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Nach mehr als zweitägigen Verhandlungen, die sich bis zum Samstag zogen, gab es in der Länder-Tarifrunde einen Abschluss mit einer Entgelterhöhung und einer neuen Urlaubsregelung.

Die GEW hatte zuvor ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Papier zum Einstieg in die tarifliche Regelung der Lehrkräfte-Eingruppierung entschieden zurückgewiesen. Obwohl der GEW-Vorschlag für eine Eingruppierungsstruktur im Mittelpunkt der Verhandlungen stand, haben die Arbeitgeber nach zwei Tagen einen Text vorgelegt, der fast wörtlich dem Papier entsprach, das die GEW bereits in der Tarifrunde 2011 als nicht verhandelbar zurückgewiesen hatte.

Das wertete die GEW als Provokation und als Demütigung der angestellten Lehrkräfte. Die Arbeitgeber waren im Rahmen dieses Vorschlags nur zu einer vagen Verhandlungszusage bereit, die aber die Lehrkräfte in Sachsen ausgeschlossen hätte, die fast alle Tarifbeschäftigte sind. Wie vor vier Jahren verweigerten sie einen verbindlichen Verhandlungsrahmen und eine zwingende zeitliche Vorgabe, ob und wann ein Ergebnis erzielt werden muss.

Oliver Brüchert

GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
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TVöD: Tarifvertrag 2016/2017 | Forum - Oeffentlicher Dienst | Autor: Frank Wegener