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Dienstunfähigkeit - private Vorsorge für Beamte
Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?
Berufsunfähigkeitsversicherung Klauseln
Wiedereingliederungshilfe durch die BU-Versicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich
Berufsunfähigkeitsversicherung im Test Vergleich
Berufsunfähigkeitsversicherung Voranfrage

 

Warum eine BU abschließen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sehr wichtig. Sie schützt vor finanziellen Nöten, sollte dem Versicherer es nicht mehr möglich sein, wegen Krankheit oder Unfall den Beruf auszuüben. Das hat der Test vom Stiftung Warentest und Finanztest ergeben. Der Versicherer zahlt in einem solchen Fall die vereinbarte Summe und der Versicherte kann seinen Lebensstandard im besten Fall aufrechterhalten.

Wer kann sich die BU leisten?

Je jünger man ist, desto günstiger ist die Versicherung. Und ein risikoreicher Beruf kostet ebenfalls mehr Geld. Auch der Gesundheitszustand spielt eine wesentliche Rolle für die Höhe der Police. Das ergab der Test. Wer denkt, er könne Gesundheitsfragen verschweigen, der irrt. Denn wenn man Krankheiten nicht angibt, kann man den Schutz verlieren. Finanztest bestätigt, dass es unterschiedliche Kriterien für die Höhe der Beiträge bei der BU gibt, je nach Beruf und Ausbildung. Dabei zeigt Finanztest 70 Tarife sortiert nach Modellkunden auf, z.B. für eine Arzthelferin mit 1000 Euro Rente, einem Industriemechaniker mit 1500 Euro Rente, beide bei einer Laufzeit bis zum Alter von 65 Jahren oder einem Diplom-Kaufmann mit 2000 Euro Rente bei einer Laufzeit 67 bis Jahren.

So hat www.test.de getestet

Alle niedergelassenen Versicherer deutschlandweit wurden nach ihrer günstigsten BU für diese drei Modellkunden befragt und die Tarife der Versicherer als Testergebnisse festgehalten. Finanztest hat dann ihr Urteil nach ausgewählten Kriterien abgegeben. Dabei gab es Unterschiede bei der Bewertung der Testergebnisse nach Bedeutung der Kriterien. Die Versicherungsbedingungen spielen zu 75 % eine Rolle, so hat www.test.de getestet. Ein sehr gut oder gut wurde nur unter bestimmten Bedingungen gewährt. Die Stiftung Warentest ergab diese Note, wenn

  • ein Verzicht auf abstrakte Verweisung besteht. Das heißt, der Versicherer verzichtet darauf, den Versicherten auf einen anderen Beruf zu verweisen.
  • ein Arzt die BU für „voraussichtlich sechs Monate“ prognostiziert.
  • der Versicherer rückwirkend zahlt, sollte die Berufsunfähigkeit erst nach sechs Monaten einsetzen, da sie sich nicht sofort feststellen lässt.
  • der Versicherer bis zu drei Jahre rückwirkend bezahlt, meldet der Versicherte die BU erst später.
  • eine Versicherungsgarantie besteht, dass heißt, dass der Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden kann, z.B. Geburt eines Kindes, Heirat, Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.
  • eine garantierte Dynamik im Leistungsfall erfolgt.

Zudem bewertete die Stiftung Warentest weitere Punkte, wie z.B. das Stundungsrecht, befristete Anerkenntnisse und die weltweite Geltung.

Weitere Testergebnisse

Zu 25 % wurde die Antragsstellung mit in den Test einbezogen. So hat www.test.de getestet, dass folgende Bedingungen u.a. erfüllt sein müssen:

  • Fragt der Versicherer, ob der Kunde schon anderswo Anträge gestellt hat?
  • Wird verständlich darauf hingewiesen, dass nur wahrheitsgemäße Antworten auf die Gesundheitsfragen vollen Schutz gewähren?
  • Beziehen sich Fragen zu stationären Krankenhausaufenthalten nur auf die vergangenen zehn Jahre?
  • Beziehen sich Fragen zu Krankheiten und Arztbesuchen nur auf die vergangenen fünf Jahre?

Hier können Sie unverbindlich eine BU-Anfrage starten **Angebot**

 Die Testsieger des BU-Ratings 2015 lauten:

Rating-Bericht - AachenMünchener Lebensversicherung AG
Rating-Bericht - ERGO Lebensversicherung AG
Rating-Bericht - HDI Lebensversicherung AG
Rating-Bericht - Nürnberger Lebensversicherung AG
Rating-Bericht - Stuttgarter Lebensversicherung a.G.
Rating-Bericht - Swiss Life Deutschland
Rating-Bericht - Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG

Quelle: franke-bornberg.de

TVöD: Tarifvertrag 2016/2017 | Forum - Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener