| Defizite bei Fachkräftegewinnung für den öffentlichen Dienst |
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Obwohl der Bund ein Fachkräftegewinnungsgesetz auf den Weg gebracht hat, sieht der dbb Defizite bei der Gewinnung geeigneter Nachwuchskräfte für den öffentlichen Dienst. Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sagte der "Neuen Westfälischen" (Ausgabe vom 16. Dezember 2011), die Nachwuchsgewinnung werde immer schwieriger. "Seit 1993 wurden Arbeitsplätze pauschal abgebaut ohne Blick auf die Tätigkeiten und den künftigen Bedarf. Damals hatten Bund, Länder und Gemeinden 5,3, heute sind es weniger als 3,6 Millionen Beschäftigte." Heesen fügte hinzu: "Jetzt, da die geburtenschwachen Jahrgänge kommen, rächt sich das."Im Fachkräftegewinnungsgesetz fehle eine Anhebung der Anwärterbezüge, kritisierte der dbb Chef. "Da hat sich seit 1998 wenig getan. Referendare an Berufskollegs verdienen weniger als ihre Schüler etwa in einer Maurer-Klasse." Zudem würden bei Bund und Ländern weiterhin Stellen abgebaut; statt dauerhafter Beschäftigung gebe es auf zwei Jahre befristete Stellen. |
| Aktualisiert ( Donnerstag, 22. Dezember 2011 um 22:51 ) |





