| Stuttgart 21 - Druck auf Regierung wächst |
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Seit Wochen nehmen die Proteste gegen das geplante Bauvorhaben der Regierung nicht ab – im Gegenteil - es werden täglich mehr Demonstranten aus allen Schichten und Berufsgruppen. Mehr als 10.000 Gegner von Stuttgart 21 sind bereits jetzt aktiv an Protestaktionen beteiligt. Am 30. September 2010 eskalierte die Situation. Massiver Polizeieinsatz war nötig, um die angeblich aufgewühlte Menge der Demonstranten zur Ruhe zu bringen. Hintergrund für die täglichen massiven Protestaktionen der Bevölkerung ist die Erbauung eines Bahnhofs in Stuttgart, das sogenannte Stuttgart 21 Projekt, in Milliardenhöhe.Milliarden, die in anderen Bereichen wie der Bildung ebenso gebraucht werden würden. Verantwortlich für den Bau des milliardenschweren Bahnhofs ist der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus. Um das Bauvorhaben vielleicht doch noch stoppen zu können, werden zurzeit Unterschriften von Gegnern des Regierungsprojektes gesammelt. Mehr als 10.000 Unterschriften werden benötigt, um beim Innenministerium aufgrund eines „Volkaufbegehrens“ die Regierung von Baden-Württemberg zurücktreten zu lassen. Der Druck auf die Regierung nimmt somit Tag für Tag zu. Wie lange sie den Druck noch Stand hält, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Thema:Beschäftigte der AWO protestieren für LohnerhöhungDie anstehenden Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der AWO (Arbeiterwohlfahrt) geben den Beschäftigten mittels Protestaktionen Anlass, ihre Forderungen Nachdruck zu verleihen. |
| Aktualisiert ( Montag, 11. Oktober 2010 um 16:16 ) |





