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GEW- Tariftelegramm
Einkommensrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen PDF Drucken E-Mail
Heute wurde seitens der Bundestarifkommission und dem Bundesvorstand in Berlin beschlossen, dass der dbb Beamtenbund und die tarifunion mit einem Forderungspaket von rund 5% in die Einkommensrunde gehen werden. Betroffen sind knapp zwei Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Hier das Video

 

Tarifrunde 2010: GEW beschließt Forderungspaket von fünf Prozent

 

Die dbb Forderung beinhaltet dabei verschiedene Aspekte, eine spürbar lineare Gehaltsverbesserung soll durchgesetzt werden, welche den Beschäftigten eine Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung sicherstellen soll. Weiterhin wird gefordert, dass die Aufstiegsmöglichkeiten verbessert werden sollen, Höhergruppierungen und Beförderungsmöglichkeiten verbessert werden, die Altersteilzeitmodelle sollen weitergeführt werden, die Übernahme von Auszubildenden und Anwärter sollen gesichert bleiben, strukturelle Verbesserungen in den Bereichen Nahverkehr, Versorgung und Krankenhäuser sollen durchgesetzt werden.

Thema: Tarifforderungen öffentlicher Dienst

 Das Video


Quelle: streik.tv


Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sagte: „man sei angesichts der Lage des öffentlichen Haushaltes durchaus realistisch, aber keineswegs kleinmütig, sondern vielmehr selbstbewusst. Der öffentliche Dienst ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Bereiche Bildung, Sicherheit und Daseinsvorsorge, sowie ein Standortfaktor für die Wirtschaft. Damit steht der öffentliche Dienst vor einer großen Herausforderung. Die Leistungsfähigkeit muss nicht nur erhalten bleiben, sondern in wesentlichen Teilen verbessert werden und dies gelingt nur, wenn das Personal motiviert und qualifiziert ist. Dieser Grundsatz gilt für Beamte und Arbeitnehmer gleichermaßen.“ Heesen stellt klar, dass der dbb eine schnelle und zügige Zeit- und Inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses für den Beamtenbereich erwarte.
Frank Stöhr, 1.Vorsitzender des dbb, erklärte, dass der Einkommensrückstand des öffentlichen Dienstes im Vergleich zur Privatwirtschaft mittlerweile 5% beträgt. Am 13.Januar 2010 werden in Potsdam die Tarifverhandlungen beginnen. Stöhr erklärte weiterhin: „die lineare und spürbare Verbesserung ist unbedingt notwendig, um die Motivation der Beschäftigten zu stärken und den öffentlichen Dienst den Rücken frei zu machen für den Wettkampf mit der Privatwirtschaft. Auch die Nachwuchsgewinnung stehe in einem neuen Licht, denn der beste Nachwuchs solle für den öffentlichen Dienst gewonnen werden.“
Nicht zuletzt gehe es aber auch um die Kaufkraft von zwei Millionen Menschen, die gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht zu unterschätzen sei. 


Weitere Informationen auf der Webseite:
www.dbb.de

 

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. Januar 2010 um 20:00 )
 

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TVöD: Tarifvertrag 2009/2010 - Öffentlicher Dienst | Forum - Oeffentlicher Dienst