmonate im Jahr 2009 und eine Nullrunde für 2010 ist eine Provokation für alle Landesbeschäftigten. Sie erwarten nach mehrjähriger Lohnzurückhaltung eine deutliche Lohnerhöhung, mit der die Reallohnverluste ausgeglichen werden und der Anschluss an die Lohnentwicklung beim Bund und den kommunalen Arbeitgeber hergestellt wird. Ihre Forderung ist eine lineare Entgelterhöhung von acht Prozent bei einem Mindestbetrag von 200 Euro. Davon ist die TdL mit ihrem Angebot, das unterm Strich unter 2 Prozent liegt, meilenweit entfernt. Angesichts dieser Kaltschnäuzigkeit, mit der die Arbeitgeber den Interessen der Beschäftigten begegnet sind, macht nach Einschätzung der gewerkschaftlichen Gremien die Fortsetzung dieser Verhandlungsrunde wenig Sinn. Deshalb wurden die Verhandlungen auf den 28.Februar/1.März 2009 vertagt. Hierzu muss der Druck auf die Arbeitgeber, erhöht werden. Notwendig sind weitere Warnstreiks, die in der Zeit vom 25. bis 27. Februar stattfinden sollen. Hierzu, liebe Kollegin/lieber Kollege, rufen wie Sie auf und bitten Sie, auch weitere Kolleginnen und Kollegen für die Teilnahme an den Warnstreik zu gewinnen.


Nähere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle hier bereitgestellt: GEW- Tarifrunde

Potsdam, den 14. Februar 2009
Peter Jonas

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
- Hauptvorstand -
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
TVöD: Tarifvertrag 2018/ 2019, Entgelttabellen, Rechner | Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener