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Geltungsbereich
Arbeitszeit
Eingruppierung
Urlaub
Kündigung

 

Abschnitt III

§ 15 Tabellenentgelt

Die Höhe des Entgeltes richtet sich nach der Entgeltgruppe und der jeweiligen Stufe, in der der Beschäftigte eingruppiert ist.

§ 16 Stufen der Entgelttabelle

Die Entgeltgruppe 1 umfasst 5 Stufen, wobei Beschäftigte bei Eintritt in das Beschäftigungsverhältnis in die Stufe 2 eingruppiert werden. Die Entgeltgruppen 2 bis 15 umfassen jeweils sechs Stufen. Bei Einstellung werden Beschäftigte ohne Berufserfahrung gewöhnlich in die Stufe 1 eingruppiert. Liegt eine Berufserfahrung von mindestens einem Jahr vor, wird der Beschäftigte in die Stufe 2 eingeordnet. Bei einer 3-jährigen Berufserfahrung wird eine Eingruppierung in die Stufe 3 vorgenommen.

Tabelle Entgeltgruppe 1

Stufe 1

Stufe 2

Stufe 3

Stufe 4

Stufe 5

Nicht belegt

Eintrittsstufe

Nach 4 Jahren in Stufe 2

Nach 4 Jahren in Stufe 3

Nach 4 Jahren in Stufe 4

Stand: 20.05.2017

Tabelle Entgeltgruppe 2 - 15

Stufe 1

Stufe 2

Stufe 3

Stufe 4

Stufe 5

Stufe 6

Eintrittsstufe

Nach 1 Jahr in Stufe 1

Nach 2 Jahren in Stufe 2

Nach 3 Jahren in Stufe 3

Nach 4 Jahren in Stufe 4

Nach 5 Jahren in Stufe 5

Stand: 20.05.2017

§ 17 Allgemeine Regelungen zu den Stufen

Das ausgezahlte Tabellenentgelt wird mit Beginn der neuen Stufe dem jeweiligen für die neue Stufe geltenden Tabellenentgelt angepasst.

Sollte der Beschäftigte überdurchschnittliche Leistungen aufweisen, können die Stufen bis zum Erreichen der Stufen 4 bis 6 erheblich verkürzt werden. Im Gegensatz dazu können unterdurchschnittliche Leistungen zu einer Verlängerung des Erreichens der Stufen 4 bis 6 führen.

§ 17.1 Entgelt für Auszubildende

Auszubildende, die unter TVAöD vom 13. September 2005 fallen, erhalten Entgelt für das zweite, dritte und vierte Ausbildungsjahr gemäß des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst für Auszubildende (TVAöD).

§ 18.4 Sparkassensonderzahlung (SSZ)

Beschäftigte, die am 01. Dezember des jeweiligen Jahres in einem Arbeitsverhältnis stehen, haben Anspruch auf die Sparkassensonderzahlung (SSZ), welche als zusatzversorgungspflichtiges Entgelt gilt und im Regelfall mit dem Entgelt im November ausgezahlt wird. Die SSZ umfasst einen garantierten und einen variablen Teil, wobei der garantierte Teil in Höhe von 91,60 v.H. eines Monatstabellenentgelt ab dem Kalenderjahr 2017 jedem Beschäftigten zusteht.

In den Protokollerklärungen zu § 18.4 Abs. 1 TVöD-S heißt es: 

Wegen der am 29. April 2016 vereinbarten Festschreibung des garantierten Anteils der Sparkassensonderzahlung beträgt abweichend von Satz 3 der Bemessungssatz für den garantierten Anteil der Sparkassensonderzahlung im Kalenderjahr 2016 97,66 v.H. und im Kalenderjahr 2017 91,60 v.H. Ab dem Kalenderjahr 2018 beträgt der garantierte Anteil 91,60 v.H. : [(100 + x) : 100], wobei x dem Vomhundertsatz der allgemeinen Entgeltanpassung im Jahr 2018 entspricht.

Der variable Teil richtet sich nach der erbrachten Leistung und dem Unternehmenserfolg. Die SSZ vermindert sich um 1/12 für jeden Kalendermonat, in dem der Beschäftigte keinen Anspruch auf Entgelt, Krankenzahlung oder Entgeltfortzahlung bei Erholungsurlaub besitzt.

§ 25 Betriebliche Altersversorgung

Gemäß dem Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten im öffentlichen Dienst – Tarifvertrag Altersvorsorge (ATV) – haben Beschäftigte des TVöD-S Anspruch auf eine Versicherung zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge, welche jedoch eine Eigenbeteiligung voraussetzt.

TVöD: Tarifvertrag 2016/2017 | Forum - Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener