| VKA: Verhandlungen gescheitert |
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Um 21.00 Uhr stand fest: Die Arbeitgeber waren nur auf der Grundlage ihres unzureichenden Angebots zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu Verhandlungen bereit. Die Forderung von GEW und ver.di, den gewerkschaftlichen Entwurf zugrunde zu legen, lehnten sie mit fadenscheinigen Argumenten ab: - Die Vorschläge der Gewerkschaften seien verfassungswidrig. Trotz mehrstündiger Verhandlungen gab es keine Annäherung, so dass die Gewerkschaften schließlich das Scheitern erklären mussten. Verhandlungen zur Entgeltordnung lehnten die Arbeitgeber pauschal ab. Nicht einmal die deutlichen Hinweise der Gewerkschaften, dass damit auch eine Eskalation für den Bereich Entgeltordnung provoziert werde, führte zum Einlenken. Einig war sich die Verhandlungskommission der Gewerkschaften in der Einschätzung, dass es den Arbeitgebern am ernsthaften Verhandlungswillen fehle. Damit werden die Streiks in dieser und in der nächsten Woche weitergeführt. In der Presse werden die Arbeitgeber ihre ständig wiederholte Formulierung, sie seien "nur an Lösungen interessiert und würden deshalb keine neuen Angebote machen", sicher präsentieren. Sie wollen die Streikenden mit dieser Aussage verunsichern. Über das Tariftelegramm sind GEW-Mitglieder aber immer einen Tick besser und schneller informiert. 27. Mai 2009
Ilse Schaad / Norbert Hocke / Peter Jonas / Bernhard Eibeck Mehr zum Thema siehe auch: Verhandlung über ein Gesundheitstarifvertrag Hier das Protokoll der Verhandlungspunkte GEW-Tariftelegramm
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| Aktualisiert ( Dienstag, 07. September 2010 um 19:27 ) |






