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Die erste Tarifrunde im öffentlichen Dienst für das Jahr 2013 wurde ergebnislos auf den 14. und 15. Februar in Potsdam vertagt. Betroffen sind rund 800.000 Angestellte, die im öffentlichen Dienst tätig sind. Hier das Video

Die Gewerkschaften ver.di und der Beamtenbund fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt und eine Garantie auf Übernahme für Auszubildende, die erfolgreich ihren Abschluss gemacht haben. Weiterhin fordern die Gewerkschaften eine tarifliche Eingruppierung der rund 200.000 Lehrer. Die Arbeitgeber legten jedoch in der ersten Tarifrunde, wie bereits vorher angekündigt, kein Angebot vor.

Ver.di sowie der Beamtenbund rechtfertigen die geforderten Lohnerhöhungen mit dem sich aufgebauten Gehaltsabstand zwischen den Tarifen der Länder und der restlichen Wirtschaft. Der Abstand hat sich klaffend weit in den letzten 10 Jahren aufgebaut, der nun allmählich verringert werden muss, wie die Gewerkschaften mitteilten.

Für die Arbeitgeber hat in erster Linie der Schuldenabbau Priorität. Da nun Berlin der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) nach einer fast 20-jährigen Pause wieder beigetreten ist, ist somit viel Arbeit vorhanden. Nur noch Hessen ist derzeit außen vor. Das Bundesland ist in Deutschland das einzige Land, welches nicht in der TdL vertreten ist.

Quelle: tagesschau.de

Video: Tarifrunde 2013

Quelle: youtube.com

TVöD: Tarifvertrag 2017/ 2018 | Forum - Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener